Gastgewerbe-Umsatz

Gemischtes Fazit für die Branche

Die Erlöse von Gastronomen und Hoteliers haben sich im Vergleich zum Juni zwar verbessert, liegen aber immer noch deutlich unter den Werten des Vorjahres.

Schwere Zeiten: Das Gastgewerbe laviert auch nach dem Restart noch durch die KriseSchwere Zeiten: Das Gastgewerbe laviert auch nach dem Restart noch durch die Krise

WIESBADEN. Die Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen zeigten auch im Juli positive Auswirkungen auf das Gastgewerbe in Deutschland. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg der Umsatz im Gastgewerbe im Juli 2020 nach Kalender- und Saisonbereinigung real, also preisbereinigt, um 21,9 Prozent und nominal (nicht preisbereinigt) um 27,6 Prozent gegenüber dem Vormonat Juni. Allerdings lag der Umsatz real im Juli 2020 noch 28,7 Prozent unter dem Niveau vom Februar 2020, dem Monat vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat fiel der Gastgewerbeumsatz im Juli 2020 real um 26,8 Prozent und nominal um 22,3 Prozent geringer aus. Die Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen erzielten im Vergleich zum Juli 2019 real 31,0 Prozent niedrigere Umsätze. In der Gastronomie fiel der Umsatz gegenüber Juli 2019 real um 24,3 Prozent. Innerhalb der Gastronomie lag der reale Umsatz der Caterer im Juli 2020 um 41,9 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats. red/beh


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