Around the World


Auszeichnung

Basque Culinary World Prize 2020 für José Andrés

Der spanischstämmige Koch und Gastronomieunternehmer, der in den USA mehrere Restaurants besitzt, setzte sich in dem internationalen Wettbewerb gegen rund 110 Kandidaten durch.

Spitzenkoch mit sozialer Ader: José AndrésSpitzenkoch mit sozialer Ader: José Andrés

SAN SEBASTIAN. José Andrés hat den Basque Culinary World Prize 2020 gewonnen. Der spanischstämmige Koch und Gastronomieunternehmer, der in den USA mehrere Restaurants besitzt, setzte sich in dem internationalen Wettbewerb gegen rund 110 Teilnehmer aus 33 Ländern durch. Der Basque Culinary World Prize fand in diesem Jahr zum fünften Mal statt. 

"Wir wollen zeigen, wie die Gastronomie in Bereichen wie Technologie, Bildung, Umwelt, Gesundheit, Lebensmittelherstellung oder auch für die soziale oder wirtschaftliche Entwicklung zu einer treibenden Kraft werden kann", so das veranstaltende Basque Culinary Center zum Ziel des Preises. Es geht also beispielsweise um Nachhaltigkeit, die Weiterentwicklung des Gemeinwesens, die Beteiligung an humanitären oder ökologischen Kampagnen oder die Förderung kultureller Projekte. In diesem Jahr stand der Wettbewerb maßgeblich unter dem Einfluss und den Fragestellungen der Coronakrise.

Andrés ist Initiator und Macher des Projekts World Central Kitchen (WCK), einer gemeinnützige Nichtregierungsorganisation, die sich der Bereitstellung von Mahlzeiten nach Katastrophen widmet. WCK wurde 2010 gegründet - Ausgangspunkt war das verheerende Erdbeben in Haiti. Das Projekt bindet Köche und Gastronomen vor Ort sowie regionale Produzenten in seine Aktivitäten mit ein, zudem wird es von verschiedenen Organisationen unterstützt, darunter das Rote Kreuz.

"José Andrés zeigt, wie Köche und Gastronomen in Zeiten der Krise Zeichen setzen - mit Stärke, Tempo und Effizienz", heißt es in der Begründung des Basque Culinary Center. Gleichzeitig wurden weitere neun F&B-Protagonisten lobend erwähnt: Mariana Aleixo (Brasilien), Elijah Amoo Addo (Ghana), Greg Baxtrom (USA), Simon Boyle (Großbritannien), Tracy Chang (USA), David Hertz (Brasilien/Mexiko), Es Lee (USA), Juan Llorca (Spanien) und Nicole Pisani (Großbritannien).

Das Preisgeld für Sieger José Andrés ist beachtlich: 100.000 Euro sind ausgelobt - für soziale oder ökologische Projekte und Ideen, über deren Unterstützung er frei entscheiden kann.


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