Großhandel: Metro macht seine Heizstrahler kl...
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Metro macht seine Heizstrahler klimaneutral

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Der Großhandelsriese Metro Deutschland unterstützt die Gastro-Branche bei der umweltschonenden Verlängerung ihrer Terrassensaison. Das Unternehmen gleicht den CO2-Ausstoß von Heizpilzen aus. Dafür beteiligt sich Metro auch in diesem Jahr an der Wiederaufforstung am Wurmberg bei Braunlage im Harz mit der Pflanzung von 3000 heimischen Bäumen.

Zudem nutzt das Unternehmen seine Klimakompensationszertifikate für Kompensationsprojekte in zwei weiteren Metro-Ländern und gleicht somit den CO2-Ausstoß von über 12.500 Tonnen CO2 aus. Bereits vergangenes Jahr hatte Metro Deutschland die Wiederaufforstung eines durch die Trockenheit der letzten Jahre stark in Mitleidenschaft gezogenen Waldgebietes am Wurmberg bei Braunlage im Harz unterstützt. Dieses Engagement setzt das Unternehmen in diesem Jahr fort und ermöglicht erneut gemeinsam mit dem Bergwaldprojekt auf einer Fläche von 10.000 Quadratmetern die Pflanzung von 3000 heimischen Bäumen.

Die vier Metro-Großmärkte aus der Region unterstützten bereits 2020 die Pflanzung im Waldgebiet am Wurmberg im Harz


Darüber hinaus nutzt der Großhändler die Klimakompensationszertifikate, die das Unternehmen im vergangenen Jahr erworben hat und die aufgrund des Lockdowns bis März 2021 größtenteils nicht genutzt werden konnten, zum CO2-Ausgleich von im Winter 2021/2022 bei Metro gekauften Heizstrahlern. Die Klimakompensation erfolgt über Gutschriften aus Klimaschutzprojekten nach dem Gold-Standard.

Mehr Umsatz draußen und weniger Covid-19-Infektionen

„Damit die Gastro-Betriebe auch im diesjährigen Herbst und Winter ihre Außenflächen betreiben können, werden vielfach Heizstrahler eingesetzt, was zu negativen Umwelteinwirkungen führt. Indem wir die CO2-Emissionen ausgleichen, möchten wir diese Einwirkungen verringern, den Gastronomien eine gute Option bieten, ihre Terrassensaison zu verlängern und gleichzeitig ein weiteres Zeichen in puncto Nachhaltigkeit setzen“, erklärt Frank Jäniche, CEO METRO Deutschland.

Außenflächen seien für die Branche ein wichtiges Standbein, um nach einem erneuten Restart weiterhin rentabel zu bleiben und die Weihnachts- und Wintersaison optimal ausnutzen zu können. Gleichzeitig werde durch die verstärkte Nutzung der Außenflächen das Infektionsrisiko mit dem Coronavirus minimiert, so Jäniche.

Neben dem Bergwaldprojekt, unterstützt Metro Deutschland auch zwei internationale Projekte: Im bulgarischen Svishtov wird der Betrieb einer Biomasseanlage unterstützt, die Methangas aus der Holzvorbereitung einer Papierfabrik zur regenerativen Wärmeerzeugung nutzt. Im Rahmen eines Windenergieprojekts im Süden Pakistans werden insgesamt 33 Windkraftanlagen mit 56 MWp Leistung gefördert. Sowohl in Bulgarien als auch in Pakistan ist Metro als Großhändler aktiv.
Metro-Klimastrategie bis 2040
Die Kompensationsprojekte und das Aufforstungsprojekt sind Teil des Metro-Engagements gegen die Auswirkungen des Klimawandels und ergänzen bereits bestehendes Engagement für den Klimaschutz. So hat sich das Unternehmen, das international in 34 Ländern aktiv ist, zum Ziel gesetzt, bis 2040 im eigenen Geschäftsbetrieb klimaneutral zu sein. Um dieses Ziel zu erreichen, tätigt Metro ehrgeizige Investitionen in Technologie und Innovation für die Umsetzung verschiedener Maßnahmen. Dabei liegt der Fokus zuerst darauf, Klimaeinwirkungen im eigenen Geschäftsbetrieb zu minimieren, und dann im Übrigen zu kompensieren. So gleicht der Großhändler bereits heute den gesamten Strombedarf der aktuell ca. 300 Elektrofahrzeuge in seinem Fuhrpark aus. Zudem sollen die Kohlenstoffemissionen des Sortiments bis zum Jahr 2030 um 15 Prozent reduziert werden.

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