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DEHOGA Sachsen „empfiehlt“ Ausbilder

MEDIENKONTOR
Zertifikatsübergabe: Staatsminister Martin Dulig (links) und Hoteldirektor Eric Stahnke.
Zertifikatsübergabe: Staatsminister Martin Dulig (links) und Hoteldirektor Eric Stahnke.

Dresden. Mit der Einführung des Qualitätslabels „Empfohlener Ausbildungsbetrieb“ will der DEHOGA Sachsen die Attraktivität der Ausbildung in der Branche fördern und seine Ausbildungsbetriebe

Dresden. Mit der Einführung des Qualitätslabels „Empfohlener Ausbildungsbetrieb“ will der DEHOGA Sachsen die Attraktivität der Ausbildung in der Branche fördern und seine Ausbildungsbetriebe bei der Gewinnung von Azubis sowie im Marketing unterstützen. Ziel des Labels ist es, interessierte Jugendliche auf vorbildliche Betriebe zu konzentrieren, in denen ihnen Lust auf die Lehrzeit gemacht, eine gute Ausbildung gelebt und zusätzliche Motivation vermittelt wird.

„Gerade in Zeiten der Nachwuchssorgen unserer Branche wollen wir mit dem Qualitätslabel ein Zeichen setzen“, sagt DEHOGA-Sachsen-Präsident Axel Hüpkes, der selbst das Hotel NH Leipzig Messe führt. „Es bringt uns allen nichts, wenn Auszubildende kurz nach dem Start der Lehre diese wieder abbrechen. Betriebe mit dem nach außen hin sichtbaren Label zeigen, dass hier das Thema Ausbildung großgeschrieben wird.“ Als erste Betriebe mit dem Qualitätslabel zertifiziert wurden das Chemnitzer Hotel an der Oper und das Best Western Hotel am Schlosspark Lichtenwalde. „Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, für die Azubis da zu sein“, sagt Direktor Eric Stahnke vom Hotel an der Oper. „Die letzten zehn Jahre waren für die Branche insgesamt sehr schwierig. Es musste überall gespart werden und oft tat man dies beim Personal. Wir müssen verstärkt darauf achten, unseren Fachkräften schon in der Ausbildung mehr Achtung für die geleistete Arbeit zu erweisen.“

Das Label, für das der Sächsische Staatsminister für Wirtschaft und Arbeit, Martin Dulig, die Schirmherrschaft übernommen hat, wird für drei Jahre vergeben und muss dann neu beantragt werden. Aktuell befinden sich in Sachsen rund 1200 junge Leute in der Ausbildung in den drei gastronomischen Lehrberufen Koch, Hotel- und Restaurantfach. hs

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