Fördermittel: Ladesäulen-Förderung in Bayern
Fördermittel

Ladesäulen-Förderung in Bayern

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E-Ladesäulen: Das Land Bayern unterstützt Gastgeber jetzt mit einem Förderprogramm
E-Ladesäulen: Das Land Bayern unterstützt Gastgeber jetzt mit einem Förderprogramm

Tourismusbetriebe und Kommunen können ab heute die Förderung aus dem neuen Programm „Tourismus in Bayern – fit für die Zukunft“ beantragen. Das 30-Millionen-Euro-Programm soll einen kraftvollen Neustart der Branche nach der Coronakrise ermöglichen.

„Mit dem Sonderprogramm fördern wir den nachhaltigen, smarten, barrierefreien und ökologischen Tourismus in Bayern“, so Wirtschafts- und Tourismusminister Hubert Aiwanger. „Gerade jetzt ist es wichtig, Investitionen anzustoßen und damit die Angebots - und Dienstleistungsqualität vor allem bei den kleinen Anbietern zu steigern.“

Das Programm „Tourismus in Bayern – fit für die Zukunft“ fördert:
  • Investitionen in die Zukunftsfähigkeit kleiner oder kleinster Beherbergungsbetriebe
  • E-Ladepunkte für PKWs und E-Bikes
  • Verbesserung der digitalen Barrierefreiheit
  • Erhebung touristisch relevanter Echtzeitdaten und Besucherstromlenkung


Bayern sei das Tourismusland Nummer 1 in Deutschland, so Aiwanger weiter. „Damit die Besucher auch künftig gern zu uns kommen, sind zeitgemäße Übernachtungsangebote, E-Mobilität, Digitalisierung und innovative Methoden der Besucherlenkung unverzichtbar.“ Schließlich sei der Tourismus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und Impulsgeber in allen Teilen Bayerns. Die Branche sichere das Einkommen von rund 600.000 Menschen. Mit dem Programm soll zudem der „Urlaub dahoam“ und die Akzeptanz des Tourismus vor Ort gestärkt werden.

Überblick über die Fördermöglichkeiten:

  • Investitionen in die Zukunftsfähigkeit kleiner oder kleinster Beherbergungsbetriebe

Die Förderung für Klein- und Kleinstbeherbergungsbetriebe richtet sich in erster Linie an kleine, nicht gewerbliche Privatvermieter und an Anbieter von Urlaub auf dem Bauernhof mit maximal 25 Gästebetten. Gefördert werden Maßnahmen, die die Angebotsqualität erhöhen – von der Verschönerung der Außenanlagen bis zu Software für die Webseitenerstellung. Der Freistaat übernimmt 50 Prozent der Ausgaben in Höhe von mindestens 4000 Euro und maximal 30.000 Euro, also eine Fördersumme von bis zu 15.000 Euro. Zudem können sich die Betriebe über die regionalen Tourismusverbände beraten lassen, wie sie sich digitalisieren und ihr Angebot nachhaltig aufstellen können.

  • E-Ladepunkte für PKWs und E-Bikes

Erstmals werden auch Ladesäulen für E-Bikes und Pedelecs gefördert. Für die stetig steigende Zahl der E-Bike-Fahrer werden damit umweltschonende Tagesausflüge noch attraktiver. Zudem werden Hotels, Gaststätten und andere touristische Anbieter jetzt auch bei Ladesäulen unterstützt, die nur für ihre Gäste und damit nicht öffentlich zugänglich sind. Die Förderung für die Errichtung von einem oder mehreren stationären Ladepunkten für Elektroautos beträgt maximal 1500 Euro pro Säule (bis zu 90 Prozent der Kosten), für E-Bike-Ladesäulen an touristisch attraktiven Standorten maximal 300 Euro pro Ladepunkt.

  • Verbesserung der digitalen Barrierefreiheit

Die vier regionalen Tourismusverbände und die Träger der 36 Tourismusregionen werden dabei unterstützt, Zugangsbeschränkungen zu ihren Online-Angeboten und anderen digitalen Angeboten abzubauen. Gefördert werden Ausgaben für Beratung und Software in Höhe von 5000 bis 20.000 Euro mit 75 Prozent der Kosten.

  • Erhebung touristisch relevanter Echtzeitdaten und Besucherstromlenkung

Anbieter von touristischen Angeboten und Attraktionen sowie von Parkmöglichkeiten können eine Förderung in Höhe von 75 Prozent für den Kauf von Hardware und Software beantragen, um die Auslastung von Parkplätzen zu erfassen. Diese Daten fließen dann in den Ausflugsticker Bayern sowie künftig in die Bayern Cloud Tourismus ein. Damit leistet das Programm „Tourismus in Bayern – fit für die Zukunft“ einen Beitrag, Besucherströme besser auf die vielen attraktiven Ziele in Freistaat zu verteilen. Die Investitionen müssen mindestens 1000 Euro betragen, im Höchstfall können Kosten von bis zu 30.000 Euro bezuschusst werden. Das für diesen Förderbereich nötige Antragsmodul wird voraussichtlich in zwei Wochen verfügbar sein.

Die Maßnahmen sollen möglichst zeitnah umgesetzt werden und die Attraktivität der Regionen stärken. Das Wirtschaftsministerium stellt für das Sonderprogramm 30 Millionen Euro in 2021 und 2022 zur Verfügung. Weitere Infos und Link zur Beantragung hier.

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