Die 101 besten Hotels Deutschlands: "Die Gäst...
Die 101 besten Hotels Deutschlands

"Die Gäste begeistern"

Franziska Krug
Die Vertreter der drei bestbewerteten Hotels mit Initiator Carsten K. Rath: (von links) Michael Sorgenfrey (Adlon, Berlin), Ingo C. Peters (Vier Jahreszeiten, Hamburg) und Lukas Leitz (Schloss Elmau, Krün).
Die Vertreter der drei bestbewerteten Hotels mit Initiator Carsten K. Rath: (von links) Michael Sorgenfrey (Adlon, Berlin), Ingo C. Peters (Vier Jahreszeiten, Hamburg) und Lukas Leitz (Schloss Elmau, Krün).

Preisverleihung: Die besten zehn Hotels des neuen Rankings wurden im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten ausgezeichnet. Das dazugehörige Buch ist "Ein Traum in Lila".

Kristalllüster, Weihnachtsbäume und ein frisch renovierter Parkettboden – der Festsaal im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten in Hamburg bot den passenden Rahmen für die Vorstellung des Buchs „Die 101 besten Hotels in Deutschland“. „Kraftvoll, kreativ und zukunftsweisend – das Ergebnis des neuen Rankings ist eine Leistungsschau der Hotellerie in Deutschland“, sagte Rolf Westermann, Chefredakteur der ahgz in seiner Anmoderation. Jede Platzierung sei ein Argument dafür, dass die deutsche Hotellerie eine großartige Zukunft erleben werde.

Die Entwicklung der in Deutschland erstmals erstellten Rangliste für das Buch wurde von vier renommierten Partnern vollzogen: Außer den beiden Medien ahgz und Handelsblatt sind die Internationale Hochschule iubh sowie der Hotelexperte und Ideengeber Carsten K. Rath mit im Boot. Rechteinhaber ist Raths Institute for Service and Leadership Excellence. „Die Hotellandschaft in Deutschland ist undurchsichtiger als in anderen Ländern“, sagte Rath. Den entscheidenden Impuls für das Ranking habe das Buch „Die 100 besten Hotels in der Schweiz“ von Karl Wild gegeben, das bereits zum 24. Mal erschienen ist. Das Qualitätsniveau der gelisteten Grandhotels sei hoch und die Unterschiede zwischen den Grandhotels in Deutschland nur gering: „Manchmal unterscheiden nur kleine Nuancen darüber, wer die Nase vorn hat“, so Rath.

Transparent, nachvollziehbar und möglichst objektiv

Die wissenschaftlichen Fachleute der iubh übernahmen die statistische Auswertung öffentlicher Bewertungen von Buchungsportalen wie Booking.com und Tripadvisor sowie von Experteneinschätzungen wie die Gold List von Conde Nast Traveller. Die besten Hotels wurden anschließend nach Kriterien wie Service, Kommunikation, Einlösung des Aufenthaltsversprechens sowie Erfahrungen vor und nach dem Besuch getestet. „Ziel ist es, die Gäste zu begeistern“, sagte Peter Thuy, Rektor der Internationalen Hochschule iubh. Nach Angaben des Professors ist es wichtig, dass die Ergebnisse nachvollziehbar sind. Auf eine Veröffentlichung von punktuellen Unterschieden der Hotels sei bewusst verzichtet worden: „Es ging uns lediglich darum, eine Reihenfolge abzubilden.“

Die Mitgesellschafterin der Eugen Block Holding Christina Block aus Hamburg war eine der ersten, die das Buch mit 350 Seiten gelesen hat. „Der Traum in Lila“ mache Lust auf die Vielfalt in der deutschen Hotellerie: „Für den Gast ist das Buch wie eine Reise durch die Hotellandschaft Deutschlands“, fügte sie hinzu.

Jedes Hotel erhält einen Pokal

Höhepunkt der Veranstaltung war die Preisverleihung an die Vertreter der zehn besten Hotels in Deutschland. Designer Olaf Kitzig aus Lippstadt hat die Skulptur für die ersten drei Preisträger entworfen. Es handelt sich um einen Wanderpokal, den die Hotels jedes Jahr neu verteidigen müssen. Die Skulptur in Form eines Loopings mit einem Stern in der Mitte steht für Globalisierung, Vernetzung und das Verhältnis zum Gast. Roberto Martinez, Geschäftsführer Vertrieb der Franz Kaldewei GmbH und Co. KG aus Ahlen stellte den Preis für die anderen ausgezeichneten Hotels vor: „Der Pokal ist der kleinste Waschtisch aus unserem Sortiment“, sagte er.

Ingo C. Peters: "Dieses Hotel ist meine Berufung"

Die Auszeichnung für das beste Hotel Deutschlands geht in diesem Jahr an das Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten in Hamburg. Den zweiten Preis erhält das Schloss Elmau Luxury Spa Retreat in Krün. Und der dritte Preis geht in diesem Jahr an das Hotel Adlon Kempinski in Berlin. „Ich verdanke den Preis meinem großartigen und hoch motivierten Team“, sagte Ingo C. Peters, Direktor des Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten. Auch seine Frau Christiane und die Eigentümerfamilie Dohle hätten Anteile an dem Erfolg des Hauses. Es habe mehr als 20 Jahre gedauert, um das Hotel so zu positionieren. „Dieses Hotel ist meine Berufung, meine Lebensaufgabe und mein Lebenswerk“, so Peters, der einst als Page in dem Haus an der Binnenalster gelernt hat und 15 Jahre später als Direktor zurückkehrte. 

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