Luxuszutat: Schweizer Kaviar im Restaurant Go...
Luxuszutat

Schweizer Kaviar im Restaurant Goldberg

Holger Zwink
Ein Gericht von Philipp Kovacs: Spaghetti, zartfruchtiges Olivenöl und Schnittlauch als Bühne für Kaviar aus der Schweiz
Ein Gericht von Philipp Kovacs: Spaghetti, zartfruchtiges Olivenöl und Schnittlauch als Bühne für Kaviar aus der Schweiz

Der Gastronom und Caterer Jörg Rauschenberger bietet in seinem 1-Stern-Restaurant in Fellbach Kaviar aus dem Wallis an. Dort werden die Störe gezüchtet. Der Kaviar kommt vom lebenden Fisch.

Luxuszutat: Schweizer Kaviar im Restaurant Goldberg



FELLBACH. Das Goldberg Restaurant & Weinlounge in Fellbach will außergewöhnliche Gourmetfreuden in besonderem Ambiente  bieten. Unternehmenschef Jörg Rauschenberger (Rauschenberger Catering & Restaurants) und sein Sternekoch Philipp Kovacs haben jetzt für ihren Fine-Dining-Auftritt Kaviar aus der Schweiz entdeckt. Das Goldberg vertritt den Schweizer Kaviar für den Raum Stuttgart bis auf Weiteres exklusiv. 

Produzent Kasperskian, hinter dem mehrere Geldgeber unter anderem aus Russland und dem Vereinigten Königreich stehen, verspricht nicht nur den "wahrscheinlich besten Kaviar der Welt".  Er gesteht den stark gefährdeten Stören durch ein spezielles Produktentnahme-Verfahren ein langes Überleben zu. Die Fischrogen werden hierbei vom lebenden Stör abgezogen, kein Tier wird getötet.

Ein Gericht mit einer spürbaren Menge Kaviar muss rund 50 Euro kosten

Unternehmensangaben zufolge kann jedes der Tiere in der großen Kasperskian-Anlage in Susten im Wallis  mehrmals in seinem Leben „gestreift“ werden. Die Störe leben in kristallklarem Wasser, erhalten erstklassiges Futter und werden von einem Expertenteam betreut.

Im Restaurant Goldberg stellte Thomas Jaeger, Managing Director bei Kasperskian, seine Produkte vor. Küchenchef Philipp Kovac hat anschließend ein kleines Testgericht servieren lassen, das als Vorspeise oder Zwischengang im Restaurant eingesetzt werden könnte. Es besteht - ganz puristisch - aus  Spaghetti, Olivenöl, Schnittlauch sowie leicht und etwas stärker gesalzenem Kaviar.

Philipp Kovacs: „Wir haben viel getüftelt." Schließlich waren es ein mild-fruchtiges Olivenöl aus Griechenland sowie etwas Schnittlauch, die den Geschmack des Kaviar am besten hervorhoben.

Eine 30-Gramm-Dose Kaviar gibt es ab 70 Franken. Ein Kaviargericht müsse deshalb bei rund 50 Euro liegen - so Kovacs. Denn erst ab 10 Gramm sei der Kaviar wirklich schmeckbar.

Rauschenberger Catering & Restaurants betreibt Restaurants und catert Eventlocations im Großraum Stuttgart. Auch bundesweit und in nahen Ausland ist das Unternehmen tätig. 500 Mitarbeiter werden beschäftigt, davon 300 in Vollzeit (inklusive 65 Auszubildende). Die Gründung erfolgte 1982 durch Jörg Rauschenberger. red/hz

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