Personalie

Fritz Keller wird DFB-Präsident

Der Gastronom und Winzer sowie aktuelle Präsident des SC Freiburg wurde von der Findungskommission des DFB für das höchste Ehrenamt im Deutschen Fußball vorgeschlagen.

Hoffnungsträger für bessere Zeiten beim DFB: Der Gastronom und Winzer Fritz Keller Hoffnungsträger für bessere Zeiten beim DFB: Der Gastronom und Winzer Fritz Keller

FREIBURG. Insbesondere in der Gastro- und Weinbranche, in der der 62-jährige Unternehmer aus Oberbergen im Kaiserstuhl bestens vernetzt und äußerst beliebt ist, sorgt der Aufstieg Kellers in eines der prominentesten Ämter Deutschlands für Aufsehen und Freude.

Fritz Keller soll am 27. September 2019 in Frankfurt am Main im Rahmen des DFB-Bundestages zum neuen Präsidenten gewählt werden.

Fritz Keller äußert sich auf der Webseite des SC Freiburg so zu seiner Nominierung: „Es hat in den vergangenen Wochen sehr gute Gespräche mit der Findungskommission gegeben. Es ist geplant, dass ich mich zunächst am 21. August den Regional- und Landesverbänden sowie der DFL vorstelle, bei denen die Zuständigkeit für die Nominierung von Kandidaten liegt. Anschließend werde ich auch die Fragen der Öffentlichkeit umfassend beantworten."

Träger der Brillat-Savarin-Plakette

Sein Engagement für das Gastgewerbe und die Weinwirtschaft hat Fritz Keller eine Reihe von Auszeichnungen beschert. Unter anderem ist der Inhaber des mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Gasthofs Schwarzer Adler und des dazugehörigen Spitzenweinguts in Oberbergen, Träger der Brillat-Savarin-Plakette. Diese wird von der FBMA-Stiftung  an Persönlichkeiten vergeben, die die Gastronomie geprägt und sich um Gastlichkeit und Tafelkultur verdient gemacht haben.

Bei der Verleihung im Jahr 2011 fand der mittlerweile verstorbene Journalist und Gastronomiekritiker Wolfram Siebeck die passenden Worte für den Geehrten: „Mit Fritz Keller feiern wir die Überwindung der puritanischen Anspruchslosigkeit durch die Lebenslust." Die Lehre vom erstklassigen Produkt habe er von seinem Vater Franz Keller gelernt und auf seine Weise weiterentwickelt.

Genau das dürften sich die DFB-Verantwortlichen von ihrem designierten Chef erhoffen: Erstklassigkeit, Anspruch an Qualität und Charakter, gepaart mit Menschenfreundlichkeit und Lebensfreude. Die Chancen, dass Fritz Keller diese Hoffnungen erfüllt, stehen nicht schlecht.


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