Recht: Fristverlängerung für Insolvenzanträge
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Fristverlängerung für Insolvenzanträge

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Insolvenz: Eine stetige Bedrohung in Corona-Krisenzeiten
Insolvenz: Eine stetige Bedrohung in Corona-Krisenzeiten

Die Regelung gilt für Unternehmen, die Leistungen aus den staatlichen Hilfsprogrammen zur Abmilderung der wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Pandemie erwarten können.

Nach dem Bundestag hat der Bundesrat einer weiteren Aussetzung der Insolvenzantragspflicht bis zum 30. April 2021 zugestimmt. Sie gilt für solche Unternehmen, die Leistungen aus den staatlichen Hilfsprogrammen zur Abmilderung der wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Pandemie erwarten können. Darauf weist der Dehoga Bayern hin.

Voraussetzung ist grundsätzlich, dass die Anträge im Zeitraum vom 1. November 2020 bis zum 28. Februar 2021 gestellt sind. Soweit von November bis Ende Februar aus rechtlichen, vor allem beihilferechtlichen oder tatsächlichen Gründen - besonders IT-technischen Gründen - noch keine Anträge gestellt werden konnten oder können, wird die Insolvenzantragspflicht auch für solche Unternehmen ausgesetzt, die nach den Bedingungen des Programms in den Kreis der Antragsberechtigten fallen.

Ausgenommen bleiben solche Fälle, in denen offensichtlich keine Aussicht auf die Gewährung der Hilfe besteht oder in denen die Auszahlung nichts an der Insolvenzreife ändern könnte.

Die Frist zur Abgabe einer Steuererklärung durch Steuerberater wird um ein halbes Jahr verschoben: Für den Veranlagungszeitraum 2019 läuft die Frist nun bis Ende August 2021 statt wie sonst üblich bis Ende Februar. Parallel wird auch die Karenzzeit zur Verschonung von Verzugszinsen auf Steuerschulden um sechs Monate ausgeweitet.

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