Preisverleihung: Die Hoteliers des Jahres 202...
Preisverleihung

Die Hoteliers des Jahres 2020 im Porträt

Antonia Jenner
Hoteliers des Jahres 2020: Thomas, Ann-Kathrin und Michael Mack
Hoteliers des Jahres 2020: Thomas, Ann-Kathrin und Michael Mack

Thomas, Michael und Ann-Kathrin Mack, Mitgesellschafter des Europa-Parks Rust, haben dieses Jahr den begehrten Branchen-Award der ahgz erhalten. Wir stellen sie vor.

Hoteliers des Jahres 2020: Thomas, Ann-Kathrin und Michael Mack
Baschi Bender/Europa-Park
Hoteliers des Jahres 2020: Thomas, Ann-Kathrin und Michael Mack


Knapp sechs Wochen vor der Eröffnung des Museumshotels Krønasår führte mich Thomas Mack Mitte April 2019 durch den Rohbau. Am weitesten war die Fassade gediehen. Sie leuchtete in kräftigem Blau, Rot, Gelb und Grün in einem Meer aus tristen Erdhügeln und Sand in der Rheinauenlandschaft. Im künftigen Hotelsee standen Kräne, Hebebühnen und Betonmischer, die muschelförmige Halle des nahegelegenen Wasserparks Rulantica erhielt gerade die Träger für ihr Dach und im Innern des Hotels mit 304 Zimmern wurden Bodenplatten verlegt, Geländer montiert, Küchenelemente eingebaut. Von Möbeln war noch nichts zu sehen. „Noch 39 Tage bis zur Eröffnung“, sagte Thomas Mack damals mit einem verschmitzten Lächeln.

Pünktlich am 24. Mai 2019 war es dann soweit: Rund 700 geladene Gäste saßen zum Opening unter blauem Himmel vor einer großen Bühne. Die Soziologin und Journalistin Auma Obama, Halbschwester des früheren US-Präsidenten Barack Obama, hielt eine Rede. Entertainer Thomas Gottschalk hatte den ersten öffentlichen Auftritt mit seiner neuen Freundin Karina Mroß, die er ein knappes Jahr zuvor im Europa-Park kennengelernt hatte. In der ersten Reihe saßen neben der Familie Mack auch der Vorsitzende des DEHOGA Baden-Württemberg, Fritz Engelhardt, Miss Germany und Landeseuropaminister Guido Wolf, ein gut gelaunter Pfarrer sprach den Segen. Dann trat Thomas Mack ans Pult und forderte von der Politik mehr Unterstützung und Wertschätzung für die gesamte Branche. Über allem stand die skandinavische Gemütlichkeit. „Let’s hygge“, rief Thomas Mack.

Pioniere aus dem Schwarzwald

2019 war ein aufreibendes Jahr für die Familie Mack. Außer der Hoteleröffnung wurde auch der im Jahr zuvor abgebrannte Themenbereich Skandinavien wieder instandgesetzt und am Jahresende stand die große Eröffnung der gigantischen Wasserwelt Rulantica auf dem Programm. Der 32.600 Quadratmeter große Indoor-Bereich sowie die Außenfläche bieten 25 Wasserattraktionen vor allem für Familien, darunter 17 Wasserrutschen. Bis zu 3500 Gäste können bei 32 Grad Lufttemperatur gleichzeitig plantschen, entspannen, herumtollen. Kurz vor der Eröffnung hat die Familie Mack – vom Gründervater bis zu den Enkeln – die Landschaft ausgiebig getestet.

