Coronakrise: Öffnungen ab 22. März sind zieml...
Coronakrise

Öffnungen ab 22. März sind ziemlich sicher vom Tisch

Imago/Chris Emil Janssen
Verlängerter Lockdown: Diese Stühle werden wohl weiter leer bleiben
Verlängerter Lockdown: Diese Stühle werden wohl weiter leer bleiben

Aus der Politik kommen Signale, die für das Gastgewerbe nichts Gutes verheißen.

Vor dem Bund-Länder-Treffen am kommenden Montag zeichnet sich ab, dass die Ministerpräsidenten und die Kanzlerin den bestehenden Lockdown um weitere vier Wochen verlängern werden. Das legen verschiedene Medienberichte nahe. Der Dehoga Bayern hat zudem aus zuständigen Ministerien von derartigen Plänen gehört.

Eine Öffnung der Außengastronomie ab 22. März,  die bei der zurückliegenden Bund-Länder-Konferenz am 4. März unter bestimmten Bedingungen in Aussicht gestellt wurde, ist damit so gut wie sicher vom Tisch.  Voraussichtlich wird der bundesweite Inzidenzwert in der kommenden Woche über 100 liegen. Es müsste somit sogar die vereinbarte Notbremse greifen, die den strengeren Lockdown-Zustand von vor dem 4. März wieder herstellt.


Damit werden auch mögliche Öffnungen über Ostern immer unwahrscheinlicher. Politiker wie der niedersächsische Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) hatten sich zuletzt dafür ausgesprochen, Oster-Öffnungen unter Auflagen zu erlauben. Auch Ministerpräsident Rainer Haseloff (CDU) will Ostern Urlaub im eigenen Bundesland möglich machen. Die Einwohner Sachsen-Anhalts sollten innerhalb des Bundeslandes sowohl reisen als auch Unterkünfte buchen können, sagte Haseloff der Bild-Zeitung.

Wenig von Lockerungen hält indes Bayerns Ministerpräsident Markus Söder. Auf Merkur.de heißt es: "Angesichts wieder rasch steigender Corona-Zahlen fordert Markus Söder vor den nächsten Bund-Länder-Beratungen am Montag eine einheitliche Durchsetzung einer "harten Notbremse." Bayerns Ministerpräsident sagte am Donnerstag nach einer digitalen Länderkonferenz in München: "Ich möchte aus einer im Moment sehr flexiblen Notbremse eine harte Notbremse machen."

Eine Entscheidung darüber wird voraussichtlich am kommenden Montag bei der Bund-Länder-Konferenz fallen.

stats