Übernachtungszahlen : Horror-Einbruch im erst...
Übernachtungszahlen

Horror-Einbruch im ersten Quartal 2021

IMAGO / Ikon Images
Der Absturz ging nahezu ins Bodenlose.
Der Absturz ging nahezu ins Bodenlose.

Der Vergleich mit den ersten drei Monaten des vergangenen Jahres macht das erschreckende Ausmaß der Coronakrise für die Hotellerie deutlich.

Von Januar bis März 2021 haben die Beherbergungsbetriebe in Deutschland 22,6 Mio. Übernachtungen gemeldet. Das waren gut zwei Drittel (68,8 %) weniger als im Vorjahreszeitraum. Nur 20,2 Mio. Übernachtungen inländischer Gäste wurden in diesem Zeitraum verzeichnet (-66,2 %). Noch deutlicher war der Einbruch bei den ausländischen Gästen: 2,4 Mio. Übernachtungen stehen für ein Minus von 81,1 Prozent.

Im März 2021 gab es in den Beherbergungsbetrieben in Deutschland 9,1 Mio. Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, waren das 42,7 Prozent weniger Übernachtungen als im März 2020. Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland sank im Vergleich zum März 2020 um 41,1 Prozent auf 8,2 Mio. Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland verringerte sich um 53,5 Prozent auf 0,9 Mio.

Im Vergleich zu den Monaten Januar und Februar 2021 (jeweils 76 % weniger Übernachtungen in- und ausländischer Gäste gegenüber dem Vorjahresmonat) fiel der Rückgang im März 2021 relativ moderat aus, da sich die Einschränkungen infolge der Corona-Pandemie bereits im März 2020 erheblich auf die Zahl der Gästeübernachtungen in Deutschland ausgewirkt hatte. Maßgeblich dafür war das seit Mitte März 2020 geltende Beherbergungsverbot für privatreisende Gäste.

Das Ausmaß des Rückgangs der Übernachtungszahlen infolge der Corona-Krise zeigt der Vergleich mit dem Vorkrisenmonat März 2019, als 33 Mio. Übernachtungen gezählt worden waren: Im Vergleich dazu ergibt sich für den März 2021 ein Rückgang der Übernachtungen von 72,4 Prozent.

Diese Ergebnisse machen die Folgen der Coronakrise mit ihren wiederholten Beherbergungsverboten oder -einschränkungen mehr als deutliuch. Von den etwa 52.000 erfassten Beherbergungsbetrieben hatten im März dieses Jahre nur 30.114 geöffnet.

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