Impfpflicht: Fewo-Verband will Impfgegner aus...
Impfpflicht

Fewo-Verband will Impfgegner ausschließen

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Impfgegner unerwünscht: Der Fewo-Verband distanziert sich
Impfgegner unerwünscht: Der Fewo-Verband distanziert sich

Der Verband der Eigentümer von Ferienwohnungen und Ferienhäusern positioniert sich in einer Pressemitteilung deutlich:  Angesichts der immer weiter steigenden Covid-19-Infektionsraten sowie der noch nicht absehbaren Entwicklung durch die Coronavirus-Variante Omikron fordert der Verband die neue Bundesregierung auf, unverzüglich eine allgemeine Impfpflicht einzuführen.

 Man habe viel zu lange, und wohl nicht zuletzt wegen des Wahlkampfes, ein konsequentes Handeln versäumt.

Der Präsident des Fewo-Verbandes, Daniel Rousta, sagte am 29. November in Berlin: „Wer Impfgegner ist, provoziert den nächsten Lockdown. Und der Schaden trifft uns alle – auch diejenigen, die sich in jeder Situation der letzten knapp zwei Jahre solidarisch verhalten haben. Wenn Olaf Scholz kommende Woche den Amtseid als Kanzler schwört, sollte klar sein, was es bedeute, Schaden vom deutschen Volke abzuwenden.“

Impf-Ablehnung nicht mit Satzungszielen vereinbar

"Nur wenn viel mehr Menschen geimpft sind, kommen wir dauerhaft ohne weitere Lockdowns aus. Schulen, Handel, Gastronomie, Beherbergung, letztlich alle Bürgerinnen und Bürger leiden sonst permanent unter den wirren Ansichten einer Minderheit", so Rousta.

In den eigenen Reihen greift der Verband bereits jetzt durch: „Wer Impfungen ablehnt und dies im Zusammenhang mit seiner Eigenschaft als Vermieter einer Ferienwohnung oder eines Ferienhauses über unsere öffentlichen Kanäle propagiert, schadet den satzungsmäßigen Verbandszielen und wird ausgeschlossen“, sagte der Gründer und Vorsitzende der Vereinigung privater Urlaubsanbieter.

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