Beschreibung

Aus dem Editorial von Chefredakteur Rolf Westermann:

Viele sagen: Natürlich der Direktor. Aber es trifft vor allem auch auf die Hausdamen zu, die mit jedem Winkel im Gebäude auf Du und Du sind. Sie kennen die Vorlieben der Gäste und sind ganz dicht an den Mitarbeitern dran. Im Glanz von Wellness-Tempeln und überbordenden Frühstücksbuffets gerät ihre Leistung zu leicht in Vergessenheit. Aber sie sichert die Grundlage der Gastlichkeit. Ohne perfektes Housekeeping mit dem richtigen Händchen fürs Personal und für eine gute technische Ausstattung, mit absoluter Sauberkeit und dem Sinn für die passende Deko nützen das modernste Spa und das ausgeklügeltste Hotel-Design nichts. Die Erwartungen der Gäste sind gerade in diesen Bereichen sehr hoch. Und ein immer größeres Augenmerk liegt auf der Nachhaltigkeit. Die Ausbildung ist anspruchsvoll, das Berufsbild abwechslungsreich, die Verantwortung groß. Der Verdienst könnte – wie in vielen Bereichen – natürlich besser sein; das gilt auch für das Image. Dabei ist die Vorstellung des Hotels Sonnenalp in Ofterschwang von Angela Herold beeindruckend. Inzwischen zieht auch im Housekeeping die Gleichberechtigung ein. Im weiblich geprägten Berufsbild sind nun auch ein paar Männer zu finden. Wir stellen im Heft Sascha Radda vor, die männliche Hausdame des Jahres 2014. Antiquiert klingt allerdings die Bezeichnung. Hofdamen sind weitgehend ausgestorben, aus Krankenschwestern wurden Krankenpfleger, Putzfrauen gibt es auch nicht mehr. Vielleicht findet sich jemand, der den Begriff Hausdame modernisiert. Ohne ihn ins Englische zu übersetzen …

Dies ist ein elektronischer Kauf. Nach Abschluss des Kaufvorganges erhalten Sie eine E-Mail mit dem Downloadlink für das PDF-Dokument "Housekeeping_01_2014"