Deutsche Hospitality


Deutschlandtourismus

Incoming-Verband gewinnt Deutsche Hospitality als Fördermitglied

Das Engagement des Frankfurter Hotelunternehmens soll Signalwirkung haben und weitere Player aus der Hotellerie zu einer Mitgliedschaft bei den Incomern ermutigen.

Beliebte Unterkunft bei Gästen aus dem Ausland: Das luxuriöse Steigenberger Hotel Frankfurter Hof in Frankfurt/M.Beliebte Unterkunft bei Gästen aus dem Ausland: Das luxuriöse Steigenberger Hotel Frankfurter Hof in Frankfurt/M.

BERLIN. Die Steigenberger-Dachgesellschaft Deutsche Hospitality unterstützt ab Juli das Incoming-Business mit einer Fördermitgliedschaft im Bundesverband Deutscher Incoming Unternehmen (BVDIU). Für BVDIU-Präsident Alex G. Elsohn ist das „ein sehr positives Signal für das künftige Verhältnis von Hotellerie und Incomern – und das mitten in der Corona-Krise.“ 

Erstmals habe man eine Hotelkette, noch dazu eine von beachtlicher Bandbreite, als Partner und Förderer des BVDIU gewinnen können. Das stärke die  Perspektiven für eine intensivere und nachhaltigere Zusammenarbeit im Deutschlandtourismus. Zu sehr, bedauert Elsohn, hätten sich Hotellerie und Incoming-Unternehmen in den vergangenen Jahren voneinander entfernt.

Thomas Willms, CEO Deutsche Hospitality, kommentiert: „Wir verstehen unsere Mitgliedschaft als Partnerschaft. Zusammen mit dem BVDIU werden wir uns verstärkt dafür einsetzen, neues Potenzial durch Kooperationen zu schaffen.“

Der Tourismus – in Deutschland und weltweit – stehe, so Willms, „vor besonders großen Herausforderungen“, die „nur gemeinsam gemeistert werden können“.

Zum Portfolio der Deutschen Hospitality gehören weltweit knapp 150 Häuser der Marken Steigenberger, Maxx by Steigenberger, Jaz in the City, Intercityhotel und Zleep Hotels. Sie erreicht damit ein breitgefächertes Gästesegment von Luxus über Mice bis Mittelklasse – für den BVDIU „optimale Voraussetzungen für die Stärkung unserer Mitglieder“, ist Elsohn überzeugt.

Zuversichtlich, dass weitere Hotels folgen

Der BVDIU zählt rund 50 Mitglieder und vertritt die Interessen von mehr als 400 Incoming-Unternehmen in Deutschland. Mit einer Wertschöpfung von rund 3 Milliarden Euro im vergangenen Jahr ist der Incoming-Tourismus zentraler Hebel für die Betreuung ausländischer Gäste und zählt zu den bedeutenden Akteuren im Deutschlandtourismus. Deutsche Incoming-Unternehmen und Destination Management Companies (DMC) brachten den Hotels in Deutschland 2019 rund 6 Millionen Gäste und mehr als 14 Mio. Übernachtungen.

Sebastian Worel, Geschäftsführer des Verbandes, ergänzt: „Wir hoffen und wünschen uns, dass jetzt weitere Hotels dieses Signal vernehmen und sich - wie die Deutsche Hospitality - einer noch intensiveren Zusammenarbeit mit Incomern und DMC öffnen werden.“

Über den Bundesverband Deutscher Incoming-Unternehmen e.V. (BVDIU)

Im BVDIU mit Sitz in Berlin sind derzeit rund 50 deutsche Incoming-Unternehmen, DMCs und Fördermitglieder zusammengeschlossen. Der Verband vertritt die ideellen und wirtschaftlichen Interessen von rund 400 entsprechenden Unternehmen in Deutschland. Ein wichtiges Ziel des Verbandes ist die Intensivierung der Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Akteuren im Incoming. Durch die Vernetzung vielfältiger Potenziale setzt der BVDIU auf Synergien, die allen Beteiligten zugutekommen. Aus einer im Februar 2020 vorgestellten Studie geht die wirtschaftliche Bedeutung der Incoming-Unternehmen im Deutschlandtourismus hervor. Demnach nutzen rund 25 Prozent aller internationalen Gäste, die nach Deutschland reisen, die Dienstleistungen von Incoming-Unternehmen und DMC. red/hz


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