Coronakrise: Wie beurteilt das Gastgewerbe de...
Coronakrise

Wie beurteilt das Gastgewerbe den weiter anhaltenden Shutdown für seine Betriebe?

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Verwaiste Außengastronomie: Geht es womöglich erst an Pfingsten weiter für Gaststätten und Hotels?
Verwaiste Außengastronomie: Geht es womöglich erst an Pfingsten weiter für Gaststätten und Hotels?

Der Dehoga Bundesverband wendet sich mit einer neuen Umfrage an die Unternehmen der Branche.

"Ich sehe die Not so vieler in der Gastronomie und bei den Hotels, und ich sehe die Not so vieler Menschen, die um die Zukunft ihres Geschäfts, ihres Betriebs, ihres Unternehmens bangen", das sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel jüngst bei einer Pressekonferenz. Die Not der Branche werde mittlerweile auf höchster politischer Ebene erkannt, konstatiert der Dehoga Bundesverband in einem Rundschreiben.

Jetzt müsse sich diese Erkenntnis allerdings auch in konkreten Maßnahmen niederschlagen, mahnt der Verband. Zum Beispiel ín Form einer reduzierten Mehrwertsteuer für die Gastronomie, für die sich unter anderem jetzt auch der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder einsetzt. Heute Abend tagt der Koalitionsausschuss, wo auch dieses Thema besprochen wird.

Langfristig wirkende Hilfen

Der Tourismus- und Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, und  FDP-Chef Christian Lindner halten die Reduzierung der Mehrwertsteuer für gastronomische Leistungen ebenfalls für einen sinnvollen Schritt. Beide fordern weitere Maßnahmen. Bareiß unter anderem Investitionszuschüsse, Lindner insbesondere die Definition von Schutzkonzepten, unter denen eine Öffnung unter Bedingungen möglich sei.

Die Entscheidung, das Oktoberfest abzusagen, macht aus Sicht des Dehoga noch einmal deutlich, dass Gastronomie und Hotellerie langfristig wirkende konkrete Hilfen benötigen. Um das Meinungsbild in der Branche auszuloten hat der Verband - mit Blick auf die weiter geltenden Beschränkungen eine neue Umfrage zur noch auf sich warten lassenden Wiedereröffnung des Gastgewerbes gestartet.

Fakt ist, dass die bestehenden Beschränkungen im Gegensatz zu anderen Branchen mindestens bis zum 3. Mai weiter bestehen. In Bayern wird sogar von einer Öffnung nicht vor Pfingsten gesprochen. red/hz

Hier geht es zur Umfrage, die bis 24. April freigeschaltet ist.

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