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Airbnb verzeichnet 1 Milliarde Gäste

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Co-Gründer von Airbnb: Brian Chesky
Co-Gründer von Airbnb: Brian Chesky

Die Rekord-Buchung kommt aus Deutschland und stammt von Eva aus Tübingen. Insgesamt geht es für das Unternehmen wieder bergauf.

Das Geschäft der US-amerikanischen börsennotierten Vermittlungsplattform Airbnb zieht wieder an. Nach hohen Verlusten in der Coronapandemie verbessern sich die Zahlen. So stieg der Umsatz im zweiten Quartal 2021 auf 1,33 Mrd. US-Dollar nach 815 Mio. Dollar im ersten Quartal. Der Verlust verringerte sich auf minus 68 Mio. Euro (Q1: minus 341 Mio. Dollar).

Übernachtungsgutschein über 50.000 US-Dollar

Passend zu der Erholung gibt die Plattform einen Rekord bekannt. Fast genau 14 Jahre nach der Gründung verzeichnet Airbnb offiziell eine Milliarde Gästeankünfte. Zur Feier dieses besonderen Aufenthalts überrascht Airbnb-Gründer und CEO Brian Chesky den milliardsten Gast, Eva aus Tübingen, mit einem Airbnb-Guthaben in Höhe von 50.000 Dollar, mit dem sie 2022 die Welt bereisen kann.

Der Gutschein kann für Unterkünfte auf Airbnb im Jahr 2022 verwendet werden. Flüge, Transport und Reise-Nebenkosten werden im Rahmen dieser Auszeichnung allerdings nicht übernommen. "Ich bin dankbar für die Airbnb-Community, die es mir ermöglicht, mich überall auf der Welt willkommen zu fühlen", freut sich Eva, von der zur Wahrung der Privatsphäre allerdings kein Nachname genannt wird und kein Foto vorliegt. Ihr Rat lautet: "Seid glücklich und erkundet weiter!"

"Grundlegender Wandel des Reisens"

Airbnb wurde im Oktober 2007 in San Francisco gegründet. Während einer Designkonferenz in der Stadt beschlossen die Gründer Joe Gebbia und Brian Chesky, ihre Wohnung an Gäste zu vermieten. Die meisten Hotels in der Stadt waren bereits ausgebucht und die beiden machten somit aus der Not eine Tugend. Aus dieser spontanen Idee entstand Airbnb. Inzwischen ist die Zahl der Gastgeber auf mehr als 4 Millionen in über 220 Ländern und Regionen auf der ganzen Welt gewachsen, die insgesamt mehr als 500 Millionen Gästebewertungen erhalten haben. 

Nach Einschätzung von Airbnb hat die Pandemie einen grundlegenden Wandel des Reisens eingeläutet. „Die Erholung des Reisemarktes wird zu einer Reiserevolution, die durch neue Technologien wie Zoom unterstützt wird, die die Grenzen zwischen Leben, Arbeiten und Reisen auflösen“, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

„Wenn wir auf die nächste Milliarde Gästeankünfte auf Airbnb blicken, wird die neu entdeckte Flexibilität viele Menschen motivieren, zu reisen, wobei neue Trends rund um verlängerte Wochenenden, das Verschwimmen von Freizeit- und Geschäftsreisen und sogar längerfristiges Wohnen auf Airbnb entstehen.“

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