Corona-Exit: In diese Länder können Deutsche ...
Corona-Exit

In diese Länder können Deutsche wieder reisen

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Der Reiseverkehr startet in großen Teilen wieder
Der Reiseverkehr startet in großen Teilen wieder

Fast jedes Land der Welt hat in der Corona-Krise seine Grenzen entweder ganz geschlossen oder Einreisen zumindest enorm erschwert. Nun lockern sich die Vorschriften - ein Überblick.

BERLIN. Deutschland hat die Reisewarnung für die meisten Partnerstaaten der EU sowie für Großbritannien, Island, Norwegen, die Schweiz und Liechtenstein zum 15. Juni aufgehoben. Nun können – so es zu keiner negativen Infektionsentwicklung kommt – diese Staaten aus deutscher Sicht wieder ohne Warnung bereist werden. Allerdings ist dabei zu beachten, ob dies auch von Seiten der jeweiligen Länder möglich ist – und wenn ja, unter welchen Bedingungen.

So gilt beispielsweise für Großbritannien eine 14-tägige Quarantäne-Pflicht nach der Einreise, und Island nimmt einen Corona-Schnelltest am Flughafen vor. Norwegen will erst bis zum 20. Juli über die Öffnung des Landes für Ausländer entscheiden.

ACHTUNG: Da die Zahl der Corona-Infizierten in Schweden den von der EU gesetzten Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern derzeit überschreitet, gilt für Urlaubsrückkehrer aus diesem Land teilweise eine 14-tägige Quarantäne-Pflicht. Das kann sich von Bundesland zu Bundesland unterscheiden.

Nicht-EU-Staaten: Verbote bis 1. Juli

Generelle Einreiseverbote aus Nicht-EU-Staaten gelten bis mindestens 1. Juli. Danach wird von Land zu Land unterschieden, je nach der dort vorherrschenden epidemiologischen Lage.

Antigua und Barbuda wieder bereisbar

Der kleine Inselstaat führt verstärkte Einreisekontrollen, Gesundheitsprüfungen und Temperaturmesserungen durch. Der internationale Flughafen ist seit dem 1. Juni wieder geöffnet. Auch der Schiffsverkehr ist wieder zugelassen. Die örtlichen Hygienevorschriften müssen beachtet werden. Es besteht weiterhin Maskenpflicht in der Öffentlichkeit. Bei Einreise am Flughafen muss eine Maske getragen werden. Es findet eine Gesundheitsuntersuchung mit Temperaturmessung statt. Es kann ein Covid-19-Test vorgelegt werden, der nicht älter als 48 Stunden ist. Sollte kein Covid-19-Test vorgelegt werden, besteht eine 14-tägige Quarantäne-Pflicht. Diese kann im Hotel erfolgen, beziehungsweise nach Genehmigung der Behörden im Eigenheim. Alternativ kann ein Covid-19-Test vor Ort nachgeholt werden und die Quarantäne-Pflicht entfällt bei negativem Ergebnis. Es besteht eine nächtliche Ausgangssperre.

Albanien: Grenze offen

Die Landgrenzen sind seit dem 1. Juni, der Flughafen Tirana ist seit dem 15. Juni für den Flugverkehr wieder geöffnet. Grundsätzlich besteht keine Quarantäne-Pflicht nach Einreise. Die meisten öffentlichen Verkehrsverbindungen bleiben jedoch weiterhin eingestellt, auch der Fährverkehr nach Italien und Griechenland.

In Albanien gilt ein landesweiter Ausnahmezustand bis zum 23. Juni.

Belgien: Grenzen seit 15. Juni offen

Einreisen aus dem europäischen Ausland, aus Schengen-assoziierten Staaten, aus Großbritannien und Nordirland sind erlaubt. Die bisherigen Grenzkontrollen sowie die Quarantäne-Pflicht wurden aufgehoben. Am Flughafen Brüssel erfolgen Temperaturmessungen bei allen Passagieren mit Wärmekameras. Zutritt wird bei über 38 Grad Celsius verweigert.

Die Grenzkontrollen wurden aufgehoben, Durchreisen durch Belgien sind wieder uneingeschränkt erlaubt.

Vom 18. Juni an bietet auch Flixbus voraussichtlich wieder Verbindungen zwischen Deutschland und Belgien an.

Hotels, Cafés und Restaurants sind geöffnet, unter Beachtung der einschlägigen Hygiene- und Abstandsregeln. Theater, Kinos, Konzertsäle, Diskotheken, Schwimmbäder, Saunen und ähnliches sind weiterhin geschlossen. Soziale Kontakte sind zugelassen mit jeweils bis zu 10 Personen pro Woche. Die maximale Gruppengröße für private Treffen oder Restaurantbesuche ist auf 10 Personen einschließlich Kinder beschränkt. An Hochzeiten und Beerdigungen dürfen unter Einhaltung der Abstandsregeln bis zu 30 Personen teilnehmen, an Gottesdiensten bis zu 100 Personen. Organisierte sportliche und kulturelle Aktivitäten sind mit maximal 20 Teilnehmern möglich.

Es gilt eine Abstandsregeln von 1,50 Meter. Wo dies nicht eingehalten werden kann, müssen Masken getragen werden. Es besteht Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln inklusive Haltestellen, Bahnhöfen und Bahnsteigen sowie an den Flughäfen. Ausnahmen bestehen für Personen desselben Haushalts, bei Kindern unter 12 Jahren untereinander und im "erweiterten persönlichen Umfeld". In Geschäften ist das Tragen von Masken empfohlen, teilweise auch Pflicht. Die Zahl der Kunden ist, in Abhängigkeit von der Größe des Geschäfts, beschränkt. Vereinzelt haben Kommunen in Haupteinkaufsstraßen Maskenpflicht angeordnet oder ein Fußgängerleitsystem eingerichtet. Besonderheiten in den Regionen Die belgischen Abstands- und Hygiene-Regelungen gelten in allen Regionen gleichermaßen.

Bulgarien: Reisen seit diesem Monat wieder möglich

Seit dem 1. Juni ist deutschen Staatsangehörigen die Einreise aus anderen EU-Staaten nach Bulgarien ohne verpflichtende häusliche Quarantäne wieder gestattet. Für Einreisende aus Drittstaaten mit Ausnahme weniger Nachbarstaaten, darunter Serbien, Bosnien und Herzegowina sowie Montenegro, gilt nach wie vor – unabhängig von der Staatsangehörigkeit der Einreisenden – eine verpflichtende 14-tägige häusliche Quarantäne. Das gilt nicht für die Durchreise Es muss auch nach wie vor mit verstärkten Einreise-Kontrollen und Gesundheitsprüfungen mit Temperatur-Messungen gerechnet werden.

Der Flugverkehr von und nach Bulgarien ist nach wie vor eingeschränkt, belebt sich aber wieder deutlich. Es bestehen aktuell regelmäßige Flugverbindungen von Sofia nach Deutschland sowie zu zahlreichen Flughäfen in Anrainerstaaten. Der Airport Varna wird wieder aus Deutschland angeflogen. Der Inlandsflugverkehr zwischen Sofia und Varna wurde wieder aufgenommen. Der Personenzugverkehr ist nach wie vor eingestellt.

Es gilt ein Betretungsverbot von Lebensmittelgeschäften und Apotheken für Personen unter 60 Jahren täglich zwischen 8.30 und 10.30 Uhr. Ansonsten gibt es keine Bewegungsbeschränkungen im Land. Die epidemische Ausnahmesituation wurde bis 30. Juni verlängert. Es besteht unter anderem Maskenpflicht bei der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs, in Apotheken und Krankenhäusern. In geschlossenen öffentlichen Räumen wird das Tragen einer Maske empfohlen.

Dänemark: Grenze zum 15. Juni auf

Dänemark hatte seit dem 14. März seine Grenzen geschlossen und für alle Einreisen ohne wichtige Gründe einen Einreise-Stopp verhängt. Seit dem 15. Juni ist die Einreise für Personen mit Wohnsitz in Deutschland auch für Urlaubsaufenthalte unter bestimmten Voraussetzungen wieder möglich. Bei der Einreise für einen Urlaubsaufenthalt muss die Buchung von mindestens sechs Übernachtungen, beispielsweise in einem Ferienhaus, Hotel oder auf einem Campingplatz, nachgewiesen werden. Bei Privatunterkünften ist eine Bestätigung der Person notwendig, bei der die Übernachtung erfolgen wird. Die Einreise wird auch für fünf Übernachtungen in der ersten Woche nach dem 15. Juni erlaubt, wenn mindestens sechs Übernachtungen insgesamt gebucht worden sind. Die Übernachtungen können an unterschiedlichen Orten erfolgen.

