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Kettenhotellerie

Aus für das Hotel Bristol in Bonn

Centro
Im Stil der 1970er-Jahre: Das Hotel Bristol in Bonn. Bis 2017 würde es von Günnewig betrieben.
Im Stil der 1970er-Jahre: Das Hotel Bristol in Bonn. Bis 2017 würde es von Günnewig betrieben.

Das Haus, das zur Hamburger Centro Hotel Group gehört, wird nach dem Lockdown nicht mehr öffnen.

Ein Centro-Sprecher sagte der ahgz, dass sich der Verpächter der Immobilie und Centro als Betreiber auf die Aufhebung des Mietvertrags geeinigt hätten. Der Grund seien bauliche Mängel an der 1972 in Betrieb gegangenen Hotelimmobilie. Der Pachtvertrag wäre noch bis 2024 gelaufen. Den Mitarbeitern sei gekündigt worden. Offenbar soll das Haus jetzt abgerissen werden. Das Hotel Residence in Bonn, das ebenfalls von Centro betrieben wird, ist laut Centro von dem Vorgang nicht betroffen und soll den Betrieb nach dem Lockdown wieder aufnehmen. 


Im vergangenen Dezember wurde bekannt, dass die britische Kette Premier Inn von der Centro Hotel Group 13 Häuser mit insgesamt 1934 Zimmern übernimmt. Zwei Hotels und sieben geplante Standorte gehören zur Marke Ninetynine, hinzu kommen zwei Fourside Hotels sowie jeweils ein Centro und ein Boutique 009. Sechs der übernommenen Häuser sind bereits in Betrieb, sieben im Bau und in der Entwicklung. Nach dem Wegfall des Hotels Bristol in Bonn hat die Centro Hotel Group bundesweit noch 36 Häuser im Portfolio.

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