Die von der ahgz ausgezeichneten Mitgesellschafter des Europa-Parks in Rust verantworten die größte Expansion in der 240-jährigen Firmengeschichte: Mit Investitionen von rund 180 Mio. Euro plus 20 Mio. Euro in die Infrastruktur hat die inzwischen achte Generation mit Thomas, Michael und Ann-Kathrin Mack entscheidende Weichenstellungen für die nächsten Jahrzehnte vorgenommen. Das erfordert Weitsicht, Mut und unternehmerische Risikobereitschaft in dem Familienbetrieb, der seine Wurzeln im Jahr 1780 hat. Damals vor 240 Jahren begann der Firmengründer Paul Mack in Waldkirch bei Freiburg mit dem Bau von Holzwagen und Transporthilfen. Nebenher betrieb der 25-Jährige Landwirtschaft. Später entwickelte das kleine Unternehmen seine Technik immer weiter und stellte Postkutschen her. 1855 wurde eine ständige Kutschenverbindung zwischen Waldkirch und Freiburg eingeführt. Da sich in dem Schwarzwald-Ort viele Orgelbauer niederließen, baute Mack Fuhrwägen für die großen Instrumente. Daraus entwickelte sich der Einstieg in die Welt der Schausteller. Die erste Achterbahn wurde 1921 in die Schweiz geliefert und ging auf die Reise zu vielen Volksfesten in Europa. Bis heute sind bei den Besuchern und unter Fachleuten viele Klassiker bekannt: Eine Ikone ist die 1957 erstmals gebaute Achterbahn „Wilde Maus“, zunächst aus Holz, später aus Stahl, mit engen Kurven, bei denen der Eindruck entstehen soll, dass der Wagen aus der Kurve getragen wird oder über die Bahn hinausfährt. Der 1967 eingeführte Musikexpress wurde zum meist gebauten Karussell des Unternehmens. Zur Auslieferung kamen mehr als 200 dieser so genannten Rundfahrgeschäfte. Viele Modelle der ersten Baureihe sind mehrfach umgestaltet und heute noch auf Volksfesten präsent. In den frühen 60er-Jahren fuhr der damalige Co-Firmenchef Franz Mack in die USA, wo er seine Produkte anbot, die auf großes Interesse stießen.

Heute stehen auf jedem Kontinent Mack-Bahnen, von den Disney- und Universal-Parks in den USA über Australien, das Nagashima Spa Land in Japan bis zum Magic Land in Kairo. Die Firma Mack Rides zählt weltweit zu den Top 3 der Hersteller für Freizeitparkattraktionen. In den 1970er-Jahren gab es dann völlig neue Überlegungen der siebten Generation mit dem studierten Maschinenbauer Roland Mack, dem ältesten Sohn von Franz Mack. Er wollte einen Freizeitpark errichten, der gleichzeitig auch Ausstellungsfläche für die Fahrgeschäfte in der Nähe des Firmenstandortes sein sollte. Dort könnten neue Ideen ausprobiert und die Produkte verkauft werden. Banken und Lokalpolitiker waren skeptisch und spotteten über den „Zirkus Macksimus“ in dem ehemaligen Fischerdorf Rust. Roland Mack (70) erzählt noch heute gern die Geschichte, dass ihm die Dresdner Bank damals keinen Kredit geben wollte für ein Großprojekt in den „Schnaken-Sümpfen der Rheinniederung“ und fügt dann mit einem Augenzwinkern hinzu: „Der Europa-Park ist ein Riesen-Erfolg, aber die Dresdner Bank gibt es nicht mehr.“

Der Freizeitpark wird am 12. Juli 1975 von Franz und Roland Mack eröffnet. Er umfasst 134 Hektar, davon sind 95 Hektar bebaut, es gibt also noch Reserven in einer Größenordnung von 56 Fußballfeldern. Im ersten Sommer kamen 250.000 Gäste, heute verzeichnet der Europa-Park rund 5,6 Mio. Besucher im Jahr und gehört damit neben dem Schloss Neuschwanstein und dem Kölner Dom zu den beliebtesten touristischen Zielen in Deutschland. Seit dem Opening sind 120 Mio. Menschen in dem Freizeitpark gewesen.

Derzeit hat der Park 15 Themenbereiche von Italien über Russland bis Portugal mit mehr als 100 Attraktionen und insgesamt 23 Stunden Showprogramm täglich. Für viel Thrill sorgen die 13 Achterbahnen. Es gibt 1300 Veranstaltungen im Jahr, in die Europa-Park Arena passen bis zu 5000 Gäste. An Halloween tauchen 180.000 Kürbisse den Park in intensives Orange, im Dezember zaubern 3000 Weihnachtsbäume eine heimelige Stimmung.