Seit dem 15. Juni dürfen Personen mit Wohnsitz in Schleswig-Holstein wieder ohne einen wichtigen Grund nach Dänemark einreisen. Ein Nachweis des Wohnsitzes in Schleswig-Holstein muss bei Einreise vorgelegt werden.

Die Durchreise durch Dänemark ist bei Vorliegen eines wichtigen Grundes erlaubt. Dazu zählt unter anderem die Rückkehr ins Heimatland beziehungsweise das Land des Wohnsitzes, beispielsweise nach Deutschland aus Norwegen oder Schweden kommend. Die Durchreise muss ohne unnötige Verzögerung auf direktem Wege erfolgen. Durchreisen durch Dänemark für Personen mit Wohnsitz in Deutschland zu einem Urlaubsaufenthalt beispielsweise auf Sylt oder in Schweden sind erlaubt. Auch Umsteigeverkehr an Flughäfen ist gestattet, soweit das Flughafen-Gebäude nicht verlassen wird.

Restaurants, Cafes, Geschäfte, kulturelle Einrichtungen (Museen, Theater, Kinos) und andere Einrichtungen wie Zoos, Schwimmbäder und Vergnügungsparks sind wieder geöffnet. Diskotheken und Nachtclubs sollen zum 8. August wieder öffnen dürfen. Die Wiedereröffnung geht mit Maßnahmen zur physischen Distanzierung und zusätzlicher Hygiene einher. Wo möglich soll auf die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs verzichtet werden. Aktuell gilt ein Verbot von Versammlungen von mehr als 50 Personen. Vom 8. Juli an sollen Versammlungen von bis zu 100 Personen erlaubt werden. Die dänische Polizei hat eine Reihe von Orten, so genannte Hotspots, identifiziert, an denen es zu größeren Menschenansammlungen kommen kann. Diese Hotspots sollten gemieden werden und die Polizei kann auch Aufenthaltsverbote dort erlassen.

Es besteht keine Maskenpflicht, auch nicht im öffentlichen Nahverkehr. Es gilt eine Abstandsregelung von einem Meter zu anderen Personen, die nicht dem eigenen Haushalt angehören.

Einreisen in die Färöer Inseln sowie nach Grönland sind für Personen mit Wohnsitz in Deutschland seit dem 15. Juni wieder möglich. Es wird ein negativer Testnachweis auf Covid-19 zur Einreise benötigt.

Estland: Offen seit 1. Juni

Seit dem 1. Juni ist die 14-tägige Quarantäne-Pflicht bei Einreise nach Estland für Reisende aus Deutschland und den meisten Europäischen Staaten entfallen, sofern der Koeffizient im Herkunftsland unterhalb von 15 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in einer 2-Wochen-Frist liegt. Die Liste der Europäischen Länder mit den entsprechenden Covid-19-Koeffizienten veröffentlicht das estnische Außenministerium jeden Freitag mit Gültigkeit zum darauffolgenden Montag.

Air Baltic, Easyjet und Lufthansa haben den Flugverkehr nach Deutschland stufenweise wieder aufgenommen. Es besteht Maskenpflicht. Aufgrund des Kabinettsbeschlusses der estnischen Regierung vom 18. März bleiben die Grenzen zu Russland bis auf weiteres geschlossen.

Der von der estnischen Regierung verhängte nationale Notstand endete am 17. Mai. Bis 30. Juni dürfen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen oder im Freien nur mit maximal 100 Personen und bei maximal 50-prozentiger Belegung der Raumkapazität stattfinden, dies gilt auch für Museen, Kinos, Theater, Konzerte et cetera. Voranmeldung beziehungsweise Online-Ticket-Kauf wird empfohlen. Vom 1. Juli an sind Veranstaltungen in geschlossenen Räumen bis maximal 500 Personen und im Freien bis maximal 1000 Personen erlaubt, einschließlich Sportveranstaltungen mit Zuschauern, vorausgesetzt die Abstandsregeln (2+) werden eingehalten und die Platzkapazität wird nur zu 50 Prozent ausgenutzt.

Frankreich: Grenzen sind seit 15. Juni geöffnet

Die Einreise aus den EU-Staaten (mit Ausnahme von Spanien), aus Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino und Vatikanstaat ist seit dem 15. Juni wieder uneingeschränkt möglich, wenngleich Frankreich – aus nicht pandemiebedingten Gründen – seine EU-Binnengrenzen bis Ende Oktober weiter kontrolliert.

Der Flughafen Paris Orly soll voraussichtlich noch bis zum 25. Juni geschlossen bleiben. Touristische und andere Flugreisen ohne triftigen Grund in die Überseegebiete sind untersagt. Möglicherweise werden dieses Verbot und andere Einschränkungen mit einer angestrebten nächsten Stufe der Lockerungen am 22. Juni überprüft.

Für die Ausweitung des öffentlichen Personennah- und -fernverkehrs in Frankreich wurden Hygiene- und Abstandsregeln erlassen. Unter anderem gilt, gegebenenfalls strafbewehrt: Gesichtsmaskenpflicht für Reisende von 11 Jahren an in Flugzeugen, Zügen, Bussen, Bahnhöfen, Flughäfen, Bushaltestellen, Taxis und Sammeltaxis. Verkehrsunternehmen müssen – im Rahmen des Möglichen, beispielsweise über entsprechende Sitzplatz-Reservierung – Abstandswahrung in den Verkehrsmitteln, Flughäfen, Bahnhöfen et cetera ermöglichen und Desinfektionsmittel bereitstellen. Die Nutzung des ÖPNV im Großraum Paris zu Stoßzeiten ist nur mit wichtigem Reisegrund erlaubt. Parks, öffentliche Grünanlagen, Strände, Sporthäfen sind landesweit grundsätzlich wieder zugänglich. Je nach örtlichen Gegebenheiten können lokal Schließungen oder die Gesichtsmaskenpflicht auch im öffentlichen Raum angeordnet werden. In den unter Infektionsgesichtspunkten "grün" bewerteten Landesteilen (derzeit gesamtes Staatsgebiet mit Ausnahme der Überseegebiete Mayotte und Französisch-Guyana) sind Gastronomie und auch Campingplätze sowie Jugendherbergen geöffnet. Auch Jugendferienlager sind möglich. Gastronomiebetriebe unterliegen Abstandsgeboten und anderen Einschränkungen. Konzertsäle, Vergnügungsparks, Diskotheken, Kinos und ähnliche Veranstaltungsorte sind frühestens vom 22. Juni an wieder geöffnet.

Museen sind zum Teil wieder geöffnet, gegebenenfalls müssen Eintrittskarten vorab für bestimmte Besuchszeiten gebucht werden, Sportanlagen nur mit Einschränkungen.

Landesweit dürfen vor September keine Großveranstaltungen mit mehr als 5000 Teilnehmern stattfinden. Ungeordnete Versammlungen im öffentlichen Raum oder in der Öffentlichkeit zugänglichen Räumen von über 10 Personen sind untersagt. Hygieneregeln Insbesondere im Öffentlichen Personennah- und Fernverkehr müssen Reisende von mindestens 11 Jahren Gesichtsmasken tragen, außerdem gelten hier, in gastronomischen Einrichtungen, Museen und so weiter Abstandsregeln. In einigen Städten oder hoch frequentierten Orten kann eine lokal angeordnete Gesichtsmaskenpflicht gelten.

Touristische Reisen ohne wichtigen sonstigen Reisegrund in die französischen Überseegebiete sind bis zum 22. Juni noch nicht gestattet. Bei Einreise in die französischen Überseegebiete gilt eine 14tägige Quarantäne-Pflicht.

Griechenland: Flüge seit 15. Juni

Die Einreise nach Griechenland ist aus Deutschland wieder möglich. Die Quarantäne-Maßnahmen wurden für Reisende aus Deutschland aufgehoben. Bei Einreise können jedoch Covid-19-Tests durchgeführt werden. Diese Maßnahme ist für Reisende kostenfrei. Seit dem 15. Juni darf neben dem Flughafen Athen auch der Flughafen Thessaloniki von Deutschland aus wieder nonstop angeflogen werden.

Für Reisende, die, unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit, von Flughäfen mit einem erhöhten Risiko einer Übertragung der Covid-19-Infektion anreisen, gelten abweichende Regelungen. Entscheidend ist der Abflugort. Die Liste mit diesen Flughäfen wird von der Agentur für Flugsicherheit der Europäischen Union (Easa) erstellt. Die Liste wird ständig aktualisiert.

Vom 1. Juli an dürfen auch die übrigen internationalen Flughäfen in Griechenland ab Deutschland wieder nonstop angeflogen werden. Covid-19-Tests werden stichprobenartig durchgeführt.

Die Reise über den Seeweg nach/aus Griechenland ist derzeit (außer für Fahrzeugführer im Warenverkehr) nicht möglich. Der Fährverkehr (Personen) mit Italien, Albanien und der Türkei ist bis zum 30. Juni ausgesetzt.

