Schicksalsschlag: Für den Ernstfall vorsorgen
Schicksalsschlag

Für den Ernstfall vorsorgen

Immer weniger junge Familien im Gastgewerbe wagen das Risiko Selbstständigkeit. Im Fall des Ehepaars Richter geht alles glatt. Sie kaufen ein kleines Hotel im Schwarzwald, er kocht, sie kümmert

Immer weniger junge Familien im Gastgewerbe wagen das Risiko Selbstständigkeit. Im Fall des Ehepaars Richter geht alles glatt. Sie kaufen ein kleines Hotel im Schwarzwald, er kocht, sie kümmert sich um Rezeption und Gäste. Zusammen können die Partner alle Herausforderungen meistern. Auch die Work-Life-Balance stimmt. Dann schlägt das Schicksal zu, die Partnerin verunglückt mit 37 Jahren tödlich (Seite 3). Dieses Paar hatte zwar über den Ernstfall gesprochen, aber nicht alle Formalitäten zum Abschluss gebracht. Ebenso wie im privaten Bereich – man denke an Patientenverfügungen oder Generalvollmachten – gilt es als Unternehmer, für den Ernstfall vorzusorgen: Berufsunfähigkeit, Krankheit oder Tod. Das bedeutet, die Themen, über die niemand gern spricht, mit Betroffenen durchzuspielen und in gegenseitigem Einvernehmen aufs Papier zu bringen. Am besten zeitgleich mit der Finanzierung, rät Fabian Richter im Nachhinein. Berater helfen dabei, beim DEHOGA beispielsweise. Auch im Notfall ist der Verband Anlaufstelle für Mitglieder.

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