Tag des Baumes: Neue Bäume für den Schlosspar...
Tag des Baumes

Neue Bäume für den Schlosspark Fleesensee

Schloss Fleesensee
Anlässlich des „Tag des Baumes“ pflanzte das Schloss Fleesensee-Team neue Bäume im Schlosspark
Anlässlich des „Tag des Baumes“ pflanzte das Schloss Fleesensee-Team neue Bäume im Schlosspark

Schloss Fleesensee startete anlässlich des "Tages des Baums" eine Aktion im historischen Schlosspark. Das Personal pflanzte dafür für rund 19.000 Euro neue Bäume. Zur Pflege der Anlage werden nun Baumpaten gesucht. 

Bereits seit 1842 besticht die historische Anlage mit ihrem einmaligen Flair. Inzwischen betreibt die Schloss Fleesensee GmbH das Anwesen inmitten der Mecklenburger Seenplatte als Hotel. Anlässlich des 180-. Jubiläums sind im malerischen Park sind von den Mitarbeiten bereits 37 Bäume neu gepflanzt worden. Nun sind Gäste und Bürger aus der Region aufgefordert, sich als Baumpaten zu betätigen und den Bestand zu schützen. 

Naturdenkmal erhalten

„Mit unserem Engagement möchten wir erreichen, dass der öffentliche Schlosspark Fleesensee auch künftigen Generationen als Naherholungsort erhalten bleibt“, sagt Michael Scharf, Geschäftsführer des Hotels und Sportresort Fleesensee. Gemeinsam mit einem Landschaftsarchitekten geplant, wurden in Anlehnung an die historischen Sichtachsen Eichen-, Buchen- und Lindenarten sowie Ebereschen, Amber- und Ginkobäume mit einem Investitionsvolumen von rund 19.000 Euro gepflanzt. „Ab sofort können Interessierte eine Baumpatenschaft übernehmen“, erläutert Hoteldirektor Harald Schmitt. 

Alle Baumpaten erhalten eine Urkunde und eine mit Namen versehene Plakette, die an "ihrem" Baunm angebracht wird. Die Patenschaften sind bereits ab 100 Euro erhältlich. Zusätzlich wird künftig eine Infotafel im Schlosspark über den historischen Baumbestand sowie die Patenschaften informieren. Noch bis zum 1. Mai läuft ein Gewinspiel, über das eine Baumpatenschaft und zusätzlich eine Tea Time im Schlosspark verlost werden.


Der Schlosspark Fleesensee gilt als Denkmal preußischer Gartenkunst, entworfen von einem der bedeutendsten Landschaftsarchitekten seiner Zeit, Peter Joseph Lenné (1789 – 1866). Er reiht sich damit ein in die beeindruckende Liste dessen zeitgenössischer Gartenkunst von Schloss Sanssouci in Potsdam über den Tiergarten Berlin bis hin zum Schweriner Schlossgarten. Die für Lenné charakteristischen Sichtachsen rahmen dabei das historische Schlossgebäude ein und öffnen den Blick auf die hügelige Landschaft der Umgebung. Die Neupflanzungen erfolgten daher im Sinne der damaligen Tradition.

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