Seit dem 25. Mai ist die Nutzung des innergriechischen Flug- und Fährverkehrs wieder möglich. Seit dem 1. Juni können landesweit Touristenunterkünfte mit Ganzjahresbetrieb (Hotels, Campingplätze, Jugendherbergen und Ferienwohnungen) wieder öffnen, Hotels mit saisonalem Betrieb seit dem 15. Juni. Strände sind unter Geltung von Hygiene- und Abstandsregeln geöffnet. Zu den Hygiene- und Abstandsregeln gehört, dass ein bestimmter Abstand zwischen Strandliegen eingehalten werden muss, sofern es sich nicht um eine Familieneinheit handelt, und dass der Ausschank von Alkohol am Strand teilweise eingeschränkt ist.

Indoor-Pools dürfen nicht betrieben werden. Die Nutzung von Außenpools ist nur einer bestimmten Personenzahl je nach Größe des Pools gestattet (5 Quadratmeter pro Person). Abstandsregeln sind auch zwischen Liegen einzuhalten. Frisörsalons sind geöffnet. Spa- und Wellness-Einrichtungen dürfen seit dem 15. Juni wieder öffnen. Es gelten Hygieneregeln. Archäologische Stätten sind geöffnet. "Open Air"-Kinos und Museen dürfen seit dem 15. Juni öffnen. Bars und Diskotheken sind derzeit noch geschlossen. "Open Air"-Veranstaltungen sollen zum 15. Juli unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln erlaubt werden.

Abstandsregeln müssen überall eingehalten werden. Es gilt Maskenpflicht und Kapazitätsbegrenzungen in öffentlichen Verkehrsmitteln, Taxis und Fähren. Die Anzahl der Personen in Bussen, Minibussen und anderen Fahrzeugen ist beispielsweise auf höchstens 65 Prozent der Kapazität beschränkt.

Großbritannien: Ab in Quarantäne

Die britische Regierung hat zum 8. Juni für sämtliche aus dem Ausland Einreisende zweierlei Verpflichtungen eingeführt:

1.) eine 14-tägige häusliche Quarantäne, unabhängig davon, ob der Einreisende aus einem Land mit hoher oder niedriger Gefährdung kommt.

2.) Elektronische Anmeldung vor Einreise.

Die Anmeldung soll die britischen Behörden in die Lage versetzen, im Falle entdeckter Infektionen mit Covid-19 eine Nachverfolgung zu ermöglichen. Daher müssen zahlreiche Angaben einschließlich des Ortes, an dem die Quarantäne absolviert wird, eingetragen werden. Bei Einreise muss die erfolgte Anmeldung nachgewiesen werden. Ob diese Maßnahme weiter gelten soll, wird erstmals wieder am 29. Juni beziehungsweise alle drei Wochen überprüft werden.

Verletzungen der Anmelde- wie der Quarantäne-Pflicht können mit empfindlichen, regional unterschiedlichen Bußgeldern geahndet werden. Wer für die Selbstisolation keine Unterkunft nachweisen kann, wird auf eigene Kosten in durch die britische Regierung bestimmten Unterkünften untergebracht.

In England ist es grundsätzlich untersagt, andere Personen oder Familienangehörige zu Hause / in geschlossenen Räumen zu treffen und woanders als zu Hause / der eigenen Unterkunft zu übernachten. Sport ist grundsätzlich nur im Freien möglich, Spielplätze, Sportanlagen und öffentliche Schwimmbäder sind geschlossen. Es dürfen sich maximal 6 Personen insgesamt treffen, aber nur im Freien und nur mit 2 Meter Abstand. Hotels und Restaurants bleiben in England voraussichtlicht bis zum 4. Juli geschlossen.

In Schottland ist es untersagt, Personen, die nicht im eigenen Haushalt leben, zuhause / in geschlossenen Räumen zu treffen. Treffen im Freien sind erlaubt für bis zu 8 Angehörige zweier unterschiedlicher Haushalte und unter Beachtung der 2-Meter-Abstandsregel. Sport im Freien ist erlaubt, Indoor-Sportanlagen sind geschlossen. Ausflüge sind nur im Umkreis von 5 Meilen um den Wohnort erlaubt. Die meisten Ferienunterkünfte sind geschlossen, ebenso wie Restaurants, Pubs und Cafés, die teilweise aber take away anbieten.

Auf Anguilla sind der internationale Flughafen und das Fährterminal in Blowing Point bis auf weiteres geschlossen. Der Hafen (Road Bay Port) ist geöffnet. Es besteht eine Quarantäne-Pflicht von 14 Tagen.

Der internationale Flughafen auf Bermuda soll zum 1. Juli seinen Betrieb wieder aufnehmen.

Die Einreise auf den britischen Jungferninseln (British Virgin Islands) ist derzeit nur Bürgern und Bewohnern der British Virgin Islands gestattet.

Die Flughäfen der Cayman Islands sind bis auf weiteres geschlossen. Die Einreise ist derzeit nur Bürgern und Bewohnern der Cayman Islands gestattet. Es besteht eine Quarantäne-Pflicht von 14 Tagen.

Die Einreise nach Montserrat ist derzeit nur Bürgern und Bewohnern von Montserrat gestattet. Es besteht eine Quarantäne-Pflicht von 14 Tagen.

Die Einreise auf die Turks & Caicos Islands ist derzeit nur Bürgern und Bewohnern der Turks & Caicos Islands gestattet. Es besteht eine Quarantäne-Pflicht von 14 Tagen.

St. Helena & Dependencies gestattet bis auf wenige Ausnahmen nur die Einreise von Bürgern und Bewohnern von St. Helena.

Irland: Einreise bei Isolation

Es gibt verstärkte Einreise-Kontrollen, Gesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen und gegebenenfalls Einreisesperren. Vor beziehungsweise bei Einreise ist für die irischen Behörden verpflichtend ein Formular (Public Health Passenger Locator Form) mit Angabe von Name, Telefonnummer und der Wohnadresse in Irland auszufüllen, an der man sich die nächsten 14 Tage in Selbstisolation aufhalten wird. Verstöße gegen die Ausfüllpflicht (auch Falschangaben) können mit einer Geldstrafe von 2500 Euro geahndet werden. Nach Einreise wird erwartet, dass sich jeder Reisende für 14 Tage in Quarantäne begibt, das heißt sich in dieser Zeit ununterbrochen an der angegebenen Wohnadresse aufhält, ohne Kontakt zu anderen. Diese Auflage ist zwar nicht rechtlich verpflichtend, die Einhaltung wird dennoch stichprobenartig beispielsweise durch Anrufe von der Polizei kontrolliert.

Transitreisen über irische Flughäfen sind möglich. Quarantäne-Maßnahmen sind dabei nicht erforderlich, sofern der Transitbereich des Flughafens nicht verlassen wird.

Island: Jeder Besucher wird getestet

Reisende aus Hochrisikogebieten (aktuell alle Gebiete außer Grönland und Färöer), auch Touristen, müssen vor der Abreise nach Island ein Registrierungsformular ausfüllen, das unter anderem Kontaktdaten, Flug- und Aufenthaltsdaten sowie Informationen zum Gesundheitszustand und zu Voraufenthalten abfragt.

Seit dem 15. Juni können Reisende wählen, ob sie sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben oder einen Covid-19-Test bei Einreise durchführen lassen. Vom 1. Juli an ist dieser kostenpflichtig – mit 15.000 ISK pro Test (umgerechnet etwa 100 Euro) – für den Reisenden. Kinder, die im Jahr 2005 oder später geboren wurden, sind von den Tests ausgenommen.

Gaststätten und touristische Einrichtungen sind grundsätzlich geöffnet, es kann jedoch zu einer Verkürzung der Öffnungszeiten oder kurzfristigen (tageweisen) Schließungen kommen. Versammlungen sind derzeit auf 200 Personen beschränkt, eine Erweiterung auf 500 Personen ist noch für diesen Monat (Juni) angekündigt. In Island besteht keine Masken-/Handschuhpflicht, die Abstandsregel von zwei Metern wird jedoch angeraten.

Italien: Seit 3. Juni wieder offene Grenzen

Seit dem 3. Juni ist die Einreise aus dem EU/Schengen-Raum und Großbritannien ohne besondere Gründe und ohne Quarantäne-Pflicht gestattet. Nach der Einreise nach Italien besteht die Pflicht zur Anzeige der Einreise beim örtlichen italienischen Gesundheitsamt (Dipartimento di prevenzione dell'azienda sanitaria locale) und die Pflicht zu 14-tägiger Isolation, unabhängig davon, ob die Einreise mit einem Beförderungsunternehmen oder einem privaten Fahrzeug erfolgt. Die Isolation kann in einer selbstgewählten Unterkunft erfolgen. Bis zum 31. Juli gilt in Italien noch der Notstand.

