Hochwasser: Dehoga hilft mit Solidaritätsakti...
Hochwasser

Dehoga hilft mit Solidaritätsaktionen für Flutopfer

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Massiver Erdrutsch in Erftstadt Blessem am 16. Juli.
Massiver Erdrutsch in Erftstadt Blessem am 16. Juli.

Nach der Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz gibt es erste Aktionen zur Unterstützung der Betroffenen.

Der Dehoga Rheinland-Pfalz hat einen Aufruf für die Opfer des Hochwassers gestartet. Unter dem Motto „Kollegen helfen Kollegen – unsere Branche hält zusammen“ sammelt die Geschäftsstelle Unterstützungsangebote und vermittelt sie an betroffene Betriebe. Auch der Dehoga Bundesverband hat die Initiative geteilt.

Kontakt: info@dehoga-rlp.de oder Tel. 0671 / 298 32 72-0

 

"Es fehlt an allem"

Der Präsident des Dehoga Nordrhein, Haakon Herbst, postete auf Facebook: „Es ist großartig zu sehen wer alles hilft und wer uns/mich alles anschreibt…. Im ersten Schritt besorgen wir kostenfreie Unterkünfte in Hotels und helfen auch bei Verpflegungsleistungen. Wer hier etwas in den betroffenen Gebieten anzubieten hat ist herzlich willkommen. Jede Stadtverwaltung freut sich über Hilfe...auch direkte Hilfe zwischen Betroffenen und Spendern ist herzlich willkommen. Es fehlt an allem.“

"Zehntausende Existenzen zerstört"

Der Dehoga NRW veröffentlichte folgendes Statement: „Die massiven Regenfälle diese Woche haben zehntausende private und berufliche Existenzen zerstört, auch im Gastgewerbe. Viele stehen vor dem Nichts. Wir wissen, dass jetzt und in den nächsten Tagen und Wochen dringende Hilfe und Unterstützung in Form von Sach- und Finanzspenden nötig sein werden. Die Betroffenen werden Lebensmittel, Mobiliar, Kleidung und Spielsachen benötigen, um ihre Existenz wieder aufzubauen. Andererseits werden viele Gastronomen und Hoteliers schnellstmöglich ihre Solidarität mit ihren Kollegen und der Bevölkerung zeigen wollen.“ 

Das Innenministerium habe mitgeteilt, dass momentan die Rettung der vermissten Menschen und die Verhinderung weiteren Unheils noch im Vordergrund steht. Eine zentrale landesweite Anlaufstelle für Opfer und diejenigen, die spenden und unterstützen möchten, soll nächste Woche eingerichtet werden.

Bei dem verheerenden Hochwasser sind in den vergangenen Tagen mehr als 130 Menschen ums Leben gekommen. Die Höhe des Schadens beträgt vermutlich mehrere Milliarden Euro.

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