Strategie: H-Hotels auf Expansionskurs
Strategie

H-Hotels auf Expansionskurs

Archiv AHGZ/Astrid Filzek-Schwab
Europa im Visier: H-Hotels-Chef Alexander Fitz prüft Standorte in Großbritannien und Spanien.
Europa im Visier: H-Hotels-Chef Alexander Fitz prüft Standorte in Großbritannien und Spanien.

Hamburg. Die H-Hotels AG aus Bad Arolsen ist weiter auf Expansionskurs. Mit den zwei neuen Eigenmarken H.ostel und Hyperion will die Hotelgruppe aus Bad Arolsen ihr Portfolio ergänzen. Das kündigte

Hamburg. Die H-Hotels AG aus Bad Arolsen ist weiter auf Expansionskurs. Mit den zwei neuen Eigenmarken H.ostel und Hyperion will die Hotelgruppe aus Bad Arolsen ihr Portfolio ergänzen. Das kündigte der Vorstandsvorsitzende Alexander Fitz im Ramada Hotel in Hamburg an.

Neben der Style-Budgetmarke H2 sollen künftig die H.ostels das Angebot am unteren Ende der Preisskala abrunden. „Moderne, designorientierte Budgetkonzepte sind stark gefragt, sodass wir uns entschlossen haben, eine eigene Hostelmarke auf den Markt zu bringen“, erklärte Fitz. Das erste H.ostel soll im Frühjahr 2018 mit 150 Betten am zentralen Ludgeriplatz in Münster eröffnet werden. Neben Doppel- und 4-Bett-Zimmern mit eigenem Bad wird es Gruppenzimmer mit bis zu acht Betten geben. Mit der zentralen Lage und modernster technischer Ausstattung wie schnelles Internet und Fire TV sollen vor allem Digital Natives und Arbeits-Nomaden angesprochen werden. „Da wir mit unserem 4-Sterne-Haus H4 Hotel Münster City bereits in der Stadt vertreten sind, kennen wir den Standort gut. Bei rund 50.000 Studenten in der Stadt sehen wir viel Potenzial für unser erstes H.ostel, zumal es in Münster bislang kein vergleichbares, klar positioniertes Konzept gibt“, so Fitz. Entwickelt wird die Immobilie in Kooperation mit der J&S Hostel Consulting in Berlin.

Kein Neubau für Hyperion



Auf der anderen Seite, im Segment der Luxushotellerie, wird künftig die Premium-Marke Hyperion das Portfolio abrunden. „Dann sind wir mit unseren Eigenmarken in allen Hotelsegmenten vertreten“, freut sich der CEO. Die bisher geplanten drei Hyperion-Hotels werden nicht neu gebaut, sondern sollen nach der Übernahme bestehender Häuser umgebrandet werden. Welche Hotels in welchen Städten es sein werden, wollte Fitz noch nicht verraten. Nur so viel: „Hyperion Hotels stehen für zeitlos luxuriösen Komfort an A-Standorten im Herzen pulsierender Metropolen, ausgestattet mit klassisch-eleganter Ästhetik und zeitgenössischem Design, das regionale Traditionen schätzt.“ Großer Wert werde auf herausragenden Service und exquisite kulinarische Angebote gelegt. Obwohl im 5-Sterne-Segment angesiedelt, sei eine Klassifizierung nicht geplant.

Auch mit den bestehenden Marken will die H-Hotels AG kräftig wachsen. 2018 öffnen in München ein H2 Hotel mit 465 Zimmern in Oberwiesenfeld und ein 4-Sterne-Haus am Bogenhauser Tor mit 345 Zimmern. Dazu kommt das H4 Hotel Mönchengladbach am Borussia Park mit 132 Zimmern. Am Leipziger Hauptbahnhof entwickelt die Hotelgruppe eine Neuauflage des erprobten Double-Brands aus H2 Hotel und 4-Sterne-Haus mit insgesamt 530 Zimmern. Die Eröffnung ist für 2019 geplant. Ebenfalls 2019 startet in Düsseldorf ein H2 Hotel mit 250 Zimmern.

Wachstum in ganz Europa



Erstmals in der fast 50-jährigen Geschichte des Unternehmens ist auch eine europaweite Expansion außerhalb des deutschsprachigen Raums in Planung. „2019 wird ein erstes H2 Hotel in Budapest eröffnet“, kündigte Fitz an. Weitere Standorte wie London, Wien, Malaga oder Madrid seien in der Prüfung.

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