Jamaika: Einreisen wieder möglich

Vom 15. Juni an dürfen auch internationale Urlauber wieder in das Land reisen. Dabei gelten strenge Hygiene-Regeln. So muss jeder Reisende am Flughafen einen Temperatur-Scanner passieren, um erhöhte Körpertemperatur und somit mögliche Krankheitssymptome auszuschließen.

Außerdem mu?ssen sich internationale Besucher darauf einstellen, dass der Zugang zu bestimmten Abflugs- oder Ankunftsterminals temporär reguliert wird, um zu große Menschenansammlungen vorzubeugen. Die Arbeitsplätze der Flughafen-Mitarbeiter wurden mit Plexiglasscheiben und Sprechanlagen ausgestattet, um auch hier eine potenzielle Ansteckungsgefahr zu minimieren. Zudem gelten Maskenpflicht und Abstandsgebot.

Diese Grundmaßnahmen in Kombination mit regelmäßigen kurzen Temperaturchecks gelten auch für die Hotels sowie für jede öffentliche Aktivität. Im Wasser entfällt die Maskenpflicht natürlich.

Kosovo lässt Ausländer wieder einreisen

Die kosovarischen Behörden erlauben Ausländern seit dem 9. Juni die Einreise nach Kosovo wieder ohne Auflagen solange Reisende keine Krankheitssymptome zeigen. Bei der Einreise finden verstärkte Kontrollen und Gesundheitsprüfungen statt. In der Vergangenheit wurden einschränkende Maßnahmen in Zusammenhang mit der Pandemie durch die kosovarische Regierung sehr kurzfristig beschlossen und umgesetzt. Sollten die Infektionszahlen in Kosovo wieder stark ansteigen, ist nicht auszuschließen, dass Landgrenzen und der Flughafen sehr kurzfristig wieder geschlossen werden. Eine medizinische Versorgung nach deutschem Standard ist nicht gewährleistet, unter anderem bestehen nur sehr begrenzte Kapazitäten für intensivmedizinische Behandlungen und begrenzte Covid-19-Testmöglichkeiten.

Kroatien wieder geöffnet

Kroatien hat die im März verfügte Grenzschließung unter anderem für deutsche Staatsangehörige wieder aufgehoben. Bei der Einreise werden die Kontaktdaten der Reisenden für die Dauer ihres Aufenthalts in Kroatien registriert. Zur Vermeidung langer Wartezeiten bei einem Grenzübertritt empfiehlt das kroatische Innenministerium, die Kontakt- und Aufenthaltsdaten vorab online zu hinterlegen. Der Transit durch Kroatien ist erlaubt, sofern die Durchreise durch die sich anschließenden Transitländer und die Einreise in den Zielstaat gesichert sind.

Der Fährverkehr zu den Inseln wurde eingeschränkt wieder aufgenommen. Auf der Website des Betreibers Jadrolinija erhalten Reisende aktuelle Information über bestehende Fährverbindungen. Sollte das Infektionsgeschehen auf den kroatischen Inseln ansteigen, müssen Reisende damit rechnen, dass Brücken- und Fährverbindungen kurzfristig unterbrochen werden und ein Verlassen bzw. Betreten der Inseln nicht mehr möglich ist.

Nach den coronabedingten Einschränkungen des Frühjahrs und als Folge der behördlichen Hygiene-Empfehlungen fährt der Tourismus erst allmählich wieder hoch. Die touristische Infrastruktur steht daher nicht im gewohnten Umfang zur Verfügung.

Außerhalb der Unterkunft sollten Reisende einen Mund-Nase-Schutz tragen, mindestens 1,50 Meter Abstand zu Dritten halten und sich regelmäßig die Hände waschen. Soziale Kontakte sind auf ein Mindestmaß zu reduzieren.

Lettland: Vorsichtige Lockerung

Seit dem 3. Juni ist die 14-tägige Quarantäne-Pflicht bei Einreise nach Lettland für Reisende aus Deutschland und den meisten Staaten Europas entfallen, sofern der Koeffizient unterhalb von 15 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern in einer 2-Wochen-Frist liegt. Die Liste der Europäischen Länder mit den entsprechenden Covid-19 Koeffizienten veröffentlicht das Lettische Zentrums für Seuchenkontrolle und -Prävention.

Air Baltic und Lufthansa haben den Flugverkehr nach Deutschland stufenweise wieder aufgenommen. Es besteht Maskenpflicht. Aufgrund des Kabinettsbeschlusses der lettischen Regierung vom 9. Juni bleiben die Grenzen zu Russland und Weißrussland bis auf weiteres geschlossen.

Die lettische Regierung hat den am 17. März verhängten nationalen Notstand am 9. Juni aufgehoben. Museen werden allmählich stufenweise wieder geöffnet, Voranmeldung wird empfohlen.

Es besteht Maskenpflicht in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Abstandspflicht von 2 Metern besteht wo immer möglich, das heißt beispielsweise in Restaurants sind 4 Quadratmeter pro Besucher vorgeschrieben und nicht mehr als 4 Personen dürfen an einem Tisch sitzen. In Außenbereichen erhöht sich die Zahl auf 8 Personen. Häufiges Händewaschen wird weiterhin dringend empfohlen.

Liechtenstein: volle Reisefreiheit

Das Fürstentum Liechtenstein hat die Grenze zu allen EU-Mitgliedstaaten sowie Island, Norwegen, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich wieder vollständig geöffnet.

Litauen: Öffnung seit 1. Juni

Die Einreise von Personen, die in den EU-Mitgliedstaaten, Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz oder Großbritannien und Nordirland leben und sich dort zuletzt aufgehalten haben, ist gestattet, sofern im Land weniger als 25 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den vergangenen 14 Tagen diagnostiziert wurden, darunter Deutschland. Die Liste der Staaten, die diese epidemiologische Bedingung erfüllen, wird immer montags vom Ministry of Foreign Affairs veröffentlicht.

Von der 14-tägigen Quarantäne befreit sind alle Personen, die aus Staaten einreisen, in denen weniger als 15 Fälle je 100.000 Einwohner in den vergangenen 14 Tagen diagnostiziert wurden. Die Liste der Staaten, die diese Bedingung erfüllen, wie derzeit Deutschland, wird ebenfalls montags Ministry of Foreign Affairs veröffentlicht. Gesundheitszeugnisse werden von Litauen nicht verlangt. Wer aus dem Ausland einreist, kann auf eigene Kosten einen freiwilligen Covid-19-Test vornehmen lassen.

An den Grenzübergängen zu Polen und Lettland gibt es keine systematischen Kontrollen durch den litauischen Grenzschutz. Am Seehafen Klaipeda und an den internationalen Flughäfen muss mit Kontrollen gerechnet werden.

Vereinzelt kann es bei Öffnungszeiten von Museen, et cetera zu Einschränkungen kommen. In Innenräumen und öffentlichen Verkehrsmitteln besteht Maskenpflicht bis zum 17. Juni, danach wird das Tragen einer Maske empfohlen. Vor Betreten von Geschäften, Museen wird um Handdesinfektion gebeten.

Luxemburg: Grenzen sind geöffnet

Zwischen Luxemburg und Deutschland finden keine Grenzkontrollen statt. Es bestehen keine Einschränkungen bei der Einreise.

Malta: Flughafen noch geschlossen

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Malta wird aufgrund der aktuell bis zunächst 30. Juni geltenden 14-tägigen Quarantäne-Pflicht weiterhin noch dringend abgeraten.

Personen mit Aufenthaltsrecht in Malta können nach Malta zurückreisen, siehe Reiseverbindungen, müssen sich aber bis einschließlich 30. Juni einer 14-tägigen Quarantäne unterziehen. Die Nichteinhaltung wird mit einer Geldstrafe von 3000 Euro geahndet. Die Aufhebung der Quarantäne zum Juli hängt von der Entwicklung der Neuinfiziertenzahl ab. Bis einschließlich 30. Juni ist der Flughafen in Malta für den regulären Flugverkehr geschlossen. Bei der Ankunft am Flughafen müssen Reisende eine Maske tragen, auch wird die Körpertemperatur gemessen.

Laut Ankündigung durch das maltesische Tourismusministerium wird der Flughafen Malta am 1. Juli wieder schrittweise für Bürger von 19 Ländern geöffnet. Gleichzeitig entfällt zum 1. Juli auch die 14-tägige Quarantäneregel sowie der Covid-19-Test für Einreisende dieser 19 Länder.

In einer ersten Phase der Grenzöffnung wird die Einreise aus folgenden Ländern erlaubt, sofern es sich um Nonstop-Dienste handelt und Einreisende nachweisen können, dass sie sich in den vorigen vier Wochen durchgängig in dem Land aufgehalten haben: Deutschland, Österreich, Schweiz, Zypern, Island, Slowakei, Norwegen, Dänemark, Ungarn, Finnland, Irland, Litauen, Israel, Lettland, Estland, Luxemburg und die Tschechische Republik sowie aus Sardinien und Sizilien (aus dem restlichen Italien bisher noch nicht).

