Corona-Exit


Corona-Exit

Niedersachsen will Gastro-Start am 11. Mai

In fünf Stufen sollen Corona-Maßnahmen zurückgenommen werden. Auch die Länder Thüringen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern wollen in Kürze eröffnen.

Corona-Exit: Niedersachsen prescht vorCorona-Exit: Niedersachsen prescht vor

HANNOVER. Die niedersächsische Landesregierung plant in der Corona-Krise weitere Lockerungen. Das meldet der NDR. In fünf Stufen sollen Corona-Maßnahmen im Rahmen der "Vernunft und Verhältnismäßigkeit" zurückgenommen werden, wie Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) zitiert wird. Schwerpunkte liegen demnach auf dem Tourismus, der Gastronomie sowie bei den Kindertagesstätten.

Endgültig beschlossen werden soll der Plan für Niedersachsen nach den Bund-Länder-Beratungen am kommenden Mittwoch.

Die Hälfte der Plätze bleibt leer

Gastgewerbliche Unternehmer können mit einer Öffnung ihrer Betriebe ab dem 11. Mai rechnen. Dies gelte allerdings nur für Restaurants, Gaststätten, Cafés und Biergärten und beinhaltet außerdem eine Reihe von Vorgaben. Besagte Lokale dürften nur 50 Prozent ihrer Kapazitäten zur Verfügung stellen - in den Gasträumen und auf Außenflächen. Zudem wird es offenbar eine Reservierungs- und Kontaktdatenpflicht geben. Am 25. Mai soll es weitere Lockerungen geben. Bars, Kneipen und Discotheken sollen dagegen bis auf Weiteres geschlossen bleiben.

Ferienwohnungen zuerst, dann Hotels

Ebenfalls vom 11. Mai an sollen Ferienhäuser und -wohnungen mit einer maximalen Auslastung von 50 Prozent vermietet werden können. Allerdings gilt eine Wiederbelegungsfrist von sieben Tagen. Die Hotellerie in Niedersachsen kann dem Plan zufolge am 25. Mai ihr Geschäft wieder aufnehmen. Dann dürfen Hotels, Pensionen und Jugendherbergen mit einer maximalen Auslastung von 50 Prozent und unter Beachtung verschiedener Auflagen wieder öffnen. 

Weitere Bundesländer wollen im Mai einen stufenweisen Restart

Ab dem 13. Mai möchte auch Thüringen mit dem Ausstieg aus dem Stillstand beginnen. Das sagte Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) der Deutschen Presse Agentur (dpa). Nach den Plänen des Minister sollen in Thüringen zunächst Campingplätze für Wohnwagen und Reisemobile öffnen. In einer zweiten Stufe vom 22. Mai an würden Kneipen, Restaurants, Cafés, Gasthäuser sowie Hotels, Pensionen und Ferienhäuser mit Einschränkungen bei den Gästezahlen und den Öffnungszeiten folgen.

Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU) möchte ebenfalls noch im Mai Öffnungen für die Branche realisieren - er wisse um die Not der Gastgeber: "Bei vielen geht es um die berufliche Existenz, un da zählt jeder Tag", sagte er der dpa.

Mecklenburg-Vorpommern will seine Gaststätten bereits ab kommenden Samstag unter Auflagen erstmals starten lassen. Hotels sollen rasch nachziehen können. Zudem beendet das Land noch vor Pfingsten das mehrwöchige Einreiseverbot für auswärtige Touristen.  ai/lef/rk

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