Beschreibung

Aus dem Editorial von Chefredakteur Rolf Westermann:

Solange alles funktioniert, nimmt kaum jemand Notiz davon. Das ist das Schicksal in vielen Servicebereichen und es gilt für die Bahn, die Gastronomie - und auch für das Housekeeping. Gäste setzen voraus, dass das Hotel gut organisiert ist und alles sauber gehalten wird. Heutzutage wird das Housekeeping zumindest in größeren Häusern immer mehr zur Managementaufgabe. Es geht um die Auswahl von Pflegemitteln und technischen Geräten, die Führung von Mitarbeitern aus den unterschiedlichsten Ländern, den perfekten Umgang mit Beschwerden, die Kontrolle von Fremdfirmen und die Beratung der Hotelleitung zum Beispiel bei Umbauten. Aber auch das Putzen und Instandhalten gehört dazu. Die Tätigkeit ist in ihrer Vielfalt sehr anspruchsvoll. Sie kommt bei der Würdigung der Hoteldienstleistungen manchmal zu kurz, da oft die Arbeit von Küchenchefs, Direktoren oder Yield-Managern hervorgehoben wird. Das Housekeeping steht für den positiven Normalzustand – eben wenn alles in Ordnung ist. Die Materialien werden anspruchsvoller, das gilt auch für viele Gäste. Dem Housekeeping kommt dadurch eine Mittlerrolle zu. Es hat einen engen Gästekontakt, Kommentare gibt es oft ungefiltert und müssen an die Leitung des Hauses mit entsprechenden Schlussfolgerungen kommuniziert werden. Themen sind dabei: Vielleicht lohnt die Anschaffung etwas teurerer Materialien, wenn sie sich besser pflegen lassen. Das kann sich letztlich bei den Einnahmen positiv bemerkbar machen. So ist das Denken nicht nur im Detail, sondern für das gesamte Haus gefragt.

Dies ist ein elektronischer Kauf. Nach Abschluss des Kaufvorganges erhalten Sie eine E-Mail mit dem Downloadlink für das PDF-Dokument "Housekeeping_01_2015"