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So klappt's mit der Motivation im Köche-Team

Im Hotel Röhrsdorfer Hof in Chemnitz stimmt die Stimmung. Gute Organisation, geregelte Arbeitszeiten und Eigenverantwortung sind Pluspunkte.

Coole Crew: (von links) Christoph Hartwig, Patrick Winter, Eric Friedrich, Phillip Kurt, Julian Johnson, Thomas GöbelCoole Crew: (von links) Christoph Hartwig, Patrick Winter, Eric Friedrich, Phillip Kurt, Julian Johnson, Thomas Göbel

CHEMNITZ. Das Hotel Röhrsdorfer Hof in einem eingemeindeten Ortsteil von Chemnitz bietet nicht nur fünf Restaurants mit insgesamt 300 Plätzen, sondern auch gut ausgelastete Tagungs- und Bankettbereiche. Dazu hat es sich einen Namen als Hochzeits-Haus gemacht, in dem sich jährlich mehr als 60 Paare trauen lassen.

Das alles funktioniert nur mit einem gut eingespielten Küchenteam, bei dem sich Küchenchef Thomas Göbel auf jeden einzelnen der kleinen Mannschaft verlassen kann. „Bei uns gibt es flache Hierarchien, jeder lernt und kann alles“, versichert Patrick Winter als einer von zwei Stellvertretern. Insgesamt gehören neben dem dreiköpfigen Leitungsteam sechs Köche und vier Azubis dazu, unterstützt von vier Pauschalkräften.

Nachwuchs aus eigenen Reihen

Ausbildung wird seit Gründung des Hauses 1991 großgeschrieben und so kommen einige Kollegen aus den eigenen Reihen. Eric Friedrich hat zum Beispiel hier in der Küche seine Lehre absolviert, anschließend an der Ostsee Erfahrungen gesammelt. Zurück in der Heimat hat er im Röhrsdorfer Hof angefragt und die Leitung der Frühstücksküche übernommen, was dem jungen Vater in seiner persönlichen Planung entgegenkommt.

„Man weiß um die Stärken jedes Einzelnen, ob als Rôtisseur oder in der kalten Küche. Patrick Winter gilt als unser ‚Bankett- und Buffet-Gott‘“, erzählt Patrick Mollweide vom Hotelmanagement. „Das Haus bringt den Mitarbeitern viel Wertschätzung entgegen“, entgegnet Winter bescheiden und drückt weiter Croutons in handgedrehte Klöße. Das ausgeglichene Arbeitsklima geht nicht zuletzt auf eine gute Organisation zurück: geregelte Arbeitszeiten, keine Stagnation. Das vielseitig aufgestellte Haus sorgt immer für neue, interessante Aufgaben, bei denen sich jeder einbringen kann.

Snackkarte und Last Order

Als „fundamentale Entscheidung“ gilt seit einiger Zeit, dass es zwischen 14.30 und 17.30 Uhr in den Restaurants nur eine kleine Snackkarte gibt, für die man keinen Koch braucht, und 20.30 Uhr die Ansage „Last Order“. Das sind klare Regeln für die Gäste. „Wir feilen ständig an den Arbeitsabläufen“, sagt Patrick Winter und ergänzt: „Jedes Team ist nur so gut, wie sein Chef. Thomas Göbel hat für uns eine große Vorbildwirkung, menschlich wie fachlich. Er springt selbst ein, wenn Not am Mann ist.“

Als hoffnungsvolles Nachwuchstalent gilt Thoralf Poppitz. Der inzwischen ausgelernte Koch wechselte von einem anderen Ausbildungsbetrieb hierher, hatte bereits erste Wettbewerbserfahrungen gesammelt und erhielt vom Haus sofort Unterstützung, diesen Weg weiter zugehen: Mit Erfolg – hochmotiviert holte unter anderem den Siegertitel bei den sächsischen Landesmeisterschaften.

Was ihm am Röhrsdorfer Hof gefällt? "Ich wurde gut aufgenommen und integriert, habe viel Unterstützung bei der Prüfungsvorbereitung erhalten und finde auch das Verhältnis Küche – Service entspannt“, beantwortet er die Frage.

"Sicher geht es auch hier an stressigen Tagen mal hoch her", bekräftigt Patrick Winter. „Damit müssen wir eben umgehen - und anschließend ist es auch wieder gut!“


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