Die Ureinwohner des Parks

Der Europa-Park bietet jede Menge Superlative: Mit sechs Hotels und 5800 - meist belegten - Betten ist er das größte Hotel-Resort in Deutschland und mit 71 Restaurants, Kaffees und Bars mit einem Gesamtumsatz von mehr als 100 Mio. Euro auch der größte zusammenhängende Gastronomie-Standort. Einzigartig für einen Freizeitpark ist das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Restaurant Ammolite – The Lighthouse Restaurant mit Küchenchef Peter Hagen-Wiest. Rund 4450 Mitarbeiter halten die Spiele am Laufen. Das Unternehmen steht in der Familie an erster Stelle. Roland und seine Ehefrau Marianne Mack steckten jede Minute in das Geschäft. Die achte Generation war zum Start des Parks noch nicht geboren, wuchs komplett zwischen Karussells und Achterbahnen auf. Fast jeden Job haben sie schon einmal gemacht. „Wir sind die ersten Ureinwohner und hatten eine wunderschöne Kindheit, als wir mit Gokarts durch den Park gesaust sind“, erinnert sich Michael Mack (41). „Wir haben das bis zum Maximum ausgenutzt. Das ginge heute so nicht mehr, weil zu viel los ist.“ Er hat seiner Ehefrau Miriam den Heiratsantrag in der Achterbahn „Blue Fire“ gemacht.

Auch Thomas Mack (39) hat schöne Erinnerungen an seine Kindheit und er wusste schon in jungen Jahren, dass dies einmal seine Zukunft sein würde. „Mein Bruder und ich wurden früh vorbereitet“, erzählt er. „Es gab wenig Urlaub, Ferienzeiten waren Hauptgeschäft. Wir waren in Freizeitparks unterwegs, mein Vater versuchte dabei, eine Achterbahn zu verkaufen. Mit 16 Jahren habe ich in Australien in einem Freizeitpark gejobbt.“

Bei Ann-Kathrin (30) war die wilde Aufbauphase bereits abgeschlossen. Die achte Generation erhält den Preis genau 20 Jahre, nachdem Roland Mack den Special-Award beim „Hotelier des Jahres“ erhalten hat.

Michael Mack wurde 1978 in Freiburg geboren. Er durchlief einen trinationalen Studiengang International Business Management in Basel, Lörrach und Colmar und machte den Abschluss Diplom-Betriebswirt. Hinzu kamen internationale Stationen, etwa in Freizeitparks wie Liseberg (Schweden), Bush Gardens Williamsburg (USA), Warner Bros. Movie World / Queensland (Australien), Nigloland (Frankreich) und Port Aventura (Spanien). Heutzutage ist er verantwortlich für die hausinterne Design-Abteilung Mack Solutions, Mack Construction, MackMedia, Marketing, Operation & Service. Seit 2008 ist er Vorstandsmitglied des Verbandes Deutscher Freizeitparks. 2018 wurde Michael Mack zum französischen Honorarkonsul ernannt. Er ist verheiratet mit Miriam Mack, sie haben zwei Söhne: Paul (10) und Jacob Arthur (5).

Thomas Mack wurde 1981 in Lahr geboren. Er absolvierte das Studium zum Diplom-Hotelier an der Hotelfachschule Luzern und machte ebenfalls zahlreiche Praktika, unter anderem im Restaurant Au Crocodile in Straßburg, im Pariser Luxushotel Le Meurice, auf dem südafrikanischen Weingut Seidelberg sowie in namhaften Freizeitparks wie Gardaland (Italien), Bush Gardens Williamsburg/VA (USA) und Warner Bros. Movie World/Queensland (Australien). Er ist verantwortlich für Hotels, Gastronomie, Veranstaltungen und Entertainment. Thomas ist mit Katja Mack verheiratet, hat mit ihr die Söhne David Roland (4) und Valentin Michael (2).

