Geschäftszahlen: Premier-Inn-Mutter meldet st...
Geschäftszahlen

Premier-Inn-Mutter meldet stabile Zahlen

Premier Inn
Die Lichter bei Premier Inn gehen nicht aus. Im Gegenteil: Die Hotelkette will weiter wachsen
Die Lichter bei Premier Inn gehen nicht aus. Im Gegenteil: Die Hotelkette will weiter wachsen

Das englische Hospitality-Unternehmen Whitbread trotzt der Coronakrise, nimmt eine Kapitalerhöhung vor und will weiter wachsen - auch und gerade in Deutschland.

FRANKFURT/M. Das an der Londoner Börse notierte Unternehmen Whitbread, das die Premier-Inn-Hotels betreibt, ist zufrieden mit dem vergangenen Finanzjahr 2019/20. Ende Mai wurde dessen Ergebnis veröffentlicht. Demnach stieg der Umsatz gegenüber dem Vergleichszeitraum und 1,1 Prozent auf 2,072 Mrd. Pfund. Der Gewinn vor Steuern (statutarisch) lag bei 280 Mio. Pfund (Vergleichszeitraum 218 Mio.).

Der  Das Resultat entspricht den Erwartungen und konnte in der zweiten Jahreshälfte noch verbessert werden – eine solide Grundlage im Licht der aktuellen Situation: Nach Ausbruch der Covid-19 Pandemie ergriff das Unternehmen umgehend Maßnahmen, um Mitarbeiter, Gäste sowie das Unternehmen zu schützen. Alle Restaurants und die große Mehrheit der Premier Inn Hotels wurden in der letzten Märzwoche 2020 geschlossen. Gleichzeitig wurden Investitionsausgaben erheblich gekürzt, freiwillige Gehaltskürzungen von Seiten des Vorstands und Managementteams bekannt gegeben und die Hilfspakete der britischen und deutschen Regierung in Anspruch genommen.

Derzeit bereitet sich Whitbread auf eine schnelle und sichere Wiedereröffnung der Premier Inn Hotels und Restaurants in England vor, die 19 Hotels in Deutschland haben den Betrieb bereits wieder aufgenommen. Mit der eingeleiteten Bezugsrechtsemission zur Beschaffung von einer Milliarde Pfund stellt Whitbread die Weichen für die Zukunft. Das Geld ermöglicht dem Unternehmen die finanzielle Flexibilität, die zur weiteren erfolgreichen Umsetzung der Wachstumsstrategie in Großbritannien und Deutschland von Nöten ist. In diesen Märkten sieht das Unternehmen langfristig attraktive Renditen. red/hz

stats