Umfrage: Die Angst vor Reisen ist rückläufig
Umfrage

Die Angst vor Reisen ist rückläufig

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Lust oder Frust? Viele Verbraucher schrecken noch vor Reisen zurück
Lust oder Frust? Viele Verbraucher schrecken noch vor Reisen zurück

Nach der Coronakrise könnte es langsam wieder aufwärts gehen. Deutsche sind im internationalen Vergleich besonders reisemutig.

HAMBURG. Die Stimmung am Reisemarkt hellt sich offenbar langsam auf. Laut einer Umfrage der Meta-Suchmaschine Skyscanner haben derzeit nur noch 58 Prozent der befragten Verbraucher weltweit Angst vorm Reisen - vor einigen Wochen waren es noch 72 Prozent.

Zu dem leicht gestiegenen Optimismus könnte beigetragen haben, dass Reiseanbieter weltweit strengere Sicherheits- und Hygienemaßnahmen einführen, mutmaßt Skyscanner. Auch die Ankündigungen vieler Staaten, Touristen innerhalb der kommenden Monate wieder willkommen zu heißen, wirke sich positiv auf die Stimmung aus. 

Internationale Reisen noch wenig angesagt

Die Deutschen machen in der Umfrage ihrem Ruf als Reiseweltmeister alle Ehre. Sie haben neben Russland und den Niederlanden die geringste Angstrate. In Japan und Südkorea ist sie aktuell am höchsten. Internationale Reisen sind aber derzeit noch wenig angesagt: Die Anzahl der Skyscanner-User, die glauben, dass es derzeit sicher ist, international zu reisen, hat sich auf 12 Prozent verdoppelt. Der Optimismus ist in Europa (6 bis 15 Prozent) und in den Vereinigten Staaten (7 bis 18 Prozent) am höchsten.

Das Such- und Buchungsvolumen bei Skyscanner bleibt allerdings insgesamt weiterhin gering. Die Meta-Suchmaschine für Flug- und Hotelbuchung sowie Autovermietung fragt wöchentlich mehr als 7.000 Reisende in aller Welt nach Angst und Optimismus, um das wahrgenommene Risiko für Reisen zu verstehen. Die Umfragen laufen seit Ende März, der jüngste, jetzt berichtete Erhebungszeitraum war vom 21. bis 24. Mai. red/rk

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