Kaffee: Schaerer eröffnet virtuellen Showroom
Kaffee

Schaerer eröffnet virtuellen Showroom

Schaerer
Per Augmented Reality-Technik (AR) können die ausgewählten Kaffeemaschinen an ihrem künftigen Einsatzort platziert werden
Per Augmented Reality-Technik (AR) können die ausgewählten Kaffeemaschinen an ihrem künftigen Einsatzort platziert werden

Der Kaffeemaschinenhersteller Schaerer präsentiert sein Geräteportfolio und seine Kaffeekompetenz künftig in einem eigenen virtuellen Showroom. So sollen Kunden Kaffee "hautnah" im digitalen Raum erleben können.

Die Welt ist virtueller, die Möglichkeiten der Kommunikation weiter. In Zusammenarbeit mit der deutschen Medienagentur Wurzel Digital hat Schaerer einen virtuellen, browserbasierten, dreidimensionalen Ausstellungsraum erschaffen, in dem Besucher sämtliche Maschinen und Beistellgeräte des Portfolios in Augenschein nehmen können.

Info-Texte sowie detaillierte 3D-Modelle und Augmented-Reality-Anwendungen (AR) sollen das Informationslevel maximieren. Zudem wird die Kaffeekompetenz der Schaerer-Experten zentral im virtuellen Raum in Szene gesetzt. Maschinentechnik, Einsatzmöglichkeiten und Kaffeewissen sollen damit so individuell wie möglich  auf einer einladenden Präsentationsplattform erlebbar werden und völlig frei erkundet werden – per Maus und Tastatur ebenso wie per Touch-Steuerung.

Kaffeemaschinen virtuell platzieren

Besonderes Highlight des Showrooms seien die AR-Anwendungen, berichtet Schaerer. Sie erlauben es, die realistischen 3D-Modelle der Kaffeemaschinen in der realen Umgebung zu platzieren, in der sie einmal stehen sollen. Hierzu greift die Software auf die Kamera des User-Smartphones oder -Tablets zu und integriert die Maschine der Wahl im aufgenommenen Bild.

Mehrere Stationen im virtuellen Showroom widmen sich dem Kaffeegenuss selbst zum Beispiel mit Informationen zum Schaerer Coffee Competence Centre oder interessanten Fakten zum Unternehmen, seinen Service-Strukturen sowie weiteren Facetten der Schaerer AG.

Wurzel Digital und Schaerer möchten mit ihrer Präsentation im Internet die sinnlichen Eindrücke des Kaffeegenusses durch digitale Tools erfahrbar machen. Matthias Lübke, Marketingleiter und Head of Coffee Competence Centre bei Schaerer, erläutert den Kerngedanken des Projekts: "Wir sind überzeugt, dass wir mit dem digitalen Kaffeeerlebnis im virtuellen Showroom neue Wege gehen können. Selbstverständlich wird dies den persönlichen, zwischenmenschlichen Austausch nie vollkommen ersetzen – doch digitale Kommunikationsformen werden zunehmend mit der analogen Welt verschmelzen."

Auch Sebastian Walk, Digital Marketing Manager bei Schaerer und Projektverantwortlicher, unterstreicht diesen Ansatz und ergänzt: "Die Vorteile des Showrooms sind vielseitig. Wir verfügen nun über einen zentralen Knotenpunkt für multimediale Inhalte – unabhängig von Ort und Zeit. Das ist einerseits äußerst praktisch für unsere Kunden und Partner in aller Welt, andererseits steigert es die Nachhaltigkeit."

Das Unternehmen
Die Schaerer Deutschland GmbH wurde 1993 als erste Tochtergesellschaft der Schaerer AG gegründet. Das Team um Geschäftsführer Hansjürg Marti betreut insgesamt 120 Vertriebs- und Servicepartner in Deutschland und in Österreich.
Zum Kundenkreis gehören neben Unternehmen aus den Branchen Gastronomie und Hotel auch Bäckereien, Kettenbetriebe oder Büros. Der Sitz des Unternehmens befindet sich seit 2009 in Lonsee-Urspring.

Die Schaerer Deutschland GmbH vertreibt in Deutschland und Österreich neben den eigenen auch die professionellen Kaffeemaschinen der Marke Wilbur Curtis. Die 1892 gegründete Schaerer AG mit Sitz im schweizerischen Zuchwil gehört zu den weltweit führenden Herstellern vollautomatischer professioneller Kaffeemaschinen. 

Seit 2006 ist Schaerer Teil der WMF und gehört seit Ende 2016 zum französischen Groupe SEB Konzern. Alle B2B-Marken der Gruppe sind unter dem Vertriebsdach "SEB Professional" gebündelt. Neben Schaerer gehören dazu die Kaffeemaschinenmarken WMF und Wilbur Curtis sowie der Geschäftsbereich Professional Hotel Equipment mit den Marken WMF Professional und Hepp.

WMF ist mit seinen Produkten in über 120 Ländern vertreten und hat mehr als 6.000 Mitarbeiterinnen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz, aber auch im restlichen Europa sowie weltweit z.B. in China betreibt WMF insgesamt rund 350 eigene Shops. Das Unternehmen wurde 1853 in Geislingen an der Steige gegründet und gehört seit Ende 2016 zum französischen Groupe SEB Konzern.
Laut dem Ranking der Profitechniker der Fachmedien gv-praxis und foodservice setzte die WMF Group im Jahr 2020 weltweit 492 Mio. Euro um (Schätzwert).

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