Preise & Trophäen: Auszeichnung fürs Restlos ...
Preise & Trophäen

Auszeichnung fürs Restlos Glücklich

Veranstalter
Mit Laudatoren: Die Macher des Restlos Glücklich auf großer Bühne
Mit Laudatoren: Die Macher des Restlos Glücklich auf großer Bühne

Das Reste-Restaurant in Berlin erhält den "Zu gut für die Tonne-Bundespreis". Großes Lob von Bundesminister Christian Schmidt.

BERLIN. Viel zu viele Lebensmittel landen in der Tonne - vor allem auch in der Gastronomie. Abhilfe schaffen wollen verschiedene Initiatoren - etwa das Portal ResQ, das Reste kommerziell vermarktet, oder das Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) mit seiner Kampagne "Zu gut für die Tonne", die auch vom DEHOGA unterstützt wird.

Zum zweiten Mal hat Bundesernährungsminister Christian Schmidt nun den "Zu gut für die Tonne-Bundespreis für Engagement gegen Lebensmittelverschwendung" in Berlin verliehen. Eine Jury unter Vorsitz von Prof. Klaus Töpfer hatte aus 168 Bewerbungen die 14 besten Projekte nominiert. Ausgezeichnet wurden Unternehmen und Vereine in vier Kategorien, außerdem gab es Förderpreise.

Preisträger sind die Firma Knödelkult aus Konstanz (Kategorie Produktion), die Edeka Handelsgesellschaft Südwest mit ihrem Projekt Warenbörse (Kategorie Handel) und der Bundesverband Deutsche Tafel sowie die Plattform Ernährung und Bewegung in der Kategorie Gesellschaft & Bildung. In der Kategorie Gastronomie ging der Preis an das Berliner Konzept Restlos Glücklich, hier werden die Menüs aus übrig gebliebenen Lebensmitteln zubereitet - mit großem Erfolg. 

"Lebensmittelverschwendung schadet unserer Umwelt und unserem Klima, unseren kostbaren natürlichen Ressourcen und uns Menschen selbst. Und deswegen ist das Engagement gegen Lebensmittelverschwendung auch ein essentieller Beitrag zur Lösung der Herausforderungen unserer Zeit", so Minister Christian Schmidt in seiner Laudatio.

"Mit ihrem Engagement gegen Lebensmittelverschwendung leisten die Nominierten und die Gewinner des Bundespreises etwas wirklich Heldenhaftes. Wir würdigen hier ganz bewusst das vorbildliche Engagement gegen Lebensmittelverschwendung. Mit diesem Bundespreis wollen wir alle anderen zum Nachmachen ermuntern.“

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