Unter Einhaltung strenger Hygiene- und Abstandsregeln ist das öffentliche Leben seit dem 5. Juni überwiegend zur Normalität zurückgekehrt. Institutionen, wie beispielsweise Hotels, Museen, Theater, Kinos, Restaurants, Bars, Fitnesscenter, Frisöre et cetera dürfen wieder öffnen. Kunden und Mitarbeiter in Geschäften, in öffentlichen Gebäuden und in öffentlichen Verkehrsmitteln sind verpflichtet, eine Maske oder ein Visier zu tragen. Personen, die Banken besuchen, wird empfohlen, ein Visier zu tragen, da Masken aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt sind. Die generellen Abstandsregeln zum gegenseitigen Schutz sind weiterhin einzuhalten.

Monaco: Grenze steht offen

Touristen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz können seit dem 16. Juni wieder über Frankreich nach Monaco einreisen. An diesem Datum hat Frankreich seine Grenzen geöffnet. Der internationale Flughafen Nice-Côte d'Azur verbindet Monaco derzeit mit Frankfurt (seit Anfang Juni, dreimal wöchentlich), München (seit Mitte Juni, viermal wöchentlich), Wien (per Ende Juni, zweimal wöchentlich), Zürich (seit Anfang Juni, viermal wöchentlich) und Genf (seit Mitte Juni, fünfmal wöchentlich).

Völlig neu gestartet wurde der Vorplatz vor der Spielbank, der Place du Casino. Der grasbewachsene Hügel, den Einheimische liebevoll "Camembert" nannten, ist einer eleganten und weitläufigen Esplanade gewichen, die den Blick auf die prächtigen Belle-Époque-Gebäude des Hôtel de Paris, des Café de Paris und des Casinos freigibt. Gesäumt von 20 Palmen erinnert der neue Platz an die ursprüngliche Architektur von 1850.

Auch die Hotels sind wieder geöffnet beziehungsweise öffnen zum 19. Juni (Metropole Monte-Carlo), zum 26. Juni (Meridien Beach Plaza), zum 3. Juli (Monte-Carlo Beach) und voraussichtlich zum 8. Juli (Hermitage Monte-Carlo).

Montenegro: Seit Anfang Mai keine Neuinfektionen mehr

Seit 1. Juni ist die Einreise für deutsche Staatsangehörige wieder möglich. Eine Quarantäne-Pflicht besteht dabei nicht. Auch der öffentliche Nachverkehr und der Personenverkehr mit Privat-KFZ zwischen Städten und Gemeinden sind nun wieder uneingeschränkt möglich. Seit Anfang Mai hat es in Montenegro keine Neuinfektionen mit dem neuartigen Coronavirus mehr gegeben.

Niederlande: Campen zur Jahresmitte möglich

Zu unterscheiden ist zwischen dem europäischen Teil des Königreichs der Niederlande und den Überseegebieten, siehe Besonderheiten in den Überseegebieten. Die folgenden Informationen beziehen sich auf den europäischen Teil.

Alle Flugreisenden von Flughäfen in Risikogebieten, gemäß Auflistung der European Union Aviation Safety Agency (Easa), müssen bis auf weiteres ein sogenanntes Gesundheitszeugnis mit sich führen, das vor Reiseantritt am Flughafen ausgefüllt werden muss. Wird eine der Fragen im Formular mit "ja" beantwortet, wird die Einreise verweigert. Reisende von deutschen Flughäfen sind davon nicht betroffen. Reisende aus den gelisteten Gebieten sollen sich in eine zweiwöchige Quarantäne begeben, Crew-Mitglieder und Transitpassagiere sind ausgenommen.

Museen sind geöffnet, die Besucherzahl wird aber über vorherige Online-Buchungspflicht reguliert. In Restaurants sind nur Personen aus einem Haushalt pro Tisch erlaubt. Es besteht Reservierungspflicht. In den Innenräumen von Restaurants, Cafés sowie von Theatern, Konzert- und Kinosälen sind maximal 30 Personen zugelassen. Strände sind geöffnet, es besteht jedoch die Möglichkeit von regulierenden Sperrungen von Parkplätzen und Zufahrten. Gemeinschaftliche Sanitärräume auf Campingplätzen, in Ferienparks, Jachthäfen und Stränden sind geschlossen.

Es besteht Maskenpflicht für mindestens 13 Jahre alte Personen im Öffentlichen Nahverkehr sowie auf Fähren. Die Abstandsregel von 1,50 Meter ist überall einzuhalten. Die auch in Deutschland üblichen Hygieneregeln gelten.

Die Inseln Bonaire, Saba und St. Eustatius als karibische Teile des Königreichs der Niederlande sowie die autonomen Länder Aruba, Curaçao und St. Maarten gehören weder zur Europäischen Union noch zum Schengen-Gebiet. Es gelten besondere Einreise- und teilweise auch Quarantäne-Bestimmungen. Es bestehen noch weitgehend Einreise- und Anlegeverbote für Schiffe. Die Einreise wird erst sukzessive möglich sein, voraussichtlich zunächst in Aruba.

Norwegen: Grenzen dicht bis 20. Juli

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Norwegen wird weiterhin gewarnt, da die Einreise von Reisenden aus Deutschland noch nicht ohne weiteres möglich ist und weiterhin Quarantäne-Vorschriften gelten. Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige nur in bestimmten Fällen möglich, beispielsweise wenn sie einen dauerhaften Wohnsitz in Norwegen beziehungsweise eine norwegische Aufenthaltserlaubnis haben oder Angehörige eines EWR-Staates sind und in Norwegen arbeiten oder Eigentum in Norwegen besitzen. Einreisende müssen sich in eine 10-tägige Quarantäne begeben. Von der Quarantäne-Pflicht ausgenommen sind Personen, die binnen sechs Monaten von einer nachgewiesenen Covid-19-Erkrankung genesen sind und dies medizinisch dokumentieren können. Einreisende mit Symptomen müssen in Isolation und die Quarantänezeit dort abwarten. Dabei können zusätzliche Kosten entstehen.

Österreich: Freie Einreise seit 4. Juni

Zum 4. Juni wurden alle Einreise-Beschränkungen gegenüber Nachbarstaaten mit Ausnahme Italiens aufgehoben. Die Verordnung hebt die Beschränkungen für alle Personen auf, die aus der Schweiz, Liechtenstein, Deutschland, Tschechien, der Slowakei, Ungarn oder Slowenien nach Österreich einreisen und ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in einem dieser Staaten haben.

Damit entfällt für Einreisen aus Deutschland, auch auf dem Luftweg, die Anforderung, einen gültigen negativen Covid-19-Test vorzuweisen beziehungsweise sich in 14-tägige Heimquarantäne zu begeben. Voraussetzung ist jedoch, dass glaubhaft gemacht werden kann, dass sich Reisende in den vergangenen 14 Tagen in keinem anderen Staat als Österreich oder den genannten Nachbarstaaten, also nicht Italien, aufgehalten haben. Die Einreise aus Italien wird nur gestattet, wenn ein ärztliches Gesundheitszeugnis mit molekularbiologischem Test, das nicht älter als vier Tage ist, vorgelegt werden kann. Die Durchreise durch Österreich ohne Zwischenstopp ist grundsätzlich – ohne Einschränkung – erlaubt, sofern die Ausreise sichergestellt ist. Die Durchreise aus Italien kommend ist nur möglich, wenn kein Zwischenstopp in Österreich eingelegt wird.

Polen: Offen zum 13. Juni

Seit dem 13. Juni ist die Einreise aus Deutschland, Tschechien, Litauen, Slowakei nach Polen ohne Einschränkungen wieder ungehindert möglich. Ein negativer Covid-19-Test ist nicht erforderlich. Grenzkontrollen finden nur noch an den Grenzen zur Ukraine, zu Russland und Weißrussland statt.

Im öffentlichen Nahverkehr beträgt die Personenobergrenze die Hälfte der vorhandenen Sitzplätze oder 30 Prozent aller Plätze des Nahverkehrsmittels. Auch auf Sportanlagen besteht eine Personenobergrenze. Versammlungen und Open-Air Konzerte von bis zu 150 Personen werden unter Einhaltung der Abstandsregeln zugelassen. Kinos, Theater und Konzerthäuser können wieder mit Kapazitätsbegrenzung von 50 Prozent öffnen, für das Publikum gilt Maskenpflicht. Erlaubt sind Freiluft- und Autokinos, Open-Air Konzerte bis 150 Personen, Unterricht in Kultureinrichtungen. Wiederaufnahme von Proben und Ähnlichem Diskotheken und Clubs bleiben weiterhin geschlossen. Einkaufzentren und andere Geschäfte dürfen unter Einhaltung der Abstands- und Hygienevorschriften betrieben werden. Das gilt auch für Restaurants, Bars und Cafés. Hochzeiten dürfen mit bis zu 150 Gästen stattfinden.

