Sachsen: Hotels und Gaststätten spüren Veruns...
Sachsen

Hotels und Gaststätten spüren Verunsicherung

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Die Preisrallye setzt sich fort.
Die Preisrallye setzt sich fort.

Größte Probleme sind steigende Energie- und Lebensmittelkosten.

Die Hotels und Gaststätten in Sachsen spüren angesichts der Inflation eine wachsende Unsicherheit bei Verbrauchern. Nach Angaben des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) konstatierten 67 Prozent der Betriebe bei einer Umfrage eine zunehmende Zurückhaltung der Gäste beim Konsum. 20 Prozent verneinten das, 13 Prozent vermochten die Lage nicht zu beurteilen.

Auf die Frage nach den größten Herausforderungen gaben 84,8 Prozent der Unternehmen steigende Energiekosten und 82,2 Prozent steigende Kosten für Lebensmittel an. Im Ranking der Probleme folgen Personalkosten (71,7 Prozent), akuter Mitarbeitermangel (55,6 Prozent) und Umsatzrückgänge (50,5 Prozent). An der Befragung nahmen 100 Betriebe teil.

Umsatz fast auf Vorkrisenniveau

«Betrachtet man den Umsatz, so liegt er im Juni im Durchschnitt noch zwei Prozent unter dem Monatswert von 2019», hieß es. Bezogen auf das letzte Jahr vor der Pandemie (2019) habe sich der Umsatz der Branche 2022 in den Monaten Januar bis Juni um elf Prozent verringert.

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