Geschäftszahlen : NH Hotel Group über Vorkris...
Geschäftszahlen

NH Hotel Group über Vorkrisenniveau

NH Hotel Group
Berlin: Die Lobby des NH Hotels Alexanderplatz
Berlin: Die Lobby des NH Hotels Alexanderplatz

Das spanische Hotelunternehmen NH Hotel Group in thailändischem Besitz (Minor) meldet anlässlich der Jahreshauptversammlung in Madrid gute Zahlen.

 
Demnach verzeichnete die Hotelgruppe im Mai einen Umsatz von 175 Millionen Euro und wird diesen Wert im Juni voraussichtlich übertreffen. Der Umsatz stieg dadurch von 234 Millionen Euro im ersten Quartal 2022 auf mehr als 500 Millionen Euro im zweiten Quartal und liegt damit über dem Vergleichswert von 2019.

Beigetragen zu dazu habe die ansteigende Auslastung auf 70 Prozent, wie das Unternehmen mitteilt. Die durchschnittliche Tagesrate (ADR) betrug dabei im ersten Quartal dieses Jahres 90 Euro und stieg im zweiten Quartal erneut, auf 116 Euro im April und 128 Euro im Mai. Für den Monat Juni ist ein ADR von 135 Euro zu erwarten.

Ramón Aragonés, CEO der Hotelkette, nannte die fortschreitende Digitalisierung, Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Kostendisziplin sowie die Diversifizierung des Portfolios, stärkere Markenpräsenz in bedeutenden Städten und eine solide Basis an Vermögenswerten als entscheidend für den anhaltenden Aufwärtstrend.

Zudem stellte die NH Hotel Group Wachstumspläne im Luxus- und Freizeitsegment vor, einhergehend mit einer Stärkung der Marken Anantara und Tivoli. Auch die neuerliche Einführung des Treueprogramms NH Discovery in Zusammenarbeit mit der Global Hotel Alliance solle für mehr Sichtbarkeit in relevanten Märkten sorgen, sagte  Aragonés.

Schulden abgebaut 

Im Rahmen des hybriden Events bestätigten die NH Aktionäre den Jahresabschluss 2021 und führten Vorstandswahlen durch. Laia Lahoz, Chief Assets & Development Officer, wurde zum Vorstandsmitglied ernannt, während Alfredo Fernández Agras und Kosin Chantikul als unabhängige bzw. eigene Vorstandsmitglieder wiedergewählt wurden. Die Nettoverschuldung ist in den ersten fünf Monaten des Jahres 2022 um 27 Millionen Euro auf 541 Millionen Euro gesunken.

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