Maskenpflicht besteht in Geschäften, dem öffentlichen Nahverkehr, Kirchen, öffentlichen Einrichtungen, Kinos, Theatern, Konzert- und Kulturhäusern. Wenn die Einhaltung eines 2-Meter-Abstandes nicht gewährleistet werden kann, müssen darüber hinaus Masken getragen werden. In Restaurants, Bars und Cafés darf die Maske erst nach Besetzen des Tisches entfernt werden. Ausnahmen gelten unter anderem für Kinder unter 4 Jahren, bei Autofahrten alleine und mit Personen des eigenen Haushalts, für Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können. Bei Personenkontrollen besteht die Pflicht, die Maske abzunehmen.

Portugal: Flugreisen möglich

Derzeit gibt es keine bekannten Einreise-Beschränkungen für Bundesbürger, die auf dem Luftweg aus Deutschland auf dem portugiesischen Festland einreisen, jedoch immer noch für Madeira und die Azoren, siehe Abschnitt Azoren und Madeira. Reisende müssen unter Umständen bei Einreise persönliche Angaben zum Zielort und Reisegrund machen.

Eine Einreise über den Landweg ist regelmäßig nur möglich, wenn ein Wohnsitz in Portugal (in der Regel das "Certificado de Registo de Cidadão da União Europeia") nachgewiesen werden kann. Über etwaige Ausnahmen wie beispielsweise Einreise bei einem familiären Notfall entscheiden die Grenzbeamten. Es wird empfohlen entsprechende Unterlagen mitzuführen.

Die Grenzübergangsstellen zwischen Portugal und Spanien wurden reduziert. Der Grenzübertritt für Tourismus- und Freizeitaktivitäten ist bis zum 30. Juni nicht gestattet. Diese Maßnahme gilt auch für Reisebusse und den Zugverkehr. Der Grenzübergang zu Spanien sollte insbesondere für Deutsche mit Wohnsitz in Deutschland auf dem Transitweg geöffnet sein.

Der internationale Flugverkehr wird erst allmählich wieder aufgenommen. Für alle portugiesischen Airports gelten weiterhin strikte Zugangsregelungen. So dürfen nur Passagiere mit gültigem Ticket oder gültiger Bordkarte für tatsächlich operierende Flüge die Flughäfen betreten. Informationen zum Umbuchen, zu stornierten Flügen und allen Maßnahmen bieten die Flughäfen Aeroportos de Portugal.

Das öffentliche Leben wurde in nahezu allen Bereichen wieder aufgenommen, wenn auch teilweise mit entsprechenden Kapazitäts- oder zeitlichen Beschränkungen. Für Hotelbetriebe und Campingplätze ist auch weiterhin mit Einschränkungen zu rechnen. Restaurants sind geöffnet, Bars oder Diskotheken bleiben bis auf Weiteres geschlossen. Öffentliche Verkehrsmittel fahren regelmäßig, Stoßzeiten sollten germieden werden. Bei der Nutzung von Sporteinrichtungen ist mit Einschränkungen zu rechnen, insbesondere dann, wenn es sich nicht um Einzelsport im Freien, wie beispielsweise Wassersport, Tennis oder Golf handelt.

Der Strandbadebetrieb ist unter Auflagen wieder aufgenommen. Ein Ampelsystem und eine Echtzeit-Online-Plattform mit Auskunft über Belegung sollen bei der Einhaltung der Hygieneregeln helfen. Portugiesische Häfen sind für Kreuzfahrtschiffe gesperrt. Auch das Anlegen von Freizeitschiffen (beispielsweise Segelschiffe/Yachten) ist verboten. Erworbene Lizenzen oder sonstige Erlaubnisse zur Nutzung der Anlegestellen verlieren ihre Gültigkeit. In Ausnahmefällen, und unter vorheriger Rücksprache mit den Gesundheitsbehörden, kann ein Anlegen zum Austausch von Besatzungsmitgliedern oder zum Zweck der Rückkehr in das Herkunftsland genehmigt werden. Anträge müssen elektronisch für die Anlegestellen (JUP) eingereicht werden.

Wer im öffentlichen Raum unterwegs ist, muss grundsätzlich einen Mindestabstand von zwei Metern zu allen Personen, die nicht im selben Haushalt leben, einhalten. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Geschäften und in den öffentlichen Verkehrsmitteln ist Pflicht. Bei Verstoß kann eine Geldstrafe bis zu 350 Euro verhängt werden.

Madeira und die Azoren haben weitreichendere Maßnahmen ergriffen. Vor Einreise nach Madeira und auf die Azoren muss bei der Flugbuchung über die Website der Fluggesellschaft die Reise angemeldet werden. Bei der Einreise mit dem Flugzeug vom Festland auf die Azoren ist die 14- tägige obligatorische Quarantäne für alle von außerhalb der Autonomen Region ankommenden Fluggäste grundsätzlich abgeschafft. Stattdessen kann die Quarantäne ersetzt werden durch die Durchführung eines Tests, der nicht länger als 72 Stunden vor Abflug mit negativem Ergebnis durchgeführt wurde, oder durch die Durchführung eines Tests bei Einreise. Im letzteren Fall erfolgt die vorgeschriebene Quarantäne in einer von der Regionalregierung bestimmten Unterkunft bis zur Vorlage des negativen Testergebnisses. Bei einem Aufenthalt von mehr als sieben Tagen sollen weitere Tests am 5. und 13. Tag des Aufenthalts erfolgen. Als weitere Option ist die freiwillige 14-tägige Quarantäne in einer von der Regionalregierung bestimmten Unterkunft möglich.

Die Regierung der Autonomen Region Madeira hat am 1. Juni die 14-tägige obligatorische Quarantäne für alle ankommenden Fluggäste abgeschafft, wenn bei Einreise ein negativer Test vorgelegt wird, der nicht länger als 72 Stunden vor Abflug durchgeführt wurde. Vom 1. Juli an soll dann auch die Möglichkeit des Tests bei Einreise innerhalb einer Stunde ermöglicht werden. Auf Madeira sind die Häfen für Kreuzfahrtschiffe und Segelschiffe /Yachten grundsätzlich gesperrt.

Rumänien: Zwei Meter Abstand wahren

Das Einreise-Verbot vom 22. März für Ausländer gilt inzwischen nicht mehr für EU-Bürger, die keine Covid-19 Symptome aufweisen. Zudem gibt es umfangreiche Ausnahmen unter anderem für Familienangehörige von rumänischen Bürgern, EU-Bürger, die ihren Wohnsitz in Rumänien haben und deren Familienmitglieder und Personen, die aus dringenden Gründen reisen (Krankheitsfall oder familiäre Gründe) müssen. Seit 15. Juni ist auch die bisherige Pflicht zur häuslichen Isolation für EU-Bürger bei Einreise aus einem Land mit entsprechender epidemiologischer Lage, darunter Deutschland, entfallen. Die epidemiologische Situation in den Ländern, auf welche die Ausnahmeregelungen zur Befreiung von der Quarantäne zutreffen ("zona verde"), wird vom rumänischen Nationalinstitut für Öffentliche Gesundheit laufend überprüft. Bei einer negativen Entwicklung über einen Zeitraum von 14 Tagen kann die 14-tägige Hausisolation wieder eingeführt werden.

Die Grenzübergänge im Luftverkehr sind grundsätzlich geöffnet. Bei Einreise nach Rumänien ist eine Erklärung mit den persönlichen Kontaktdaten abzugeben.

Es gibt keine inländischen Reisebeschränkungen. Hotels und Beherbergungsbetriebe können gebucht werden. Die rumänischen Schwarzmeerstrände sind unter Einhaltung der Hygieneregeln und unter anderem zwei Meter Mindestabstand zwischen Liegen von Personen unterschiedlicher Familien, geöffnet. Die Innengastronomie ist geschlossen, der Verkauf von Speisen und Getränken aber zugelassen. Die Außengastronomie ist unter Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen zugelassen (Mindestabstand von zwei Metern zwischen den Tischen. An einem Tisch dürfen maximal vier Personen sitzen, wenn sie verschiedenen Familien angehören. In geschlossenen öffentlichen Räumen, Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln besteht Maskenpflicht. Die Abstandsregel von zwei Metern ist einzuhalten.

