Hotelier des Jahres


Hotelier des Jahres 2019

Favorite-Chefs sind Hoteliers des Jahres

Eberhard Barth, Christian Barth und Anja Barth erhalten den begehrten Branchen-Preis. Der diesjährige Special Award geht an Jens Sroka von den Heimathafen Hotels.

Hoteliers des Jahres: Christian, Anja und Eberhard BarthHoteliers des Jahres: Christian, Anja und Eberhard Barth

BERLIN. Der Award "Hotelier des Jahres 2019" geht an einen klassischen Familienbetrieb. Die geschäftsführenden Gesellschafter des Favorite Parkhotels in Mainz, Christian Barth und Anja Barth, sowie Seniorchef Eberhard Barth haben den Preis am Montagabend in Berlin entgegen genommen. Zu dem Gala-Abend waren rund 1000 geladene Gäste aus der Branche ins Berliner Hotel Intercontinental gekommen. Durch das Programm führte Nachrichtensprecherin, Journalistin und Moderatorin Judith Rakers.

Der "Special Award" ging in diesem Jahr an den Geschäftsführenden Gesellschafter der Heimathafen Hotels, Jens Sroka. Die AHGZ ehrt mit der Auszeichnung „Hotelier des Jahres“ bereits seit 1990 herausragende Leistungen in der Hotellerie – dieses Jahr zum 30. Mal. Ein Anlass, den allerersten Preisträger, Klaus Kobjoll vom Schindlerhof in Nürnberg, auf der Bühne zu Wort kommen zu lassen. Kobjoll meldete sich - aufgrund aktueller Renovierungsarbeiten in seinem Haus - per Videobotschaft. Ihm habe die Auszeichnung viel Anerkennung und Medienaufmerksamkeit gebracht, so sei er danach sogar in Talkshows eingeladen worden. "Sehr schnell wurde unser Schindlerhof bundesweit bekannt, und wir konnten wachsen", berichtet der Hotelier des Jahres 1990 weiter. 

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Insgesamt wurden bisher zirka 90 Preisträger mit dem Hoteliers des Jahres und dem Special Award ausgezeichnet. Davon war ein gutes Drittel bei der diesjährigen Jubiläumsgala anwesend. Zudem waren wieder einige langjährige Gäste dabei. Stellvertretend für diese ist Eva-Maria Rühle, Gesellschafterin Reha-Klinik Schwäbische Alb in Bad Urach, während der Gala mit einem Blumenstrauß geehrt worden. Rühle war schon 29mal beim Hotelier des Jahres dabei.

Die diesjährigen Preisträger gelten als "Familienbetrieb erster Güte", wie Rolf Westermann, Juryvorsitzender und Chefredakteur der AHGZ, erläutert. Bei den Barths kämen viele Tugenden zusammen: "Familientradition, Zusammenhalt, Respekt, gelungene Weitergabe an die nächste Generation, Engagement für die Mitarbeiter, moderne Ausrichtung und insgesamt ein anspruchsvolles Haus, das weit über die Grenzen von Mainz hinaus bekannt ist", so Westermann.

Das Favorite Parkhotel in Mainz ist seit fast 47 Jahren in Familienhand. Was mit dem Einstieg von Seniorchef Eberhard Barth und seiner Frau Kristina in die Gastronomie begann, hat sich im Laufe der Jahre zu einem 4-Sterne-superior-Hotel mit 145 Zimmern und 14 Konferenzräume entwickelt. Die heutigen Geschäftsführenden Gesellschafter Christian Barth und seine Frau Anja haben es geschafft, den Umsatz des Favorite Parkhotels auf rund 15 Mio. Euro im Jahr zu steigern – dieser liegt damit sechsmal höher als im Jahr der Übernahme durch die Eltern. Die Gastronomie bringt zwei Drittel der Erlöse, die Auslastung des Hotels beträgt etwa 70 Prozent. Hinzu kommt seit 2011 der Betrieb des Gutshofs Laubenheimer Höhe. 

Rainer Brüderle als Laudator

Laudator der Barths in der Gala war FDP-Politiker Rainer Brüderle, der besonders den unternehmerischen Mut des Ehepaars Barth würdigte.  "Es war gut, dieses Jahr die Familienbetriebe in den Mittelpunkt zu stellen", sagte Brüderle mit Blick auf die Jury. "Denn die Familienbetriebe stehen für ein Stück weit Stabilität in unserer Wirtschaft."

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Für seine Innovationskraft mit dem Special Award der AHGZ geehrt wurde im Rahmen der Gala Jens Sroka. Der Hotelier betreibt in St. Peter-Ording und Heiligenhafen mehrere Häuser, die den Tourismus an Nord- und Ostsee aufgemischt haben: Sie heißen Beach Motel oder Bretterbude. Erst kürzlich hat er seine Häuser unter der Marke Heimathafen Hotels gebündelt, ein Unternehmen mit Sitz in Hamburg, das in den nächsten Jahren von 270 auf 500 Mitarbeiter wachsen soll.

Sroka interpretiert damit den Strandurlaub wegweisend neu, so die Begründung der Jury. "Sroka steht dafür, dass die Ferienhotellerie an der Nord- und Ostsee innovativ, konzeptionell erfrischend und sehr erfolgreich sein kann", sagt Westermann. "Die Häuser Beach Motel und Bretterbude wirken lässig und authentisch. Das Design spielt mit maritimen Themen und im Beach Motel speziell mit dem Surferstil." rk


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