Neueröffnung: 25hours will mit "Cucina Popola...
Neueröffnung

25hours will mit "Cucina Popolare" punkten

Pascal Berger
Neu: Das Restaurant Ribelli im 25hours Zürich West
Neu: Das Restaurant Ribelli im 25hours Zürich West

Alles neu im Restaurant-Bereich des 25hours Zürich West. Hier dreht sich nun alles um die "Cucina Popolare". Was steckt dahinter?

Das Ribelli in Zürichs Westen hat sich nichts Geringeres als "eine kulinarische Revolution" auf die Fahne geschrieben. Das Credo lautet: Italienisches Essen gibt es überall – authentische und ehrliche Cucina Popolare aber nicht. Das soll sich mit dem neuen Konzept in Zürich nun ändern. An der Entwicklung der Idee haben fünf Freunde ein Jahr lang gemeinsam mit den F&B-Experten von 25hours gearbeitet.

Zum Team gehören Pizzaiolo Vincenzo Carnemolla, der bekannte Gastronom Corrado Falco (Gallo Nero, Hamburg) sowie sein ehemaliger Küchenchef Taku Tabuchi (S’Accapau, Tokyo). Ergänzt wird die sizilianisch-japanische Runde durch den Südtiroler Thomas Schuster, der gemeinsam mit Weinberater Massimo Ruffino für die Authentizität der verwendeten Zutaten sorgt. 


Auf den Tisch kommen kompromisslos gute Produkte von sorgfältig ausgesuchten Herstellern, die mit Herz und Verstand arbeiten. Das Konzept von Ribelli fußt auf den drei Säulen Salumi e Antipasti, neapolitanischer Pizza und Piatti dal Forno - traditionellen Ofengerichten wie Lasagne und Gnocchi alla Sorrentina. Dazu gibt es sorgfältig ausgewählte italienische Weine und Craft Beer, denn wie in Italien üblich, gehören hier Pizza und Bier zusammen.
„Ribelli ist kein romantisches Restaurant, sondern laut und busy – rot-weiße Tischdecken sucht man hier vergebens.“
Lukas Meier, General Manager bei 25hours

Das Herzstück des Restaurants bildet die Salumeria. Hier werden italienische Wurst- und Käsevariationen frisch aufgeschnitten. Prosciutto, Pancetta und Pecorino Romano können Foodies auch direkt vom Restaurant mitnehmen und zuhause genießen. Ein weiterer Blickfang und zentraler Punkt im Restaurant ist die Theke mit Pizza-Ofen, an der die Pizza gefertigt wird.

Neueröffnung: Blick ins neue Ribelli-Konzept von 25hours in Zürich-West



„Wir bekennen uns mit dem Konzept ganz klar zur ehrlichen, italienischen Küche. Ribelli ist kein romantisches Restaurant, sondern laut und busy – rot-weiße Tischdecken sucht man hier vergebens. Sehr stolz machen uns die sorgfältig ausgesuchten Produkte und Zutaten. 90 Prozent der Waren stammen aus Italien. Dazu gehören natürlich das Bier und der Wein, aber auch Schinken, Käse, Öl, das Tomaten-Sugo, Oliven und Mehl für Pizza und Focaccia“, sagt Lukas Meier, General Manager bei 25hours.

Blickfang: Die offene Küche im Ribelli mit Pizza-Back-Station.
Pascal Berger
Blickfang: Die offene Küche im Ribelli mit Pizza-Back-Station.


Vervollständigt wird das Angebot durch den neuen Ribelli Giardino. „Mitten im grünen Gewusel des wilden Gärtners – unserem frisch eröffneten Gartenmarkt mit Gästezimmern - servieren wir Antipasti und wöchentlich wechselnde Focacce und Salate aus unserer Ribelli-Küche“, so Meier. Ganz im Sinne des Marktplatzes, gibt es auch alles zum Mitnehmen. Die nachhaltigen Weine der Südtiroler Cantina Kurtatsch sind in Zusammenarbeit mit Landolt Weine auch flaschenweise im Verkauf.



Für den optischen Fresh-Up des Restaurants wurde erneut Alfredo Häberli ins Boot geholt. Der Produktdesigner mit Sitz in Zürich plante bereits die Räumlichkeiten des im November 2012 eröffneten 25hours Hotel Zürich West und konzipierte nun auch das Ribelli. Damit ist auch klar, dass das  gastronomische Konzept mit dem Design von Alfredo Häberli Hand in Hand geht: Zürich mit seiner Offenheit in die Welt zieht sich in vielen Details wie ein roter Faden durchs ganze Haus – bis auf den Teller und ins Glas. Während Gestalter Häberli mit Ästhetik Bezüge zwischen Zürich und der Welt schafft, vereint Ribelli Heimat und Fernweh mit authentischen Geschmackserlebnissen.

Altes neu beleben

Das Engagement für das Projekt mit 25hours ist bei Häberli durchaus auch persönlich motiviert. Er ist in Argentinien im Restaurant seiner Eltern und im Hotel seiner Grosseltern aufgewachsen. „Ich erinnere mich heute noch daran, wie es da gerochen hat“, sagt er. Dazu kommt, dass der international agierende Designer zwei bis drei Tage pro Woche unterwegs ist und viele Hotels kennt. Daher rührt nicht der Anspruch, ein Hotel neu zu erfinden, es aber neu zu beleben und alte Vorbilder modern zu übersetzen.

So treffen im 25hours Zürich-West wilde Teppichmuster auf Blümchentapeten und überbordende Vorhänge aufeinander. Alfredo Häberli findet dazu eine zeitgemässe und äusserst reizvolle Interpretation im Color-Blocking. „Ich wollte etwas kreieren, was die Schweizer sonst nicht machen würden“, so Häberli. „Farben empfinde ich als allererste Möglichkeit der Dekoration. Dass mehrere Gestalter und der Hotelbetreiber das gleiche Empfinden haben, ist selten. Da macht die Zusammenarbeit richtig Freude“, ergänzt er.

Über 25hours Hotels

25hours gehört inzwischen zur französichen Accor Gruppe, genauer gesagt zur neu geformten Lifestyle-Einheit Ennismore. Die Einheit kommt durch die kürzliche Fusion zwischen dem französischen Hotelkonzern Accor und dem britischen Hospitality-Unternehmen Ennismore zustande. In der neuen Einheit sind insgesamt 14 Marken vereint, darunter auch 25hours.

Christoph Hoffmann, Prof. Stephan Gerhard, Ardi Goldman und Kai Hollmann, die die 25hours-Gruppe 2005 gegründet hatten, haben erst vor Kurzem offiziell ihre Anteile komplett für mehr als 100 Mio. Euro verkauft. Einzig Christoph Hoffmann bleibt in beratender Tätigkeit mit an Bord.

Heute gibt es 13 25hours-Hotels im deutschsprachigen Raum sowie in Paris und Florenz. 2021 steht noch eine Eröffnung an: das 25hours Hotel One Central in Dubai. Neben dem Haus in Kopenhagen sind weitere Hotels in Sydney und Melbourne angekündigt.




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