Schweden: Grenzen offen

Staatsangehörige der EU, der Schweiz, ihre Familienangehörigen und Inhaber von EU-Aufenthaltsgenehmigungen unterliegen keinerlei Einreise-Beschränkungen. Alle Grenzübergänge sind geöffnet. Alerdings warnt das Auswärtige Amt vor nicht notwendigen, insbesondere touristischen Reisen nach Schweden, da in dem Land die Neuinfiziertenzahl von weniger als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner kumulativ in den vergangenen 7 Tagen (Stand: 16. Juni) überschritten worden ist. Und: Die weltweite Reisewarnung des schwedischen Außenministeriums für Reisen aus Schweden ins Ausland gilt bis 15. Juli.

Es gibt keine Ausgangssperren oder Reisebeschränkungen. Symptomfreie Personen dürfen sich frei im Land bewegen. Eine zwischenzeitliche Begrenzung der Inlandsreisen auf einen bestimmten Radius wurde wieder aufgehoben, unnötige Reisen sollen jedoch weiterhin vermieden werden. Es besteht ein Versammlungsverbot oberhalb von 49 Personen, das auch für Sportveranstaltungen gilt. Die Zivilschutzbehörde bietet landesspezifische Informationen in Englisch und weiteren Sprachen an. Öffentliche Verkehrsmittel sind im Einsatz, wenn auch unter Umständen in geringerer Frequenz. Verbindliche Abstandsvorkehrungen gelten im öffentlichen Raum, so beispielsweise nur Tischbedienung in Restaurants, kein Barbetrieb. Viele Freizeitparks und Museen haben geschlossen. Hotel- und Campinggewerbe sowie Berghütten sind unter Einschränkungen offen. Es gibt keine Masken- oder Handschuhpflicht, die Bevölkerung wird jedoch eindringlich um Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln gebeten, besonders auch auf Reisen.

Schweiz: Grenzen sind geöffnet

Deutsche Staatsangehörige können wieder uneingeschränkt in die Schweiz einreisen. Grenzen zu allen EU-Mitgliedstaaten sowie zu Liechtenstein, auch auf dem Luftweg zu Island, Norwegen sowie Großbritannien und Nordirland sind wieder vollständig geöffnet. Die Reisefreiheit mit allen Staaten innerhalb des Schengenraums und die volle Personenfreizügigkeit für alle Bürgerinnen und Bürger aus den vorgenannten Staaten gelten wieder uneingeschränkt.

Generelle Reise- oder Verkehrsbeschränkungen bestehen nicht. Alle Veranstaltungen mit bis zu 300 Personen können wieder durchgeführt werden. Spontane Versammlungen von maximal 30 Personen sind erlaubt. Alle Freizeitbetriebe und touristischen Angebote können wieder öffnen. Der Bundesrat hat entschieden, die außerordentliche Lage gemäß Epidemiegesetz zum 19. Juni zu beenden.

Es besteht keine generelle Masken-/Handschuhpflicht. In öffentlichen Verkehrsmitteln wird das Tragen von Masken empfohlen. Generell werden die üblichen Hygienemaßnahmen empfohlen.

Slowakei: Grenzen per 15. Juni wieder offen

Einreisen aus Deutschland in die Slowakei sind ohne jegliche Einschränkungen möglich. Grenzkontrollen finden nur noch an den Grenzen zu Polen und der Ukraine statt. Transitreisen durch die Slowakei in Richtung Österreich, Ungarn und Tschechische Republik sind wieder problemlos möglich. Die drei internationalen Flughäfen Bratislava, Poprad und Košice wurden wieder geöffnet, internationale Bus- und Zugverbindungen werden schrittweise wieder aufgenommen. Für Reisen in der Slowakei gibt es keine besonderen Beschränkungen. Die touristische Infrastruktur ist weitgehend wieder geöffnet.

Das Tragen von Mundschutz (Bedeckung von Mund und Nase durch Maske, Schal et cetera) ist innerhalb geschlossener Räume weiterhin für alle Pflicht. Im Freien gilt eine Mundschutzpflicht nur, wenn ein Abstand von 2 Metern zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann.

Slowenien: Grenzen seit 31. Mai offen

Deutsche Staatsangehörige, die ihren Wohnsitz in einem EU-Mitgliedstaat oder Schengen-assoziierten Staat haben, können grundsätzlich wieder nach Slowenien einreisen, solange es sich bei dem Wohnsitzstaat um Slowenien handelt oder ihr Wohnsitzstaat in der Länderliste des National Institute of Public Health (NIPH) als epidemiologisch sicher eingestuften Staaten geführt wird, darunter Deutschland. Eine Quarantänepflicht besteht nicht, es sei denn, Reisende haben sich unmittelbar vor Einreise nach Slowenien länger als 14 Tage außerhalb der EU- oder der Schengenstaaten aufgehalten.

Deutsche Staatsangehörige, die ihren Wohnsitz in einem nicht gelisteten Land haben, die in der Liste geführt werden, haben, unterliegen bei Einreise nach Slowenien grundsätzlich einer 14-tägigen Quarantäne-Pflicht.

Die Durchreise durch Slowenien ist für deutsche Staatsangehörige, wohnsitzunabhängig, stets möglich, solange die Durchreise innerhalb von 24 Stunden nach Einreise erfolgt. Kurze Zwischenstopps (beispielsweise zum Tanken) sind nicht ausdrücklich verboten. Als weitere Voraussetzung muss dem Durchreisenden der Grenzübertritt in das Nachbarland erlaubt sein.

Die internationalen Flughäfen in Slowenien (Ljubljana, Maribor und Portorož) sind wieder geöffnet. Es ist mir einer allmählichen Wiederaufnahme des Flugverkehrs zu rechnen. Der grenzüberschreitende Zug- und Busverkehr ist seit dem 15. Juni wieder erlaubt. Der öffentliche Personennahverkehr hat den Betrieb wieder aufgenommen.

Hotels und andere Unterkünfte sowie Gaststätten, Cafés et cetera dürfen wieder öffnen. Gleiches gilt für Freizeit- und Erholungseinrichtungen. Ausgangssperren bestehen nicht. Hygieneregeln Die Kontaktbeschränkungen bestehen fort. Es gilt die Aufforderung, mindestens 1,50 Meter Abstand zu halten. Versammlungen von mehr als 500 Personen sind verboten.

Nur in geschlossenen Räumen des öffentlichen Bereichs, wo ein Abstand von 1,50 Meter nicht eingehalten werden kann, besteht die Pflicht, einen Mund-Nase-Schutz zu tragen. Tragepflicht besteht außerdem im öffentlichen Personenverkehr. Das Tragen einer Schutzmaske wird im Übrigen empfohlen.

Spanien: Start auf Mallorca

Im Kampf um Touristen macht Spanien Tempo. Im Rahmen eines Pilotprojekts will das Land bereits Ende Juni deutsche, französische und skandinavische Touristen wieder ins Land lassen – eigentlich war dafür frühestens für Juli vorgesehen. Seit dem 15. Juni werden für einzelne Flugverbindungen zwischen Deutschland und den Balearen-Inseln (Mallorca, Menorca, Cabrera, Ibiza und Formentera) für bis zu 10.900 deutsche Touristen Ausnahmen von dem ansonsten geltenden Einreise-Verbot gewährt. Auch die Quarantäne-Bestimmungen entfallen in diesen Fällen. Stattdessen muss eine verbindliche Selbstauskunft mit Angabe der Erreichbarkeit abgegeben werden und die Körpertemperatur wird bei Einreise gemessen. Für die Kanarischen Inseln (Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote, La Palma, La Gomera und El Hierro) gelten derzeit keine abweichenden Regelungen.

"Wir arbeiten vor allem mit den deutschen Reiseanbietern", ließ das spanische Außenministerium verlauten. Britische Touristen seien wegen der schlechten Corona-Lage im Land weiterhin ausgeschlossen.

Vor nicht notwendigen, insbesondere touristischen Reisen nach Spanien wird aufgrund der aktuell bis zum Ablauf des 20. Juni geltenden Einreise-Beschränkungen für Ausländer vom Auswärtigen Amt weiterhin gewarnt. Auch Quarantäne-Bestimmungen sind zu beachten. Die spanische Regierung hat angekündigt, die Beschränkungen an den EU-Binnengrenzen zum 21. Juni aufzuheben, die Einreise-Beschränkungen im Verhältnis zu Portugal sollen zum 1. Juli aufgehoben werden. Ausgenommen sind einzelne Flugverbindungen zwischen Deutschland und den Balearen.

Die Quarantäne-Verpflichtung gilt derzeit bis zur Beendigung des Alarmzustands am 21. Juni. Seit dem 21. Mai gilt eine allgemeine Pflicht zum Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung an allen öffentlichen Orten innerhalb und außerhalb geschlossener Räume, an denen ein 2-Meter-Abstand nicht eingehalten werden kann. In öffentlichen Verkehrsmitteln gilt eine generelle Maskenpflicht. Unter 6-Jährige und Personen, bei denen aus gesundheitlichen Gründen die Maskenpflicht kontraindiziert ist, sind von der Pflicht ausgenommen.

