HA Hessen Agentur GmbH: GastroDigital-Hessen ...
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GastroDigital-Hessen – kostenfreie Beratung, die hilft.

HA Hessen Agentur GmbH
Beratung vor Ort, René Kaplick und Gastronom Alexander Schmidt im Gespräch.
Beratung vor Ort, René Kaplick und Gastronom Alexander Schmidt im Gespräch.

Die Digitalisierung des eigenen Betriebes ist für viele Gastronominnen und Gastronomen ein Thema von sehr großer Bedeutung. Die zurückliegenden Monate zeigen, dass ein wirtschaftlicher Betrieb ohne Digitalisierung immer schwerer zu realisieren ist - steigende Preise, Fachkräftemangel und eine schwankende Konsumbereitschaft der Gäste sind nur einige der Herausforderungen. Die Initiative GastroDigital-Hessen der HA Hessen Agentur GmbH unterstützt die Gastronomie seit Februar dieses Jahres, derartige Herausforderungen durch digitale Lösungen besser zu meistern. Die Beratungen sind unabhängig und völlig kostenfrei. Oft haben schon kleine Veränderungen große Auswirkungen.

Hessen wird digital



Mit wenig Aufwand zu mehr Gästen und Umsatz
Digitalisierung ist nicht gleichbedeutend mit teuren, aufwändig zu implementierenden Soft- und Hardwarekomponenten. Oft sind es kleine Lösungen, die eine große Wirkung entfalten. Für Katharina Koros und Sebastian Heil, Inhaber des Landgasthofs „Zur Post“ in Nieder-Moos, ist die Auswirkung ihrer jüngsten Digitalisierungsmaßnahme eine handfeste Zahl: 30 Prozent aller Reservierungen werden seit März 2022 online getätigt – Tendenz steigend. „Für mich war es überraschend, wann meine Gäste einen Tisch reservieren. Teilweise mitten in der Nacht oder an unserem Ruhetag. Darunter waren etliche neue Gäste, die unser Restaurant noch nie gesehen hatten. Und natürlich machen sich diese Buchungen auch in unserem Umsatz bemerkbar“, so Koros und Heil.
Es gibt aber noch weitere Vorteile: Für den Gast ist durch das Onlinetool die Hemmschwelle zur Buchung deutlich niedriger, das Personal wird entlastet und es bleibt mehr Zeit, um die Gäste vor Ort besser zu betreuen. Dies sei eine sehr komfortable Lösung für beide Seiten, führt Heil aus. Die wichtigsten Anwendungsbereiche für digitale Lösungen sieht er in den vielen administrativen Prozessen der Gastronomie, wie z. B. bei der HACCP (Hazard Analysis and Critical Control Points) Dokumentation, der Reservierung von Zimmern und Tischen oder der Buchhaltung. „Alles, was mir Zeit spart, gehe ich an“, resümiert Heil.

Ähnlich sieht es auch Gastronom Alexander Schmidt, Inhaber des Restaurants Ambach in Idstein. Alle wichtigen Daten werden dort digital so erhoben und ausgespielt, dass der Betriebsablauf reibungslos funktioniert und dem Gast die volle Aufmerksamkeit zuteilwerden kann. Die Tischreservierungen werden im Restaurant auf Tablets am Eingang und am Tresen angezeigt. Auch die Mitarbeiter loggen sich dort ein und aus, um ihre Arbeitszeiten zu dokumentieren. Die Dienstpläne sind über eine App auf dem Smartphone einsehbar und Schichten können unkompliziert getauscht werden. „Eine große Erleichterung für mich und es hilft definitiv die Zufriedenheit meiner Mitarbeiter zu steigern“, so Schmidt.

Bei seiner Entscheidungsfindung haben ihm auch die E-Learning Einheiten auf www.gastrodigital-hessen.de  geholfen. Dort sei alles einfach und kompakt erklärt - eine ideale Ergänzung zu den Beratungsterminen vor Ort, berichtet Schmidt.
Mehr Informationen

Interessierte Gastronominnen und Gastronomen aus Hessen können sich über www.gastrodigital-hessen.de  für eine unverbindliche Beratung registrieren.
Auf www.foerderwegweiser-tourismus.de können zudem alle finanziellen Unterstützungsangebote für die hessische Gastronomie eingesehen werden.


Kostenfreie Beratung – praxisnah, individuell, kostenfrei und unabhängig
„Aktuell ist nicht das Erkennen des Handlungsbedarfes auf Seiten der Gastronominnen und Gastronomen das Problem, sondern die Vielzahl an Informationen und angebotenen digitalen Lösungen“, weiß René Kaplick, Digitalisierungsexperte im Projekt GastroDigital-Hessen zu berichten.

