S.Pellegrino Young Chef 2020

Levente Koppány zieht für Zentraleuropa ins internationale Finale ein

Der Souschef vom Budapester Salon Restaurant gewinnt mit Regenbogenforelle. Jana Stöger vom Stuttgarter Restaurant Pier 51 kommt in die Endrunde eines Sonderpreises.

Finalist: Levente KoppanyFinalist: Levente Koppany

HAMBURG. Levente Koppány hat den regionalen Vorentscheid des S.Pellegrino Young Chef 2020 für sich entschieden. Der 27-jährige setzte sich in Hamburg mit Regenbogenforelle, Kerbel, Waldchampignon und Wildknoblauch gegen acht starke Konkurrenten aus Deutschland, Polen, Ungarn und der Ukraine durch. Der Ungar vertritt Zentraleuropa beim großen Finale des internationalen Kochwettbewerbs im Mai 2020 – und kocht dort gegen elf weitere Finalisten um den Titel als bester Nachwuchskoch der Welt.

Das entschied die Jury, die im Hotel Süllberg von Karlheinz Hauser die Signature Dishes der neun Kandidaten bewertete. Für Deutschland und Österreich nahmen Cornelia Poletto (Cornelia Poletto, Hamburg), Tim Raue (Restaurant Tim Raue, Berlin), Tristan Brandt (Opus V, Mannheim) und Konstantin Filippou (Restaurant Konstantin Filippou, Wien) am Jurytisch Platz. Gemeinsam mit Marcin Popielarz und Iwona Niemczewska aus Polen kürten sie Levente Koppány zum Sieger. Er setzte mit seinem Gericht die drei „Goldenen Regeln“ (Technische Fertigkeiten, Kreativität und Persönliches Credo) am besten um – und löste so das Ticket für das Finale in Mailand.

Drei weitere Awards werden verliehen

In fünf Stunden galt es, die Signature Dishes zuzubereiten und dann der Jury zu präsentieren. Am Abend wurde bei einer Gala mit 120 geladenen Gästen aus der Gastronomie der Sieger verkündet. Im Anschluss wurde bei einem Galamenü von Karlheinz Hauser und den drei ehemaligen S.Pellegrino Young Chef-Finalisten aus Deutschland und Österreich (Tobias Wussler, Matthias Walter, Falko Weiß) gefeiert.

Erstmals werden beim Finale zusätzlich zum Titel als S.Pellegrino Young Chef 2020 drei weitere Awards verliehen. Beim regionalen Vorentscheid konnten sich die Kandidaten nämlich nicht nur für das Finale, sondern auch für einen solchen Sonderpreis qualifizieren.

Krzysztof Konieczny geht ins Rennen um den Fine Dining Lovers Food for Thought Award. Dieser Preis wird von der Online-Community des Magazins Fine Dining Lovers vergeben. Jana Stöger aus dem Stuttgarter Pier 51 Restaurant & Bar wurde für den S.Pellegrino Award for Social Responsibility nominiert. Die Auszeichnung von Food Made Good, einer Initiative für Nachhaltigkeit in der Lebensmittelindustrie, zeichnet den Nachwuchskoch aus, dessen Gericht in Sachen soziale Verantwortung das beste Ergebnis erzielt. ?ukasz Moneta ist dem Acqua Panna Award for Connection in Gastronomy einen Schritt näher. Der Preis wird von den globalen Mentoren vergeben und zeichnet den Signature Dish aus, der die Schönheit und Diversität verschiedener Kulturen zelebriert.

Gemeinsam mit Levente Koppány fahren die drei zum Finale nach Mailand am 8. und 9. Mai 2020 – und treten gegen diejenigen Kandidaten der anderen Ländergruppen an, die sich ebenfalls für die Sonderpreise qualifiziert haben.  red/hz


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