Die 101 besten Hotels Deutschlands : Ist das ...
Die 101 besten Hotels Deutschlands

Ist das Ranking objektiv?

IU Prof. Wittmann-Wurzer
Verantwortet die Methodik des 101-Rankings: Die Professorin für Tourismusmanagement, Annegret Wittmann-Wurzer
Verantwortet die Methodik des 101-Rankings: Die Professorin für Tourismusmanagement, Annegret Wittmann-Wurzer

Wie ist es um die Aussagekraft des Rankings "Die 101 besten Hotels Deutschlands" bestellt? Prof. Annegret Wittmann-Wurzer von der Internationalen Hochschule IU antwortet auf die Fragen von Rolf Westermann, ahgz.  

Annegret Wittmann-Wurzer, Sie verantworten die Statistik im Ranking. Worauf kommt es da an?


Ausschlaggebend hierbei ist zum einen die Methodik, für die es gilt, sowohl messbare als auch branchenrelevante Kriterien zugrunde zu legen. Dies haben wir im Rahmen eines differenzierten Vorgehens umgesetzt, das unterschiedliche Sichtweisen vereint. Zum anderen verschreiben wir uns den Grundprinzipien wie Unabhängigkeit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit, die unabdingbare Voraussetzung für ein Ranking sind.

Wie objektiv ist das Ranking?


Hotels zeichnen sich vorrangig durch ihre Dienstleistungen aus, und deren Qualitätswahrnehmung ist hoch subjektiv. Um unseren Anspruch nach einem höchstmöglichen Maß an Objektivität gerecht zu werden, haben wir mit unserem multidimensionalen Vorgehen die Qualitätseinschätzung von Gästen und Experten einbezogen und subjektive wie auch quasi-objektive Sichtweisen vereint. Dadurch zielen wir auf eine so weit wie möglich objektive Bewertung ab.

Gab es dieses Mal besondere Herausforderungen?

Die Corona-Pandemie hat in vielen Bereichen das Wirtschaftsleben zum Erliegen gebracht, so auch in der Hotellerie. Dass Unternehmen diese herausfordernden Zeiten trotz äußerst widriger Rahmenbedingungen durch Engagement, professionelle Spontaneität und situationsbasierte Adaptionsfähigkeit gemeistert haben, zeigt das weiterhin hohe Qualitätsniveau der 101 besten Hotels.

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