Bereits im Jahr 2021 hat eine repräsentative Befragung der hessischen Gastronominnen und Gastronomen einen großen Beratungsbedarf offengelegt, und bei der Digitalisierung des Kundenkontaktes und dem Aufbau von Know-how sahen die befragten Betriebe den größten Nachholbedarf. Es wurden fünf zentrale Beratungsbereiche (Digitale Kundenkommunikation; Digitaler Vertrieb, Buchen & Bezahlen; Digitale Bestellaufnahme; Digitale Personalplanung & Workflow und Digitale Warenwirtschaft) ermittelt. Die Beratungen sollten praxisnah, kostenfrei, unabhängig und individuell ausgerichtet sein. Um dies zu ermöglichen, wurde ein Konzept entwickelt, das eine Mischung aus persönlichen Beratungen vor Ort und auf die betriebliche Situation abgestimmten E-Learning Einheiten vorsieht. Die Finanzierung dieser Digitalisierungsinitiative wurde durch das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gesichert, um die notwendige Neutralität zu gewährleisten. Dank der kommunikativen Unterstützung durch den DEHOGA Hessen e. V. und die hessischen Industrie- und Handelskammern hat die Digitalisierungsinitiative innerhalb kurzer Zeit eine große Bekanntheit und Glaubwürdigkeit in der hessischen Gastronomie erreicht.

Hessische Gastronominnen und Gastronomen ziehen positive Zwischenbilanz
Mittlerweile sind die Digitalisierungsberater von GastroDigital-Hessen über 60.000 Kilometer in Hessen unterwegs gewesen und haben weit über 750 Beratungsgespräche geführt. Bei aller Unterschiedlichkeit der Betriebe ist die Zufriedenheit unter den Gastronominnen und Gastronomen mit dem Beratungsangebot sehr hoch. Eine aktuelle Zwischenevaluation des Projektes zeigt, dass 95% aller besuchten Betriebe die Beratung als hilfreich bzw. sehr hilfreich empfanden. Eine sehr große Mehrheit sagte auch, dass ihr Beratungsbedarf getroffen wurde und sie versuchen das Erlernte direkt in die Praxis umzusetzen. „Die Zufriedenheit ist vor allem deshalb so hoch, weil wir unabhängig nach den bestmöglichen Digitallösungen für die Betriebe suchen können“, so Kaplick. Sein Team kennt eine Vielzahl der Lösungen aus dem Praxisbetrieb und kann so genau einschätzen, was zu den Anforderungen und dem Charakter des jeweiligen Betriebes passt.

Die digitale Transformation in der Gastronomie braucht eine gute Datengrundlage Sowohl im ländlichen Raum als auch in der Stadt gibt es die ganze Spannbreite – von volldigitalisierten Betrieben bis hin zu denen, die noch ganz am Anfang stehen. Auch das Alter der Inhaberinnen und Inhaber spielt keine Rolle bei der digitalen Transformation. „Allerdings ist die fehlende Datengrundlage ein Hemmschuh, oft fehlen wichtige Kennzahlen. Wenn es keine dokumentierte Rezeptur gibt, können auch die Preise nicht ordentlich kalkuliert werden. Wenn die Gäste nicht gezählt werden, lässt sich kein Pro-Kopf-Umsatz ermitteln. Kurz gesagt: ohne Daten keine Digitalisierung“, führt Digitalisierungsexperte Kaplick aus. Die Einführung digitaler Lösungen erfordert es, diese Zahlen zu ermitteln und sorgt für mehr Transparenz auch bei der betriebswirtschaftlichen Betrachtung des Betriebes. Das wiederum eröffnet Handlungsoptionen! Dem können sich Koros und Heil nur anschließen. Alle Maßnahmen in Summe haben dazu geführt, dass sie durch einen Schließtag mehr Zeit für sich haben und trotzdem schon wieder auf dem Umsatzniveau von 2019 liegen.

Eine Vielzahl einfach zu implementierender Lösungen sind auf der Website der Digitalisierungsinitiative https://gastrodigital-hessen.de/blog/ beschrieben. Die E-Learning Einheiten werden aktuell um das Thema Nachhaltigkeit erweitert. Die neuen Module, inklusive aktueller Tipps zum Energiesparen, stehen voraussichtlich ab November zur Verfügung. Interessierte hessische Gastronominnen und Gastronomen sind noch bis Ende Oktober 2022 eingeladen, sich vom Team rund um René Kaplick unabhängig und völlig kostenfrei beraten zu lassen.

Die HA Hessen Agentur GmbH koordiniert als Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landes Hessen Innovations- und Nachhaltigkeitsprojekte, vermarktet Hessen als Tourismus- und Kongressdestination und fördert die Kultur- und Kreativbranche.

Kontakt

HA Hessen Agentur GmbH
Herr Karsten Jäckel
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