Tschechien-Grenze geöffnet

Tschechien hat die Reisebeschränkungen für Deutschland, Österreich, Ungarn und die Slowakei aufgehoben. Die Einreise von Tschechen oder Ausländern mit nachgewiesenem Aufenthalt in Tschechien aus diesen vier Ländern sowie die Einreise von Deutschen, Österreichern, Ungarn und Slowaken und EU-Staatsangehörigen mit nachgewiesenem Aufenthalt in Deutschland, Österreich, Ungarn und der Slowakei, über die Grenzen zu diesen Staaten, ist, ohne Angabe von Gründen und ohne die Erfordernis eines negativen Covid-19-PCR-Tests, möglich. Für Einreisen aus allen weiteren Ländern gelten weiterhin Einreise-Beschränkungen. Über zahlreiche Sonderregelungen zur Einreise von Personen mit gewöhnlichem Aufenthalt in diesen Ländern informiert das Tschechische Innenministerium.

Nur deutsche Staatsangehörige, die aus einem anderen Land als Deutschland, Österreich, Ungarn oder der Slowakei oder auf dem Land- oder Luftweg einreisen, benötigen für den Transit durch das Gebiet der Tschechischen Republik bei Einreise das Doppel einer Verbalnote der deutschen Botschaft in Prag. Die Note muss beim tschechischen Innenministerium mindestens 24 Stunden vor Einreise eingereicht werden. Die Durchreise muss dann innerhalb von 24 Stunden erfolgen. Die Vorlage eines negativen Covid-19-Tests ist damit nicht erforderlich.

Für den internationalen Flugverkehr sind die Flughäfen Brünn/Tu?any, Karlsbad, Ostrava/Mošnov, Pardubice, Prag/Ruzyn? und Prag/Kbely geöffnet.

Restaurants, Hotels, Museen und Sehenswürdigkeiten sind mit Einschränkungen hinsichtlich Belegungs- und Besucherzahlen geöffnet.

Es besteht die Pflicht zum Tragen eines Mundschutzes in geschlossenen Räumen (außerhalb der eigenen Wohnung), in öffentlichen Verkehrsmitteln und dort, wo der Mindestabstand von 2 Metern nicht eingehalten werden kann. Bei Betreten von Geschäften, Restaurants, Hotels, Museen und ähnlichem müssen die Hände mit bereitgestellten Hygienemitteln desinfiziert werden.

Türkei: Es gibt wieder internationale Flüge

Die Türkei hat das Einreiseverbot für deutsche Staatsangehörige am 11. Juni aufgehoben. Bei Einreise in die Türkei werden Gesundheitsuntersuchungen durchgeführt und bei erhöhter Körpertemperatur oder weiteren Symptomen ein Corona-Test. Bei positivem Test wird eine medizinische Behandlung angeordnet, auch Quarantäne-Maßnahmen sind möglich. Es bestehen wieder regelmäßige Flüge aus der Türkei nach Deutschland und umgekehrt. Auch die Land- und Seegrenzen der Türkei sind wieder offen, mit Ausnahme der Landgrenze zu Iran.

Für innertürkische Flüge und Zugfahrten ist bei der Reservierung ein Genehmigungscode ("HES-Code") erforderlich. Dieser kann per SMS oder mittels einer App erlangt werden. Hinweise hierzu erteilen die jeweiligen Fluggesellschaften. Für Menschen über 65 Jahre gilt eine Ausgangssperre von 20 Uhr bis 10 Uhr. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre unterliegen unter der Aufsicht der Erziehungsberechtigten keiner Ausgangssperre mehr. Reisebeschränkungen zwischen Provinzen sind seit dem 1. Juni aufgehoben. Auf Marktplätzen, in Supermärkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Tragen von Schutzmasken Pflicht; in einigen Städten und Gegenden auch überall im öffentlichen Raum. Soziale Distanz (drei Schritte Abstand) wird eingefordert, Zuwiderhandlungen werden geahndet.

Ungarn: Grenzen stehen offen

Einreisen aus Deutschland, Kroatien, Österreich, Serbien, Slowakei, Slowenien und der Tschechischen Republik sind für deutsche Staatsangehörige ohne jegliche Einschränkungen möglich. Die Grenzkontrollen zu den benachbarten Schengen-Staaten Österreich, Slowakei und Slowenien sind seit dem 15. Juni aufgehoben. An den Schengen-Außengrenzen zu Kroatien, Rumänien, Serbien und der Ukraine finden die üblichen Grenzkontrollen statt.

Personen von mindestens 65 Jahren dürfen Lebensmittelgeschäfte, Märkte, Drogerien und Apotheken nur zwischen 9 und 12 Uhr betreten. Personen unter 65 Jahren müssen außerhalb dieser Zeiten einkaufen. Clubs, Diskotheken, Tanzlokale et cetera sind geschlossen. Musik- und Tanzveranstaltungen ohne vorherige verbindliche Platzreservierung sind verboten. Hygieneregeln In Geschäften, öffentlichen Verkehrsmitteln und Taxis besteht Maskenpflicht. In Geschäften gilt eine Abstandsregel von 1,50 Meter.

Zypern: Corona-Bescheid bis 19. Juni

Die Flughäfen sind wieder geöffnet und Einreisen aus bestimmten Ländern erlaubt, unabhängig von der Staatsangehörigkeit. Basierend auf der Entwicklung der Covid-19-Pandemie hat die zyprische Regierung Staaten in einer Liste kategorisiert, überprüft diese wöchentlich und passt die Kategorisierung gegebenenfalls an. Deutschland befindet sich zurzeit in Kategorie A: Reisende, die bis zum 19. Juni aus Deutschland einreisen, müssen beim Einchecken eine Bescheinigung eines anerkannten Instituts mit sich führen, die einen negativen Covid-19-Test bestätigt, und nicht älter als 72 Stunden alt sein darf. Diese muss vor dem Betreten des Flugzeuges und bei der Einreise vorgelegt werden. Darüber hinaus müssen sich Reisende vor Abflug auf einer offiziellen zyprischen Website online registrieren, dort einen Fragebogen ausfüllen und nach Bestätigung eines weitgehenden Haftungsverzichts gegenüber der Republik Zypern in Bezug auf eine Covid-19-Erkrankung den 'Flight Pass' ausdrucken und beim Flug mit sich führen. Nur Personen von mindestens 65 Jahren dürfen den Fragebogen per Hand ausfüllen, er wird am Flugschalter zur Verfügung gestellt. Vom 20. Juni an ist die Vorlage des Testergebnisses nicht mehr erforderlich. Einreise-Restriktionen bestehen aber weiterhin für aus Deutschland kommende Reisende, die sich in den 14 Tagen vor Ankunft in Zypern in einem Land aufgehalten haben, das nicht zur Kategorie A der Liste gehört, oder die auf der Reise nach Zypern im Transit durch ein Land gereist sind, das nicht zur Kategorie A gehört. Bei Ankunft in Zypern ist mit Temperaturmessung zu rechnen, auch können – nach dem Zufallsprinzip – bei 2 bis 3 Prozent der Reisenden Covid-19-Tests durchgeführt werden. Dies gilt auch, wenn bei Einreise ein negatives Testergebnis vorgelegt wurde.

An Stränden ist zwei Meter Abstand zwischen Sonnenliegen für Personen aus unterschiedlichen Gruppen vorgeschrieben. Die Zwei-Meter-Regelung wird auch für den Tischabstand in Restaurants, Bars und Cafés angewandt. Gemeinsame Aktivitäten dürfen in einer Gruppe von maximal zehn Personen ausgeübt werden. Vom 24. Juni an erhöht sich die maximal erlaubte Personenanzahl auf 100, in geschlossenen Räumen auf 50 Personen. Dies gilt allerdings nicht für Bars, Diskotheken und Tanzveranstaltungen, die bis auf weiteres geschlossen sind. In öffentlichen Verkehrsmitteln, in denen der vorgeschriebene Abstand von drei Metern (in geschlossenen Räumen) nicht eingehalten werden kann, ist das Tragen von Gesichtsmasken vorgeschrieben.

Nordzypern

Einreise-Sperren gibt es ebenfalls in dem nicht unter effektiver Kontrolle der Regierung der Republik Zypern stehenden Nordteil der Insel ("Türkische Republik Nordzypern"/"TRNZ"). Die Einreise in die "TRNZ" wird bis auf weiteres nur den "Staatsangehörigen" der "TRNZ" gewährt. Aufgrund der faktischen Teilung Zyperns kann konsularische Unterstützung im Nordteil der Insel generell nur eingeschränkt und, in der gegenwärtigen Situation, nur minimal geleistet werden.

Diese Auflistung ist zuerst bei unserer Schwesterzeitung fwv erschienen

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