Ann-Kathrin Mack kam 1989 in Freiburg auf die Welt, rund drei Wochen vor dem Fall der Berliner Mauer. Sie absolvierte an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung in Konstanz ihr Studium als Architektin. Auch sie lernte den Europa-Park in vielen Bereichen kennen und sammelte internationale Erfahrungen. Seit 2017 ist sie bei Mack Solutions tätig. Die erste Arbeit der Architektin war ausgerechnet das Riesenprojekt Hotel Krønasår, für das sie mitverantwortlich ist. „Wenn der Kleine geschlafen hat, bin ich auf die Baustelle“, erzählt sie. „Im 7. Monat bin ich noch aufs Gerüst hoch. Am Anfang denkt man Tag und Nacht an die Materialien und Farben.“

Von Konflikten und Tränen

Das gerade fertiggestellte Wohnhaus für 280 Mitarbeiter und der geplante Betriebskindergarten für weitere 60 Kinder, der 2022 vollendet werden soll, hat sie im Rahmen ihrer Masterarbeit entworfen. Ann-Kathrin Mack ist mit Nicolas Mack verheiratet, hat mit ihm den einjährigen Sohn Jonathan und ist nun dabei, als erste Tochter der Familie ihre Rolle zu finden.

Viele Familienbetriebe scheitern an der Generationenübergabe, nicht die Macks. Sie haben inzwischen die Verantwortung generationenübergreifend aufgeteilt. Geschäftsführende Gesellschafter sind Roland Mack, dessen Bruder Jürgen sowie Michael und Thomas Mack. Ann-Kathrin ist Mit-Gesellschafterin, wie auch die beiden Kinder von Jürgen Mack, Frederik und Alexia. Auch heute noch wohnt die Familie im Park und ist damit ganz dicht dran an ihrem gemeinsamen „Baby“.

„Wir haben vor fünf Jahren eine Familiencharta erarbeitet und unsere Rollen in einem Umsetzungsbuch festgeschrieben“, berichtet Thomas Mack. „Das war ein Prozess, der sich über zwei Jahre zog. Die wesentlichen Linien werden einstimmig beschlossen, im eigenen Bereich ist man selbstständig.“ Das lief nicht ohne Konflikte und Tränen ab, hat aber zu einer tragfähigen Zukunft geführt. „Unser Vater sagt immer: Die guten Lösungen kommen nur durch Konflikte, aber die Konflikte dürfen nicht am falschen Punkt herausbrechen“, so Thomas Mack. „Ganz wichtig ist, dass die Generation, die übergibt, das auch will. Wir haben stark gespürt, dass unser Onkel und unser Vater das Thema Familiencharta ganz nach vorne geschoben haben. Das ist kein einfacher Prozess, weil auch Themen dabei waren, die wir jahrelang nicht angesprochen hatten.“

Kommunikation, das A und O

Hilfreich dabei waren ein Wirtschaftsanwalt und Mediator, viel Reden und der Wille, auch andere Positionen zu verstehen. „Wir haben auch mal eine Familienaufstellung gemacht, um die Position des anderen besser zu verstehen. So haben sich unsere Sichtweisen verändert. Das Wichtigste dabei ist die Kommunikation.“

2019 hat die Familie 75 Prozent der Unternehmensanteile in eine Stiftung eingebracht, Vorstand ist Roland Mack, der damit viele Fäden weiter in den Händen hält und in die wesentlichen Entscheidungen eingebunden ist, aber nicht mehr im Tagesgeschäft wirkt, so jedenfalls sein Vorsatz. „Die Familienstiftung ist für die Ewigkeit gegründet“, unterstreicht Thomas Mack. Damit seien Vorkehrungen getroffen, dass das Unternehmen weiterläuft, falls es in der Familie doch einmal Krach geben sollte. Wie wird es in der neunten Generation mit derzeit fünf Kindern weitergehen? Thomas Mack erzählt: „Der Ältere ist achterbahnaffin, er kann alle aufzählen. Natürlich wünscht man sich, dass die Kinder Leidenschaft entwickeln. Aber es wird vielleicht nicht für jeden Platz sein in der Führung.“ Und Michael Mack ergänzt: „In der Familiencharta haben wir auch geregelt, wie es weitergeht mit den vielen Erben nach der achten Generation. Das ist dann auch ein Leitfaden für die eigenen Kinder. Wenn sie Interesse haben, können sie sich entfalten, anders als in unserer Generation müssen sie das aber nicht.“

