Coronakrise: Deutscher Tourismusverband hat E...
Coronakrise

Deutscher Tourismusverband hat Exit-Perspektiven erarbeitet

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Deutschlands Touristenziele - hier Schloss Neuschwanstein - sollen nach dem Willen des DTV mittels eines ausgeklügelten Plans bald wieder besuchbar sein
Deutschlands Touristenziele - hier Schloss Neuschwanstein - sollen nach dem Willen des DTV mittels eines ausgeklügelten Plans bald wieder besuchbar sein

DTV-Präsident Reinhard Meyer: Bundespolitische Steuerung und Task Force beim Neustart des Deutschlandtourismus sind nötig.

BERLIN. Für den Deutschen Tourismusverband (DTV) steht fest: Der Tourismus in Deutschland wird noch sehr lange mit den Folgen der Coronakrise zu kämpfen haben. Jetzt sei  umgehend eine klare Perspektive für den Neustart vonnöten.

DTV-Chef Reinhard Meyer: „Wir können uns nicht tatenlos zurücklehnen und abwarten. Vielmehr müssen umgehend bundeseinheitliche Grundsätze für den Neustart des Deutschlandtourismus erarbeitet und zwischen Bund und Ländern vereinbart werden – bei denen auch weiterhin der Schutz der Gesellschaft und die Gesundheit der Menschen oberste Priorität haben."

Der Deutschlandtourismus müsse zu seiner alten Stärke zurückgeführt werden. „Wir sind der festen Überzeugung, dass es dafür einer bundespolitischen Steuerung bedarf. Notwendig ist die unverzügliche Einrichtung einer Task Force auf Bundesebene in Zusammenarbeit mit den Ländern und den Spitzenverbänden des Tourismus", ergänzt Reinhard Meyer.

Strategieplan für die erste Phase der Öffnung

Als Grundlage hat der DTV ein Perspektivpapier für einen bundesweit einheitlichen Neustart vorgelegt (siehe Anhang). Darin beschreibt der DTV die erste Phase, sobald die Politik grünes Licht für erste Lockerungen gibt. Basis sollen bundeseinheitliche Grundsätze sein, zu denen Schutz- und Hygienepläne, die Sicherung des Mindestabstands sowie die Besucher- und Kundenlenkung gehören.

Zehn Jahre lang war der Deutschlandtourismus eine Erfolgsgeschichte. Fast 500 Millionen Übernachtungen, rund 3 Millionen Beschäftigte und eine jährliche Bruttowertschöpfung von mehr als 100 Mrd. Euro verdeutlichen die Stärke der Branche als Wirtschaftsfaktor. red/hz

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