Mineralbrunnen Überkingen-Teinach: Bilanz 202...
Mineralbrunnen Überkingen-Teinach

Bilanz 2020: Positives Ergebnis trotz Corona

Mineralbrunnen/Screenshot ahgz

Nach einem sehr guten Jahresstart machten sich bei der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA ab März 2020 deutlich negative Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf das operative Geschäft des Konzerns bemerkbar. Der Konzernumsatz ging im Berichtszeitraum um 29,0 Mio. Euro auf 120,9 Mio. Euro zurück. Das Konzernergebnis ist mit 3,3 Mio. Euro dennoch positiv ausgefallen.

Durch die coronabedingten Absagen von Großveranstaltungen und vor allem die von März bis Mai sowie seit Anfang November angeordneten Betriebsschließungen in Gastronomie und Hotellerie sei für das schwäbische Unternehmen ein wichtiger Absatzkanal für mehrere Monate fast vollständig zum Erliegen gekommen. Wie der Brunnen mit Marken wie Teinacher, Hirschquelle, afri, Bluna oder Niehoffs Vaihinger weiter mitteilt, sei wegen des vergleichsweise hohen Gastgewerbe-Anteils „in besonderem Maße das Saftsegment der Gesellschaft“ betroffen gewesen. Im Segment Mineralwasser und Erfrischungsgetränke konnte die Unternehmensgruppe vom sich fortsetzenden positiven Trend zu umweltfreundlichen Glas-Mehrweggebinden sowie von einem erhöhten Heimkonsum profitieren, welche die Verluste der Gastronomiegebinde teilweise ausgleichen konnten. So erfreue sich die Marke Teinacher im Handel immer größerer Beliebtheit und habe im vergangenen Jahr die Marktführerschaft im Bereich Glas-Mehrweg in Baden-Württemberg übernehmen können.

Aufgrund der guten Umsatzentwicklung im Handel sowie frühzeitig ergriffener Maßnahmen zu Produktivitätssteigerung und Kosteneinsparungen konnte trotz der deutlich spürbaren Auswirkungen der Covid-19-Pandemie im Geschäftsjahr 2020 noch ein positives Konzernergebnis in Höhe von 3,3 Mio. Euro (Vorjahr: 11,4 Mio. Euro) erwirtschaftet werden. Die Eigenkapitalquote im Konzern lag mit 44,6 Prozent leicht über dem Vorjahreswert (44,3 %) und damit „weiterhin auf einem sehr hohen Niveau“, wie es aus Überkingen-Teinach heißt. 

Blick auf das laufende Geschäftsjahr: Wie sich die Pandemie weiter entwickeln wird, insbesondere welche Maßnahmen im Laufe des weiteren Jahres zu ihrer Eindämmung angeordnet oder gelockert werden, sei derzeit nicht verlässlich einzuschätzen. Dennoch geht die Geschäftsführung für das Gesamtjahr 2021 von einem moderaten Anstieg der Umsatzerlöse sowie des Ebitda im Konzern aus.

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