Kempinski


Expansion

Kempinski: Ab April wieder ein Hotel in Genf

Bis 2021 soll die älteste Luxushotelgruppe auf 100 Hotels wachsen. CEO Martin Smura will verstärkt wieder auf eigene Immobilien setzen, wie er beim Deutschen Hotelkongress betonte.

Was plant Kempinski? CEO Martin Smura im Gespräch mit ahgz-Chefredakteur Rolf WestermannWas plant Kempinski? CEO Martin Smura im Gespräch mit ahgz-Chefredakteur Rolf Westermann

BERLIN. Sieben Monate ist der neue Kempinski-Chef nun im Amt. Beim Deutschen Hotelkongress in Berlin stellte er die Wachstumsziele der ältesten Luxushotelkette Europas im Detail vor. Allein in diesem Jahr will Kempinski von derzeit 75 auf 85 Hotels wachsen. Ein wichtiges Signal: Bis April will Martin Smura wieder ein Hotel in Genf im Portfolio haben. "Wir stehen in finalen Verhandlungen", sagte der CEO beim Deutschen Hotelkongress.

20 Hotels in Kooperation mit 12.18.

Außerdem wird noch in der ersten Jahreshälfte auf Ibiza das erste Hotel starten, das Kempinski gemeinsam mit dem neuen Kooperationspartner 12.18. platziert. "Bei 12.18 handelt es sich um erfolgreiche Entwickler, die bestehende, vielversprechende Häuser übernehmen", so Smura. Renovierungsmaßnahmen und besseres Management sollen diese wieder erfolgreich am Markt platzieren. Smura lobte die die Zugkraft der Marke 7 Pines. Insgesamt 20 Hotels plane man zusammen, so Smura, eines davon in New York.

3 Hotels in Kaufverhandlungen

Perspektivisch will Smura auch mehr auf eigenen Hotelimmobilien setzen. Aktuell stünden drei Hotels in Kaufverhandung, eines davon in Deutschland. Verluste von Flaggschiffen wie das Emerates Palace (Abu Dhabi) schmerzen zwar. Lieber kaufe er ein Hotel oder mehrere, anstatt horrende Summen an Keymoney zu bezahlen, betonte der CEO. Ein noch neuer, aber wichtiger Markt für Kempinski ist Kuba. Dort werden weitere zwei Hotels hinzukommen nach der Eröffnung des Gran Hotel Manzana Kempinski in 2017.


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