Geschäftszahlen: Trivago schreibt weiter Verl...
Geschäftszahlen

Trivago schreibt weiter Verluste

Auch wenn das 4. Quartal vergleichsweise gut gelaufen ist, hat das Vergleichsportal über das Gesamtjahr 2018 keine Gewinne erwirtschaften können.

DÜSSELDORF. Trivago gibt sich optimistisch. Man gehe davon aus, dass man nun innerhalb von weniger als sechs Monaten in die Gewinnzone kommt. Das teilte Axel Hefer, Chief Financial Officer des Vergleichsportals, nun anlässlich der Bekanntgabe seiner Geschäftszahlen für 2018 mit.

Insgesamt hat das Unternehmen im vergangenen Jahr einen Umsatz von 914,8 Mio. Euro erwirtschaftet – 12 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Gewinn, der unterm Strich hängen bleibt, befindet sich im negativen Bereich, ist also eigentlich ein Verlust: Minus 20,8 Mio. Euro. 2017 waren es Minus 12,5 Mio. Euro.

Das Unternehmen versichert anlässlich seiner Quartalszahlen nun aber, dass es profitabel arbeite. Im 4. Quartal hätte sich aus stark optimierten Werbeausgaben, verbesserter Buchungsquote und weiteren Optimierungen der Plattform ein Gewinn von 11,7 Mio. Euro ergeben. "Wir sehen, dass die von uns getroffenen Maßnahmen Früchte tragen. Die Dynamik auf unserem Marktplatz bleibt stabil und die Anzahl an Ferienunterkünften auf unserer Plattform wächst rasant“, kommentiert Rolf Schrömgens, Mitgründer und CEO von Trivago. 

Ähnlich wie beim Buchungsportal Booking.com will man bei Trivago nun auch im Segment der alternativen Unterkünfte wachsen, also beispielsweise bei Apartments und Ferienwohnungen, nicht nur bei den Hotels. Mittlerweile sind mehr als 1,5 Mio. Apartments und Ferienunterkünfte bei Trivago verfügbar. Im Januar 2019 konnte mit Red Awning ein weiterer Partner gewonnen werden, wodurch weitere 80.000 Ferienwohnungen, Aparthotels, Stadthäuser und Privatwohnungen das bestehende Angebot ergänzt haben.

Trivago berichtet zudem, dass es seinen Umzug in die neue Firmenzentrale im Düsseldorfer Medienhafen abgeschlossen hat. Trivago bietet eine Hotelplattform, die Preise und Angebote anderer Anbieter zusammenführt und vergleicht. So werden derzeit insgesamt mehr als 3 Mio. Hotels und Ferienunterkünfte in über 190 Ländern gelistet. (Stand: 31. Dezember 2018).

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