Ende 2019 hat der Park mit der Rulantica-Wasserwelt sein zweites Standbein vorerst vollendet. Ist es den Verantwortlichen bei einem solchen Mega-Projekt etwas mulmig geworden? „Die Angst vor der Höhe der Investitionen war nicht so groß“, sagt Michael Mack. „Zweifel hatten eher mit der Frage zu tun, ob die voll ausgelastete Bauwirtschaft ausreichende Kapazitäten für unser Leuchtturm-Projekt hat.“

Thomas Mack fügt hinzu: „Wir haben gemeinsam in der Familie entschieden, diesen Schritt in Richtung einer eigenen Kurzreisedestination zu gehen. Denn wir müssen innovativ bleiben und auch wachsen. 80 Prozent unserer Gäste kommen zum wiederholten Mal, sie erwarten immer wieder etwas Neues.“

Geheimnisvolle Namen

Und wer denkt sich die Namen aus? „Für Rulantica haben wir Namenspapst Manfred Gotta engagiert, der schon die Begriffe Twingo, Smart und Panamera erfunden hat“, erzählt Thomas Mack. „Krønasår stammt von einer Münchner Agentur. Es soll nordisch-sympathisch und vielleicht ein bisschen geheimnisvoll klingen.“

Krønasår ist als Museumshotel konzipiert, in dem nicht ganz ernst gemeinte archäologische Ausstellungsstücke präsentiert werden. Es wurde eine eigene Storywelt um die geheimnisvolle Insel Rulantica entwickelt. In der Lobby empfängt das übergroße Skelett der Schlange Svalgur die Gäste, überall stehen Vitrinen mit Fundstücken.

Auch die Wasserwelt hat ein außergewöhnliches Konzept. „Wir dachten, dass Palmen und Karibikflair eher nicht zu unserem Tannenwald des Schwarzwalds und den Vogesen vor der Tür passen, und so haben wir uns für ein nordisches Konzept entschieden“, erinnert sich Michael Mack. Der Coppenrath Verlag in Münster ließ sich begeistern, einen Roman über Rulantica zu schreiben, der im Herbst auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt wurde.

Im ersten Jahr nach der Mega-Investition rechnet die Familie Mack mit einem Besucherplus von 600.000 Menschen, sodass 2020 wohl insgesamt deutlich mehr als 6 Mio. Gäste kommen werden. Derzeit beträgt die Aufenthaltsdauer im Europa-Park im Durchschnitt 1,4 Nächte. „Wir wünschen uns, dass die Besucher eine Nacht dran hängen“, sagt Thomas Mack.

Bisher verliefen alle Erweiterungen in Harmonie mit der Bevölkerung. Je mehr Verkehr der Park anzieht, desto öfter werden negative Punkte thematisiert. Die Idee einer Seilbahn über den Rhein wurde nach Protesten von Naturschützern zurückgestellt. In einigen Jahren sollen die Gäste die rund 500 Meter zwischen Wasserwelt und Stammpark auf einer Einschienenbahn zurücklegen.

ICE-Anschluss in Aussicht

Und wie groß kann ein Freizeitpark noch werden? Dazu meint Michael Mack: „Größe definiert sich nicht in Hektar sondern in Qualität. Es gibt noch viele Möglichkeiten zu wachsen.“ So könnte der Wasserpark erweitert werden, zusätzliche Hotels sind möglich, in Waldkirch beim Bau von Freizeitparkattraktionen sowie bei den Filmproduktionen und digitalen Attraktionen sind Erweiterungen denkbar. In weiter Ferne jedoch liegt ein ersehntes Projekt: „Jährlich würden knapp 3 unserer 5,6 Millionen Gäste mit der Bahn anreisen“, erklärt Thomas Mack. „Nun hat uns die Bahn bis 2042 einen ICE-Anschluss in Aussicht gestellt.“

Eine Fotostrecke von der Gala-Verleihung am Montag Abend finden Sie hier:  So feiert die Branche ihre Hoteliers des Jahres vom 04. Feb 2020

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