HotelExpo 2019: Hammerschlag-Besteck, waschba...
HotelExpo 2019

Hammerschlag-Besteck, waschbare Matratzen und Pilzbuletten

Thomas Fedra
Edle Bestecke um mehr: Achim Bornhäußer von Solex
Edle Bestecke um mehr: Achim Bornhäußer von Solex

Es wird immer breiter, das Angebot auf der HotelExpo beim Deutschen Hotelkongress der AHGZ im Hotel InterContinental in Berlin. Die Schau mit Vorträgen läuft auch am Dienstag noch.

BERLIN. „Keine Fingerabdrücke, keine Kratzspuren, und das Relief-Besteck passt sehr gut zum angesagten Pottery-Look auf dem Tisch“, erläutert Achim Bornhäußer vom Tabletop-Ausstatter Solex. Das Unternehmen ist zum ersten mal bei der HotelExpo und verspricht sich noch mehr Aufmerksamkeit für seine Bestecke wie Lena mit Hammerschlag-Griff oder Alexa mit Freihandlinien-Relief.

Expo-Premiere feiert auch Kompletteinrichter Fritz Schlecht SHL. „Wir sehen die Veranstaltung als wichtige Plattform, um sich Entscheidern der Branche zu präsentieren und neue Kontakte zu knüpfen“, sagt Key Account Manager Florian Zanger. Das Schwarzwälder Unternehmen, das alle Möbel selbst herstellt, ist vor allem bei der Familienhotellerie bekannt und möchte noch mehr größere Häuser ansprechen.

Expo-Routinier hingegen ist Amtico. „Wir sind schon zum fünften mal dabei und haben hier gute Erfahrungen gemacht“, so Key Account Manager André Buchholz. Der Spezialist für Design-Bodenbeläge hat 480 Designs in 32 Standard-Formaten im Programm. Jüngstes Produkt ist der Belag Acoustic, der eine Trittschalldämmung von 18 dB bringt.

Für hygienebewusste Hoteliers bietet die Schweizer Firma Swissfeel Matratzen aus einem Spezialschaum, die gewaschen werden können. „Zudem ist unsere Matratze zertifiziert allergikerfreundlich, ganz ohne Matratzenschoner“, so Geschäftsführer Jens Rosenbaum, der die HotelExpo als die Netzwerkplattform zum Jahresauftakt schätzt. In Kooperation mit Textildienstleister Servitex vertreibt Swissfeel seine Betten als Miet- oder Kaufangebot.

Doch die Expo bietet neben Produkten auch Vorträge und Präsentationen. Und es wird gekocht. Kein Geringerer als der Berliner 2-Sterne-Koch Sebastian Frank gab am Montag einen tiefen Einblick in seine Wiener Heimatküche, die stark von seinen Kindheitserinnerungen geprägt ist und die er in seinem neuen Kochbuch kuk festgehalten hat.

Die Küche hat einen stark vegetarischen Einschlag, wobei er sehr viele Gerichte mit tierischen Fetten wie Schweineschmalz und Kalbsnierenfett zubereitet. „Ich nenne meine Küche gern emanzipatorisch, weil im Prinzip jede Zutat zum Hauptdarsteller eines Gerichts werden kann“, so Frank. So verblüffte er das Publikum in Berlin mit einer vegetarischen Bulette aus Pilzen, in der jeder Koster Fleisch vermutet hätte.

Weitere Berichte zur HotelExpo mit der Expo-Stage und den Masterclasses des FCSI folgen.

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